Der Apnoetaucher Sören Hunke wird leblos am Strand entdeckt. Offenbar wurde er gestoßen und stürzte mit dem Hinterkopf auf einen Stein. Wer hatte ein Motiv, ihn aus dem Weg zu räumen? Hunke wurde im Tidenbereich gefunden – genau dort, wo das Wasser zum Todeszeitpunkt noch stand und mögliche Spuren beseitigte. Seine Taucheruhr dokumentierte eine Trainingsstrecke von 185 Metern. Ohne Tauchgerät eine beachtliche Leistung für einen Hobbysportler. Zunächst gerät Wiebke Nolting, die Frau des Opfers, ins Zentrum der Ermittlungen: Erst gestern hatte sie aus Angst um ihren Mann auf der Wache falschen Alarm ausgelöst, und heute findet man ihn tot am Strand. Ein seltsamer Zufall? Nach seinem Ausstieg aus einer Kölner Unternehmensberatung hatte Sören Hunke in Wismar einen Neuanfang gewagt.