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Season 3

Deutsch

Episodes

  • S03E01 Bonbons, Schoko & Co

    • January 3, 2018
    • 30 minutes
  • S03E02 Nachschub für den Supermarkt

    • January 10, 2018
    • 30 minutes
  • S03E03 Hinter den Kulissen der Elbphilharmonie

    • January 17, 2018
    • 30 minutes
  • S03E04 Abriss mitten in der City

    • January 24, 2018
    • 30 minutes
  • S03E05 Flugzeugstarts im Minutentakt

    • January 31, 2018
    • 30 minutes
  • S03E06 Uniklinik Eppendorf - die Gesundheitsfabrik

    • February 7, 2018
    • 30 minutes
  • S03E07 Vorsicht! Sturmflut!

    • 30 minutes
  • S03E08 Kampfpilot werden

    • 30 minutes
  • S03E09 Tagesschau - Nachrichten rund um die Uhr

    • 30 minutes
  • S03E10 Imperium der Küchenkräuter

    • 30 minutes
  • S03E11 Das Wasser, das wir trinken

    • 30 minutes
  • S03E12 Das Geheimnis von Rosen, Raps und Rasen

    • 30 minutes
  • S03E13 Untergetaucht Das Forschungstauchboot Jago

    • 30 minutes
  • S03E14 Biogas - Von der Gülle ins Netz

    • 30 minutes
  • S03E15 Ein Atomkraftwerk zurückbauen

    • 30 minutes
  • S03E16 Einen Tatort drehen

    • 30 minutes
  • S03E17 Munitionsbergung in der Ostsee

    • 30 minutes
  • S03E18 Glücklichsein – Warum der Norden glücklich macht

    • May 5, 2018
    • 30 minutes
  • S03E19 Endspurt auf dem Kreuzfahrtschiff

    • May 9, 2018
    • 30 minutes
    Wenn das neue Kreuzfahrtschiff „Norwegian Bliss“ die Rohbauhalle der Meyer Werft in Papenburg verlässt, beginnt für die Arbeiter wieder ein Wettlauf gegen die Zeit. Sie haben nur zwei Monate, um das Schiff komplett auszustatten. Neben zahlreichen Restaurants und Pool-Landschaften muss eine Kartbahn fertig gestellt werden, mit Elektroautos, damit die anderen Gäste nicht gestört werden. Auch beim Thema Sicherheit stehen jetzt noch viele Arbeiten an. So wird mit der Stoppuhr überprüft, ob sich die Rettungsinseln schnell genug aufblasen. 10.000 Feuermelder müssen mit einem speziellen Spray getestet werden. Und wenn die US-amerikanische Küstenwache zur Abnahme kommt, wird das ganze Schiff mit Trockeneis eingenebelt. Die Lüftung wird angestellt und innerhalb von zehn Minuten müssen dann alle Notausgangsschilder wieder sichtbar sein. Auch die Wasserrutschen werden auf besondere Art und Weise abgenommen: von TÜV-Prüfern in Badehose. Zusammen mit etwa 100 Freiwilligen machen sie den Rutschtest. Wenn dann die Crew an Bord kommt, beginnt die stressige Zeit für Restaurantmanager Sean Wurmhöriger aus Österreich. Alle Mitarbeiter werden individuell eingekleidet. Näherinnen machen die Bekleidung noch vor Ort passend. Schließlich werden die Küchen bestückt. Unmengen an Geschirr und Besteck müssen eingeräumt und Proviant gebunkert werden. Die Reportage aus der Reihe „Wie geht das?“ zeigt, was alles auf den letzten Metern passiert, damit ein Kreuzfahrtschiff pünktlich zur Übergabe fertig wird. (Text: NDR)
  • S03E20 Kaffee - Von der Bohne in die Tasse

    • May 16, 2018
    • 30 minutes
  • S03E21 Fischfangquote

    • May 22, 2018
    • 30 minutes
  • S03E22 Kohlanbau der Superlative-Der Dithmarscher Rekordacker

    • June 1, 2018
    • 30 minutes
  • S03E23 Vom Baum zur Grillkohle

    • June 13, 2018
    • 30 minutes
  • S03E24 Schmalspurbahn unter Dampf - Der Rasende Roland von Rügen

    • June 13, 2018
    • 30 minutes
  • S03E25 Eine gute Nacht

    • June 20, 2018
    • 30 minutes
  • S03E26 Frischer Fisch aus Hamburg

    • June 28, 2018
    • 30 minutes
  • S03E27 Die Welt der Milch

    • July 4, 2018
    • 30 minutes
  • S03E28 Das Gummihuhn im Hochregal

    • July 14, 2018
    • 30 minutes
  • S03E29 Der Hauptbahnhof Hannover

    • July 20, 2018
    • 30 minutes
  • S03E30 Freiwillige Feuerwehr - Voller Einsatz im Ehrenamt

    • August 4, 2018
    • 30 minutes
  • S03E31 Polizei-Kontrolle auf der Autobahn

    • August 8, 2018
    • 30 minutes
    Polizei-Kontrolle auf der Autobahn Folge 126 Die A2 führt einmal quer durch Niedersachsen und ist eine der meist befahrenen und gleichzeitig gefährlichsten Autobahnen in Deutschland. In der Presse wurde sie schon „Todesautobahn“ genannt. Fast jeden Tag gibt es an irgendeiner Stelle einen Unfall. Als wichtige Ost-West-Verbindung ist sie außerdem Hauptroute für Schmuggler, Diebesbanden und Autoschieber. Autobahnpolizei und Zoll brauchen besondere Tricks, um im Kampf gegen Raser, Drängler und Verbrecher erfolgreich zu sein. Der Zoll kontrolliert mit einer riesigen Röntgenanlage einen kompletten Lkw in nur einer Minute auf Schmuggelware und Waffen. Dokumentenprüfer erkennen mit speziellen Geräten an Ort und Stelle gefälschte Pässe. Und mit einem Fahrzeug mit besonderer Videoausrüstung versuchen Autobahnpolizisten, Raser und Drängler zu erwischen. Doch diese Aufgabe ist schwieriger als gedacht. Denn die Polizisten müssen immer den gleichen Abstand halten, auch bei sehr hohen Geschwindigkeiten. Diese Folge aus der Reihe „Wie geht das?“ begleitet die Autobahnpolizei Braunschweig und den Zoll. Sie zeigt, wie 6,6 Millionen Zigaretten versteckt unter Zwiebeln gefunden werden, warum regelmäßige Abstandsmessungen so wichtig sind, um schwere Unfälle zu vermeiden, und mit welchen Kniffen Polizei und Zoll versuchen, bei einer Großkontrolle erfolgreich zu sein. (Text: NDR) Deutsche Erstausstrahlung: Mi 08.08.2018 NDR
  • S03E32 Die letzten Pfeffersäcke – Gewürzhandel in Hamburg

    • August 15, 2018
    • 30 minutes
    Die letzten Pfeffersäcke – Gewürzhandel in Hamburg Folge 127 Kein Gewürz ist beliebter in Deutschland als Pfeffer. In Hamburg verfeinert Pfeffer aber nicht nur das Essen, sondern hat auch immer dafür gesorgt, dass die Kaufleute, die „Pfeffersäcke“, zu Reichtum kommen. Bis heute ist Hamburg weltweit einer der wichtigsten Umschlagsplätze für Gewürze. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es in der Freien und Hansestadt noch etwa 50 Pfefferimporteure. Heute sind es noch zwei. Die Gewinnspanne ist längst nicht mehr so hoch wie früher. Die großen Hersteller kaufen lieber direkt in den Erzeugerländern. Und die politische Weltlage macht den Handel auch nicht einfacher. Aber nicht alle haben aufgegeben: Kai Friedrich Jantzen (46) ist die Hälfte seines Lebens im Pfefferhandel tätig und will es auch bleiben. Zusammen mit seinem Cousin Sven Stamer (47) betreibt er in sechster Generation die 1859 gegründete Gewürzhandelsfirma Jantzen & Deeke GmbH im Katharinenviertel in Hamburg. Sie beliefern Hersteller und lokale Gewürzhändler mit tropischen Rohgewürzen. Auf diese Weise landet bestimmt auch mal Pfeffer von Jantzen & Deeke in einer Gewürzmischung der Manufaktur Ankerkraut. Die Firma ist gut 150 Jahre jünger als Jantzen & Deeke, aber auch ein Familienunternehmen. Anne und Stefan Lemcke kreieren in Hamburg-Sinstorf ausgefallene Gewürzmischungen für Grillgut, Knödel und Obatzter, die sie vor allem online verkaufen. Sie beziehen ihre Rohstoffe vom Gewürzhändler, weil sie bislang das finanzielle Risiko gescheut haben und froh sind, sich nicht um die aufwändige Abwicklung der importierten Ware im Hafen kümmern zu müssen. Allerdings ist es schwierig, beim Großhändler besondere Gewürze zu bekommen, weil die auf Masse setzen. Aber Stefan Lemcke hat es auf den „Champagner unter den Pfeffersorten“ abgesehen: den roten Kampotpfeffer aus Kambodscha. Deswegen will Stefan Lemcke nach Südostasien fahren und erstmals direkt beim Erzeuger kaufen. Der Film au
  • S03E33 Der Wacken-Wahnsinn – Von der Wiese zum Festival-Gelände und zurück

    • August 22, 2018
    • 30 minutes
    Der Wacken-Wahnsinn – Von der Wiese zum Festival-Gelände und zurück Folge 128 An rund 350 Tagen im Jahr ist die Gemeinde Wacken mit etwa 1.800 Einwohnern ein überschaubares Fleckchen Erde umgeben von Feldern und Wiesen. An 15 Tagen im Jahr wird seit 28 Jahren das Wacken Open Air, das größte Heavy-Metal-Festival der Welt, aufgebaut. „Wie geht das?“ zeigt: Die Organisation des Festivals folgt einem ausgeklügelten Infrastruktur-, Logistik- und Sicherheitsplan. Bühnenbau, Lichttechnik, Sicherheit, Catering, Notambulanz, Absperrungen, Energie- und Lebensmittelversorung, nichts wird dem Zufall überlassen. Ein perfekt abgestimmtes Räderwerk, das Jahr für Jahr den reibungslosen Ablauf garantiert. Es ist das erste Augustwochenende 2018. Sie kommen wie jedes Jahr: Fast 100.000 Heavy-Metal-Fans aus der ganzen Welt pilgern in das kleine Dorf Wacken in Schleswig-Holstein. Drei Tage lang spielen 150 Bands auf den acht Bühnen. Während das technische Equipment in den Anfängen des Festivals noch auf einen Lastwagen passte, ist das Wacken Open Air nun zu einer technisch gigantischen Großveranstaltung mit vielen logistischen Herausforderungen geworden. 2,2 Millionen Quadratmeter ist das Festivalgelände groß, das sind mehr als 380 Fußballfelder. Der Aufbau des Wacken Open Air erfordert einen immensen Materialaufwand: Neben den 1.000 Tonnen an Bühnenteilen, werden zehn Sattelzüge mit Tontechnik und zwölf mit Videotechnik aufgestellt. Der Aufbau dauert sieben Tage. 44 Tonnen Bühnenmaterial braucht es allein für die Hauptbühne. 450 Duschen und 420 Waschplätze werden eingerichtet. 200 Sanitäter, drei Notärzte und 200 Feuerwehrleute sind vor Ort. Insgesamt sind einige Hundert Polizeikräfte beim „WOA“ im Einsatz, die gemeinsam mit der Securitytruppe des „WOA“ jedes Jahr ein neues Sicherheitskonzept ausarbeiten. Gewaltig ist auch die Lichttechnik: Auf dem Gelände sind fünf LED-Trucks positioniert, mit 16 bis 50 Quadratmeter großen Screens. Die Lic
  • S03E34 Wenn Abfall wieder wertvoll wird

    • August 29, 2018
    • 30 minutes
    Wenn Abfall wieder wertvoll wird Folge 129 Pro Monat geben in der Region Hannover etwa 350.000 Menschen ihren Müll auf einem der 21 Wertstoffhöfe ab. Aus dem Abfall werden dann in niedersächsischen Großbetrieben wertvolle Rohstoffe gewonnen. Die Reportage der Reihe „Wie geht das?“ zeigt den Weg des Abfalls vom Recyclinghof bis zum wertvollen Rohstoff. Einer der größten Aufbereiter von Elektroschrott in Europa liegt in Goslar. 300 Tonnen Elektromüll werden hier verarbeitet: pro Tag. Nach manueller Vorsortierung per Hand zerkleinert eine Hammermühle mit der Schubkraft eines Düsenjets Handys, Staubsauger und Waschmaschinen auf zehn Zentimeter große Stücke. Mit einer immer feineren Sortierung und dem Schreddern auf wenige Millimeter kleine Einzelteile lassen sich aus Handyplatinen Gold, Kupfer und andere wertvolle Edelmetalle zurückgewinnen. Etwa eine Million leere Batterien aus ganz Deutschland werden pro Tag in Bremerhaven verarbeitet. Hier steht eine der weltweit größten Batteriesortieranlagen. Ein Röntgenscanner durchleuchtet pro Sekunde 40 Batterien, erkennt ihre Inhaltsstoffe und sortiert sie. Denn für jeden Batterietyp gibt es ein eigenes Verfahren für die Weiterverarbeitung. Altbatterien können zu großen Teilen recycelt werden. Wichtige Rohstoffe wie Nickel, Eisen, Kobalt oder Zink werden zurückgewonnen. Dieses Zink wird beispielsweise in Sonnencremes oder Zinksalbe verarbeitet. Oft wird Altöl noch verbrannt. Doch auch dieser Abfallstoff lässt sich als Ressource nutzen. Europas größter Aufbereiter von Altöl hat seinen Sitz im niedersächsischen Uetze. Etwa 170.000 Tonnen Altöl kommen jährlich mit dem Lkw oder per Güterzug dort an. Durch mehrfache Destillation und Extraktion des Altöls entsteht ein reines Basisöl. Dieses wird zu hochqualitativen Schmierstoffen wie beispielsweise Motorenöle weiterverarbeitet. (Text: NDR) Deutsche Erstausstrahlung: Mi 29.08.2018 NDR
  • S03E35 Pilze – Genuss und Gefahr

    • September 5, 2018
    • 30 minutes
    Pilze – Genuss und Gefahr Folge 130 Pilze sind außergewöhnliche Wesen, nicht Pflanze, nicht Tier, und bilden ein ganz eigenes, geheimnisvolles Reich. Von den geschätzten 1,5 Millionen verschiedenen Pilzarten auf der Erde sind gerade einmal etwa 120.000 bekannt. Pilze können mit unendlich vielen Aromen und Geschmacksrichtungen eine Delikatesse sein, manche aber sind für den Menschen eine todbringende Gefahr. Torsten Jonas ist Biologe und von Pilzen fasziniert. Auf seiner Pilzfarm im niedersächsischen Helvesiek tüftelt er an neuen Mischungen für das ideale Pilzsubstrat, auf dem dann später Kräuterseitling, Shiitake oder der Weiße Buchenpilz wachsen. Er kümmert sich um neue Mischmaschinen, experimentiert mit der Pilzbrut und probiert die Zucht neuer Arten wie Pom-pom blanc oder Reishi aus. Bis zu 400 Tonnen verschiedener Sorten Frischpilze liefert sein Betrieb jedes Jahr in den Handel. Viele Pilzfreunde schwören, dass Pilze am besten schmecken, wenn sie selbst gesammelt sind. Das Risiko, dabei einen giftigen Pilz zu erwischen, ist allerdings hoch, wenn sich die Sammler nicht auskennen. Schnell kann dann statt des Wiesenchampignons ein Knollenblätterpilz im Korb und auf dem Teller landen. Dann besteht Lebensgefahr! Damit das nicht passiert, dafür will Harry Andersson sorgen. Der Braunschweiger kann Pilzdelikatessen von ihren tückischen giftigen Doppelgängern unterscheiden, gibt sein Wissen auf Pilzexkursionen an Interessierte weiter und wird alarmiert, wenn in Norddeutschland ein Mensch mit Verdacht auf Pilzvergiftung ins Krankenhaus kommt. Dann muss der geprüfte Pilzsachverständige schnell analysieren, ob der Patient tatsächlich eine gefährliche Pilzart gegessen hat. Der Film aus der Reihe „Wie geht das?“ zeigt zwei faszinierende norddeutsche Pilzwelten: die Pilzfarm, wo das ganze Jahr über schmackhafte Speisepilze im großen Stil gezüchtet werden. Und das Pilzrevier in der Natur, bei dem ein schädlicher Pilz schnell zur Gefahr werden ka
  • S03E36 Die weltgrößte Schifffahrtsmesse organisieren

    • September 12, 2018
    • 30 minutes
    Die weltgrößte Schifffahrtsmesse organisieren Folge 131 Die SMM in Hamburg ist weltweit die größte Messe für maritime Bauteile und Schiffszubehör jeglicher Art. In 13 Hallen, auf 90.000 Quadratmetern Fläche trifft sich die Elite der maritimen Industrie, um ihre neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Schifffahrt zu präsentieren. Von der Schraube über gepanzerte Stahlschutzwände bis hin zu innovativen Motorenkonzepten, Schiffsbrücken und ganzen Inneneinrichtungen. 2.200 Aussteller aus 66 Ländern buhlen um das Interesse von Reedereien und Schiffseignern. An vier Tagen werden zu dieser Messe 50.000 Fachbesucher aus 124 Nationen erwartet. Die Vorbereitung auf dieses Event dauert Monate, und die letzten Tage vor der Eröffnung sind die heißesten für alle Mitarbeiter. Denn am 4. September muss jeder Stand so aussehen, als hätte es ihn an dieser Stelle schon immer gegeben. In den letzten Tagen vor der Eröffnung wird ein NDR Filmteam die Schlüsselfiguren der Messe begleiten: den Verkehrsmanager, der Hunderte Lkw über das Gelände dirigieren muss, die Sicherheitsexperten, die jeden Stand überprüfen und abnehmen, die Servicechefin, die mit ihrem Team jeden Sonderwunsch versucht zu erfüllen, und die Chefkoordinatorin, bei der die gesamte Planung zusammenläuft. Gleichzeitig soll an drei Beispielen gezeigt werden, wie die Firmen in kürzester Zeit ihre Stände aufbauen, die manchmal so groß sind wie ein Einfamilienhaus. Als Höhepunkt wird ein Nachttransport, ein sogenannter Convoi Exceptionnel durch die Freie und Hansestadt mit der Kamera begleitet. Er bringt eine Schiffsschraube von sieben Metern Durchmesser zum Messegelände. Dort wird sie während der viertägigen Messe als Wahrzeichen vor dem Haupteingang stehen. (Text: NDR) Deutsche Erstausstrahlung: Mi 12.09.2018 NDR
  • S03E37 Digitale Landwirtschaft - Hightech auf dem Acker

    • September 19, 2018
    • 30 minutes
    Digitale Landwirtschaft - Hightech auf dem Acker Folge 132 Trecker und Mähdrescher werden heute per GPS gesteuert, per Kamera überwacht: Die neueste Technik hat Einzug gehalten in die Landwirtschaft. Doch wie geht das? Wo früher Hunderte Menschen beschäftigt waren, regieren heute die Maschinen. Geht etwas kaputt, kommt der Techniker nicht mit einem neuen Ersatzteil, sondern schließt zuerst seinen Laptop an, um den Fehler auszulesen. Die Reportage aus der Reihe „Wie geht das?“ erzählt die Geschichte der technischen Veränderung in der Landwirtschaft am Beispiel des Hofes der Tollense GbR nahe Altentreptow. Die Familien Beerbaum und Schramm betreiben zusammen seit 20 Jahren in Vorpommern den 1.000 Hektar großen Betrieb. Der Film begleitet die Landwirte während der Weizenaussaat, dem Hauptgeschäft beim satellitengesteuerten Prüfen der Stickstoffaufnahme des Bodens, bei der Weizenernte sowie beim Befüllen der Getreidesilos. Überall sind hochtechnisierte Geräte und Maschinen im Einsatz. Die Mähdrescher schaffen heute doppelt so viel Fläche wie früher abzuernten. Gleichzeitig gehen die nutzbaren Witterungsperioden zurück. Das setzt die Landwirte unter Druck. Wohin führt das alles? Bedeutet digitale Landwirtschaft auch wirklich bessere Lebensmittel? Wer heute auf dem Feld unterwegs ist, muss zu jeder Zeit in der Lage sein, sein Handeln technisch und intellektuell auf Plausibilität zu prüfen. Niels Schramm, Sohn der Familie, studiert deshalb in Rostock Landwirtschaft. „Wie geht das?“ beleuchtet das Für und Wider der digitalen Landwirtschaft, erörtert Risiken und Vorteile. (Text: NDR) Deutsche Erstausstrahlung: Mi 19.09.2018 NDR
  • S03E38 Güter auf Gleisen

    • September 26, 2018
    • 30 minutes
    Güter auf Gleisen Folge 133 Ob Schuhe, Möbel oder Fernseher, fast 700 Millionen Tonnen Güter werden pro Jahr in Deutschland auf Schienen transportiert. Dabei ist der Gütertransport mit dem Zug eine besondere Herausforderung. Die Züge sind 700 Meter lang und sollen dabei so unauffällig wie möglich durchs Land fahren. Der Personenverkehr soll so wenig wie möglich gestört werden. Deshalb fahren die meisten Güterzüge nachts. Aber nicht nur deshalb ist die Logistik auf der Schiene teurer und komplizierter als beim Lkw-Transport. Einmal auf einem falschen Gleis, kann ein Waggon nicht einfach umdrehen. Damit das nicht passiert, müssen vom Startpunkt bis zum Kunden komplexe Prozesse ineinander greifen. Die Waren müssen nicht nur pünktlich auf den Zug gebracht werden, sondern ihn zwischendurch auch wechseln. Vieles läuft automatisiert. Aber nur mit Menschenhand und Muskelkraft kommen die Güter ans Ziel. Der Film aus der Reihe „Wie geht das?“ begleitet den Weg der Waren auf den Schienen von den Containerriesen im JadeWeserPort in Wilhelmshaven, durch den größten Rangierbahnhof Europas in Maschen bis zu den Landesgrenzen im Süden und zeigt dabei eine umweltfreundliche, zuverlässige und sichere Art, Güter zu transportieren. (Text: NDR) Deutsche Erstausstrahlung: Mi 26.09.2018 NDR
  • S03E39 Auf Stelzen bauen – Neue Pfahlbauten für St. Peter-Ording

    • October 10, 2018
    • 30 minutes
    Auf Stelzen bauen – Neue Pfahlbauten für St. Peter-Ording Folge 134 Erst weht eine Windhose den Bauzaun am Strand um, dann erzwingt Hochwasser einen mehrtägigen Baustopp und schließlich führt die lange Trockenheit zu regelrechten „Wanderdünen“ am Nordseestrand, immer wieder müssen Baufahrzeuge aus dem tiefen Flugsand gezogen werden. Bauherr Nils Koch von der Tourismuszentrale St. Peter-Ording hat es nicht leicht mit seinem jüngsten Projekt. Für 1,7 Millionen Euro wird mitten am Ordinger Südstrand ein neues Mehrzweckgebäude errichtet. Der erste neue Pfahlbau seit 42 Jahren, als die Sturmflut das Restaurant Lottis Kajüte, auf Stelzen gebaut, zerstörte. Wellen bis fünf Meter Höhe und Wind in Böen bis 170 km/h: „Das hier ist kein Bauplatz wie jeder andere“, erzählt Zimmerermeister Knut Pöhlmann mit großem Respekt. Für das moderne Servicehaus mit Toiletten sowie Platz für Lebensretter und Strandkorbvermietung werden mit einer Spezialmaschine 23 Stahlrohrpfähle sieben Meter tief in den Sandboden gerüttelt. Darauf ruhen riesige, 38 Zentimeter dicke Lärchenholzpfähle. Wegen des Anstiegs des Meeresspiegels wird das Gebäude vorsichtshalber 160 Meter weiter landeinwärts gebaut als seine Vorgängerbauten. Und: statt wie bisher fünf Meter über dem Wattboden wird die Plattform jetzt in sieben Metern Höhe errichtet. Wegen der extremen Wetterbedingungen, denen sie ausgeliefert sind, sind die Pfahlbauten von St. Peter-Ording, Spezialkonstruktionen, einmalig in Deutschland. Doch immer wieder, in den Jahren 1935, 1962 und zuletzt 1976, haben vermeintlich „sturmfeste“ Stelzenhäuser dem „Blanken Hans“ nicht standgehalten. Zuletzt hat im September 2017 Orkan „Sebastian“ die Plattform der benachbarten Surfschule zerstört sowie Teile der Zugangsbrücke zum Strandrestaurant direkt nebenan. Doch in der gerade anstehenden Bauphase macht Knut Pöhlmanns Team vor allem die enorme Hitze und die Trockenheit zu schaffen. Im Sandsturm können s
  • S03E40 Die Welt der Äpfel

    • October 17, 2018
    • 30 minutes
    Die Welt der Äpfel Folge 135 Der Apfel ist am beliebtesten unter den Obstsorten bei den Deutschen. In Niedersachsen wird er so großflächig angebaut wie sonst nirgends in der Republik. Eine der größten Gefahren für den Apfel in diesem heißen Sommer ist: Sonnenbrand. Der Deutsche isst durchschnittlich 246 Äpfel im Jahr. Ein Apfel hat viele Vitamine, wenig Kalorien und besteht aus 85 Prozent Wasser. Und gerade das hat in diesem Jahr in den großen Anbaugebieten des Nordens gefehlt. Obstbauer Karl Walter Brüggenwirth aus dem Schaumburger Land musste täglich zusätzliches Wasser von den Stadtwerken kaufen, um seine Plantagen zu sprengen und die Ernte zu retten. Er baut seit über 30 Jahren Äpfel an. Sein Problem: Wenn die Temperatur auf der Oberfläche des Obstes auf 45 Grad steigt, bekommen die Äpfel braune Flecken, einen sogenannten Sonnenbrand. Einen Großteil seiner Äpfel verkauft Brüggenwirth auf seinem Hof in Hohnhorst/Ohndorf und in regionalen Supermärkten. Aber er mischt auch mit beim großen Apfelgeschäft im Alten Land, das als größtes geschlossenes Obstanbaugebiet Europas gilt. Ende September fahren dann wieder große Lkw auf seinen beschaulichen Hof. Extra für die Elbe-Obst-Gesellschaft baut Karl Walter Brüggenwirth die Sorte Kanzi® an. Eine Kreuzung aus Gala und Braeburn, ein Apfel, der in Mode ist. In Jork gehen seine Äpfel später durch Deutschlands größte Sortieranlage, von dort aus werden sie europaweit verkauft. Diese Folge aus der Reihe „Wie geht das?“ begleitet den Apfelbauern aus dem Schaumburger Land, zeigt, wie anspruchsvoll der Anbau der beliebten Obstsorte ist, und ist dabei, wenn aus den Früchten schließlich Saft gepresst wird. (Text: NDR) Deutsche Erstausstrahlung: Mi 17.10.2018 NDR
  • S03E41 Sicherheit in jeder Lebenslage – Der TÜV-Nord

    • October 24, 2018
    • 30 minutes
    Sicherheit in jeder Lebenslage – Der TÜV-Nord Folge 136 Spricht man vom TÜV, denken die meisten Deutschen zuerst an ihr Auto. Der TÜV-Prüfer ist für sie derjenige, der schaut, ob die Bremsen funktionieren, der Unterboden nicht rostet und die Abgaswerte stimmen. Alle zwei Jahre werden bei der Hauptuntersuchung bis zu 2.000 Prüfpunkte innerhalb von 20 Minuten abgehakt, damit Verkehrssicherheit und Umweltschutz gewährleistet sind. Auch wenn der TÜV heute kein Monopol mehr auf diese Kontrollen hat: Der Volksmund spricht weiterhin von der „TÜV-Plakette“ für sein Auto. Was die wenigsten wissen: Allein der TÜV NORD hat 10.000 Mitarbeiter, die sich um mehr als nur um die Sicherheit von Fahrzeugen kümmern. Überall wo Sicherheit gewährleistet werden muss, sind die TÜV-Prüfer am Werk, sowohl in Hamburg als auch in anderen Städten auf der ganzen Welt. Die Geschichte des TÜVs ist lang. Mitte des 19. Jahrhunderts gründeten Industrielle Dampfkessel-Überwachungs-Vereine, um den Umgang mit Maschinen sicherer zu machen und dadurch Menschenleben zu retten. Diese Vereine waren so erfolgreich, dass sie ihren Einsatz auf immer weitere Bereiche der Technik ausweiteten. 1938 vereinigten sich die einzelnen Gruppen zu 14 Überwachungsvereinen, die seither als TÜV bezeichnet werden. Der TÜV Nord ist ebenfalls ein Verein und zusätzlich ein marktwirtschaftliches Unternehmen mit Milliardenumsätzen. Der Film aus der Reihe „Wie geht das?“ zeigt, welche unterschiedlichen Aufgaben der technische Überwachungsverein wahrnimmt. Er begleitet TÜV-Prüfer an markante Orte in Hamburg, ist dabei, wenn sie auf dem DOM kontrollieren, ob alle Schrauben des Riesenrades halten, die Bügel der Achterbahn richtig schließen und die Trittstufen am Kinderkarussell die richtige Höhe haben. Auch auf Spielplätzen sind die Leute vom TÜV im Einsatz, sie untersuchen, ob das Holz der Geräte stabil ist, der Sand die richtige Korngröße hat und die Büsche am Rande der Anlage nicht
  • S03E42 100 Tage bis zum Stapellauf

    • November 7, 2018
    • 30 minutes
    100 Tage bis zum Stapellauf Folge 137 Schiffbauer durch und durch: So beschreibt sich Thomas Gosch selber. Der groß gewachsene Mann strahlt eine unglaubliche Ruhe aus. Und das ist kein Zufall, denn einen kühlen Kopf zu bewahren, dafür wird Thomas Gosch letztendlich bezahlt. Thomas Gosch hat schon als Kleinkind immer nur Schiffe gezeichnet. Heute, knapp 50 Jahre später, ist er Betriebsingenieur und verantwortlich für den großen Helgen der Flensburger Schiffbau-Gesellschaft (FSG), die traditionsreiche norddeutsche Werft an der Flensburger Förde. Helgen, das ist eine besondere Halle, die ein dreiprozentiges Gefälle in Richtung Wasser besitzt. Helgenbock heißt der nur 2,40 Meter breite Betonsockel, auf denen die bis zu 200 Meter langen und 32 Meter breiten Fracht- und Fährschiffe aufliegen. Wenn der Rumpf fertig ist, lassen Thomas Gosch und seine Mitstreiter die Riesendampfer mit erstaunlicher Geschwindigkeit in die Flensburger Förde gleiten. Schiffbau wie zu Großvaters Zeiten! Die relativ kleine Flensburger Werft mit ihren über 800 Angestellten ist wirklich außergewöhnlich, denn mit ihrer enormen Produktivität schafft sie etwas, was fast unmöglich scheint: heute noch in Deutschland international wettbewerbsfähige Handelsschiffe zu bauen. Ein Markt, den ansonsten große asiatische Werften fest im Griff haben. Mit etwa 100 Tagen Bauzeit von Kiellegung bis zum Stapellauf kann die Flensburger Schiffbau-Gesellschaft maximal drei Schiffe im Jahr vom Helgen gleiten lassen. Eine ausgefeilte Logistik, die der einer modernen Autofabrik ähnelt, macht es möglich. Und natürlich die 800 Mitarbeiter rund um Thomas Gosch, die so schnell nichts aus der Ruhe bringt. Denn wenn 10.000 Tonnen Gewicht eines Schiffes auf nur 2,40 Metern frei balancieren, braucht man starke Nerven und die stoische Ruhe eines Schiffbauers! (Text: NDR) Deutsche Erstausstrahlung: Mi 07.11.2018 NDR
  • S03E43 Gefangenentransport und Urteilsspruch

    • November 14, 2018
    • 30 minutes
    Gefangenentransport und Urteilsspruch Folge 138 In Niedersachsen sitzen etwa 5.000 Menschen eingesperrt hinter Gittern. 850 von ihnen warten auf ihren Prozess. Für einen reibungslosen Ablauf der Fahrt zwischen Gefängnis und der Urteilsverkündung im Gericht gibt es ein ausgeklügeltes System: Die Häftlinge werden auf einer eigenen „Buslinie“ auf geheimen Routen transportiert. Und im Gericht gibt es für Notfälle unter dem Richtertisch einen Alarmknopf. Richter Götz Wettich verhandelt am Amtsgericht Hannover einen Betrugsfall. Neben ihm sitzen zwei juristische Laien. Es sind Schöffen, sozusagen des „Volkes Stimme“. Ihre Entscheidung zählt genauso viel wie die des Vorsitzenden Richters. Im Zimmer direkt hinter jedem Sitzungssaal findet die Urteilsfindung statt. Es ist ein Raum, den normalerweise niemand zu sehen bekommt. Die Angeklagten warten im Haftbereich des Gerichts auf ihr Urteil. Eine versteckte Tür führt in diese „Unterwelt“. Ohne Spezialschlüssel kommt hier keiner herein und vor allem nicht heraus. 39 Wachtmeister arbeiten am Amtsgericht Hannover. Sie kontrollieren Besucher und jeden Brief, der eingeht. Auch hier geht es um Sicherheit. Und um Pünktlichkeit. Der Briefkasten im Gericht ist eine der wichtigsten Einrichtungen. Punkt Mitternacht trennt eine automatische Klappe den Posteingangskasten. Der Grund: Bei Gericht müssen Fristen unbedingt eingehalten werden. Um eine Minute nach 00.00 Uhr ist es dann schon zu spät. Bis zu 200 Gefangene werden in Niedersachsen auf geheimen Routen täglich hin und her transportiert: zu den Verhandlungen bei Gericht, in Gefängniskliniken oder von einer Haftanstalt in die andere. Mit dem Komfort eines Reisebusses haben die Spezialbusse nichts gemein. Es gibt Einzelzellen, schlichte Plastiksitze. Toiletten gibt es nur in Form von Plastiktüten. Die Fenster Richtung Freiheit sind vergittert und kleiner als ein DIN-A4-Blatt. Die eiserne Regel jedes Transportes: nie stoppen. Denn sobald der Bus länger
  • S03E44 Neue Arbeitskräfte für die Werft - 3000 Schiffbauer dringend gesucht

    • November 21, 2018
    • 30 minutes
    Neue Arbeitskräfte für die Werft - 3000 Schiffbauer dringend gesucht Folge 139 Der Schiffbau hat zwar Tradition im Nordosten Deutschlands, aber nach der Wende gingen viele der großen Werften pleite. Nachdem der malaysische Genting-Konzern 2016 die Werftstandorte Wismar, Rostock-Warnemünde und Stralsund gekauft hat, sollen hier aber wieder Schiffe gebaut werden. Und zwar die nach der Passagierzahl größten Kreuzfahrtschiffe der Welt: die „Global Class“ und kleinere Kreuzfahrtschiffe, „Expeditionsmegayachten mit Sechs-Sterne-Plus Standard“, wie der Konzern die Schiffe nennt. Dafür werden Schiffbauer gebraucht. Viele Schiffbauer. 3.000 Leute sollen innerhalb kürzester Zeit eingestellt werden. Doch wie geht das auf einem Arbeitsmarkt, auf dem akuter Fachkräftemangel herrscht? Und wie geht das vor allem in Mecklenburg-Vorpommern, einem Bundesland, dem viele Schiffbauer nach den vielen Werftpleiten der vergangenen Jahre schlicht den Rücken gekehrt haben, um woanders Arbeit zu finden. Der Film findet Antworten auf diese Fragen und erklärt, auf welchen Wegen die Verantwortlichen in der Personalabteilung der MV WERFTEN versuchen, ihre neuen Mitarbeiter in allen drei Standorten der Werften, Stralsund, Rostock und Wismar, zu rekrutieren. (Text: NDR) Deutsche Erstausstrahlung: Mi 21.11.2018 NDR
  • S03E45 Unser Erdöl

    • November 28, 2018
    • 30 minutes
    Unser Erdöl Folge 140 Ob in Kosmetik, Plastik, Kopfschmerztabletten oder Benzin, überall begegnet man Produkten aus Erdöl. Dabei kommt das „schwarze Gold“ nicht nur aus Russland, Norwegen oder dem Irak. Wie schon vor über 150 Jahren wird es auch aus dem heimischen Boden gewonnen. Niedersachsen spielt in Deutschland zusammen mit Schleswig-Holstein dabei die größte Rolle. Das Besondere: Das Erdöl aus Niedersachsen ist sehr zäh. Mit ihm kann man zunächst nicht viel anfangen. Es muss aufwendig aufbereitet werden, damit es vielfältig genutzt werden kann. Diese Folge der Reihe „Wie geht das?“ zeigt den Weg des Erdöls aus Niedersachsen, von der Suche nach neuen Lagerstätten, der Förderung, dem Transport über Pipelines bis schließlich zur Aufbereitung in Raffinerien. Am Ende wird es unter anderem als Kerosin in die Passagierflugzeuge auf dem Flughafen in Hannover gepumpt. (Text: NDR) Deutsche Erstausstrahlung: Mi 28.11.2018 NDR
  • S03E46 Immer im Kreis – Papierrecycling

    • December 5, 2018
    • 30 minutes
    Immer im Kreis – Papierrecycling Folge 141 In Deutschland werden 75 Prozent des Altpapiers recycelt. Jeder kennt die blaue Tonne, in der es gesammelt wird. Bei Steinbeis Papier in Glückstadt an der Elbe wird der Inhalt der blauen Tonnen sortiert und zu neuem Papier verarbeitet. Im Stundentakt verlassen 75 Kilometer lange und sechs Meter breite Papierrollen die Hallen. Auf DIN A4 zurechtgeschnitten verlassen sie am Ende das Werk. Frank Wenig ist für eine der 100 Meter langen Papiermaschinen bei Steinbeis verantwortlich. Eigentlich ein Kontrolljob. Doch wenn die Papierbahn reißt, wird es hektisch. Dagegen geht es bei Haike Gerdes-Franke in Lübeck beschaulich zu. In ihrer Papierwerkstatt und Kunstbetrieb Pappagena zeigt die pensionierte Kunstlehrerin Interessierten den Umgang mit Papier und Pappe, wenn sie aus alten Zeitungen neues Papier schöpft. Es sind am Tag nur wenige Bögen. Das Papierrecycling verändert sich. Immer mehr Pappe, Karton- und Verpackungsreste von Online-Bestellungen landen in der blauen Tonne. Braunes Papier wird in der Papierfabrik Meldorf zu neuem Verpackungsmaterial aufbereitet. Das Unternehmen aus Tornesch hat ein Verfahren entwickelt, Papier aus Gras herzustellen. Dafür tüfteln Birgit Nauenburg und Laura Michaelis im Labor ständig an der Rezeptur. Rückschläge sind nicht ausgeschlossen. Durchschnittlich wird jedes Blatt Papier sieben Mal wiederverwendet, bevor es als Toilettenpapier aus Recyclingmaterial endet. „Wie geht das?“ beantwortet unter anderem diese Fragen: Wie werden Papierreste wieder zu weißem Büropapier? Wie wird Altpapier gereinigt? Was passiert in den Maschinen einer Papierfabrik? (Text: NDR) Deutsche Erstausstrahlung: Mi 05.12.2018 NDR
  • S03E47 Rostocker Weihnachtsmarkt - Volksfest der Superlative

    • December 12, 2018
    • 30 minutes
    Rostocker Weihnachtsmarkt - Volksfest der Superlative Folge 142 „Wie geht das?“ schaut hinter die Kulissen des Weihnachtsmarktes in Rostock. Der Aufbau der einzelnen Fahrgeschäfte, die technische Infrastruktur, das Aufstellen der Riesentanne vor dem Kröpeliner Tor, das alles erfordert eine Menge Organisationstalent. Noch ist nichts zu sehen von Ständen mit würzigem Gebäck, Bratwurst und Glühwein oder Fahrgeschäften. Ansgar Kastner vom Großmarkt Rostock ist Projektleiter beim größten Weihnachtsmarkt Norddeutschlands. Bis zu 1,5 Millionen Besucher ziehen in Rostock jährlich durch die 3,2 Kilometer lange Bummelmeile des Weihnachtsmarktes zwischen Neuer Markt und Fischerbastion. Zwei Wochen vor der feierlichen Eröffnung laufen die Vorbereitungen dann auf Hochtouren für das Volksfest der Superlative. 250 Schausteller und Markthändler aus Deutschland, Polen, Lettland, Finnland und den Niederlanden reisen an. Sie wurden aus über 600 Bewerbungen für den Rostocker Weihnachtsmarkt ausgewählt. Der Großmarkt Rostock verleiht eigens gebaute Holzhütten, die von den Händlern dann mit Leben gefüllt werden. Dazu brauchen sie natürlich auch Strom. Etwa 120 Verteilerkästen und mehr als 800 Anschlüsse sorgen nicht nur in den Marktbuden für Licht, auch der gesamte Geschäftsbereich der Innenstadt wird illuminiert. Dafür verantwortlich ist die Firma Elektro Anschluss Service. Eine Million Glühlämpchen erleuchten den Rostocker Weihnachtsmarkt, allein der Lichterhimmel zwischen Universitätsplatz und Barocksaal umfasst 38.000 Lichter. Für das weitere Ambiente sorgen 1.400 Nordmanntannen, die für die Dekoration angeliefert werden. Das Konzept überzeugt, dafür spricht auch der Besucherandrang. Viele Tages- und Wochenendgäste kommen extra aus Skandinavien angereist, um den Rostocker Weihnachtsmarkt zu erleben. Einen Rekord stellen die Schweden mit mehr als 10.000 Übernachtungen in dieser Zeit auf. An Spitzentagen kommen sogar bis zu 60 Reisebusse mit Be
  • S03E48 Schönheit aus der Dose

    • December 19, 2018
    • 30 minutes
    Schönheit aus der Dose Folge 143 In fast jedem Haushalt steht eine Hautcreme im Regal. Schon lange sind es nicht mehr nur die Frauen, die ihre Haut pflegen. Der Absatz an Pflegecremes, die eigens für Männer hergestellt werden, steigt kontinuierlich. Dem Apotheker Oscar Troplowitz gelang 1911 ein kleines Wunder, als er Wasser und Öl mithilfe des Emulgators Eucerit erstmals zu einer stabilen Creme formte. Es war die Geburtsstunde von Nivea, einer Weltmarke die von Hamburg aus ihre Reise in die Welt antrat. Heute arbeiten weltweit fast 19.000 Menschen für die Creme, knapp 1.300 allein in der Forschung und Entwicklungsabteilung. Täglich entstehen bei Beiersdorf in Eimsbüttel 71 Tonnen Creme, bis zu 150 Millionen Dosen mit der Creme werden im Jahr ausgeliefert, alle aus Hamburg, denn seit 2003 wird das Produkt ausschließlich in der Freien und Hansestadt hergestellt. Auch in der traditionsreichen Rathaus-Apotheke Hamburg wurde Anfang des 20. Jahrhunderts an einer Creme getüftelt, die „Schneeweiße“. Daraus entstanden mit der Zeit immer neue Kosmetikprodukte in deutlich kleinerem Umfang, aber mit zum Teil ähnlichen Bestandteilen. Auch heute steht der Pharmazeutisch-technische Assistent Volker Bruhn vor seiner Arbeitsplatte mit Rührmaschine, Waagen, Behälter und Glasspatel, um neue Cremes anzumischen. „Unsere hauseigene Kosmetik ist so beliebt, dass sie eines unserer wichtigsten Standbeine geworden ist“, so Birte Rießelmann, die zusammen mit ihrem Bruder Volker die Rathaus-Apotheke als Familienunternehmen vor 15 Jahren vom Vater übernommen hat. Heute stellt die Familie zusammen mit ihren Angestellten bis zu 6.000 Cremes im Jahr nach eigener Rezeptur her und beliefert rund 20 Apotheken mit ihren Produkten, Tendenz steigend. Der Film aus der Reihe „ Wie geht das?“ zeigt, was wirklich in einer Hautcreme steckt. Auf ihrem Weg von der Entwicklung bis ins Regal werden die Mitarbeiter eines großen und eines kleinen Hamburger Traditionsunternehmens begl