Illegale Drogen wie LSD, Psilocybin oder KO-Tropfen wie GHB sind in vielen Ländern verboten – auch für die Forschung. Nicht so in der Schweiz. Unter strengen Auflagen ist hier Drogenforschung schon seit ein paar Jahren wieder erlaubt – erste Erfolge sind schon sichtbar. Die Wissenschaft entdeckt die heilsame Wirkung der psychedelischen Stoffe neu. Erste Studienergebnisse zeigen, dass psychoaktive Drogen bei Depressionen, Ängsten und Süchten helfen können. Die Erfahrungen, die solche Substanzen auslösen, können im therapeutischen Prozess entscheidend zur Heilung beitragen. Ein Beispiel dafür ist Oleg Kogut. Er hat Krebs und kaum Chancen auf Heilung. Der junge Mann ist depressiv und leidet unter Angstzuständen. Er nimmt in Solothurn beim Psychiater Peter Gasser an einer LSD-Studie teil. Nach zwei therapeutisch begleiteten LSD-Sitzungen kommt er mit Gefühlen in Berührung, die er sein Leben lang verdrängt hat. Die Drogenerfahrung hilft ihm, einen anderen Umgang mit seiner Krankheit zu find