Der erste Tag beginnt um 03.15 Uhr. Die Familie von «rec.»-Reporterin Elma Softic steht auf, um sich noch vor dem Fastenbeginn mit einem Frühstück zu stärken. Danach gilt bis die Sonne untergeht, Ess-, Trink- und Sexverbot. Was für viele nach einem Monat voller Hunger und Qual scheint, ist für Muslime und Muslimas eine Zeit der Besinnung. Doch das Fasten in einem christlich geprägten Land ist nicht immer einfach. Man ist konfrontiert mit Herausforderungen im Alltag – besonders im Arbeitsalltag müssen sich Muslime und Musliminnen für das Fasten am Arbeitsplatz häufig rechtfertigen. In der Shishabar «Hera» trifft sich Elma Softic mit ihren Freunden Nadir Spahic und Salim Nasseri. Salim kommt ursprünglich aus Afghanistan. Das Fasten in der Schweiz ist für ihn einsam, da seine Familie nicht hier, sondern in seinem Heimatsland ist. Auch die unterschiedlichen Fastenzeiten machen ihm zu schaffen – die Fastentage sind in der Schweiz nämlich länger als in Afghanistan. Anders bei Nadir Spahic –