Social Distortion ist Punkrock für Menschen, die wissen, dass gebrochene Herzen, alte Lederjacken und drei Akkorde manchmal völlig ausreichen, um die Wahrheit zu sagen. Schon seit 1979 trägt die Band aus Kalifornien den Geist des Straßenpunks in sich, hat ihn aber immer mit Rock’n’Roll, Country und einer guten Portion Arbeiterromantik gefüttert. Mike Ness klingt dabei weniger wie ein klassischer Frontmann, sondern eher wie jemand, der dir nachts an der Bar aus seinem Leben erzählt und am Ende die Drinks bezahlt, obwohl seine Schuhe längst komplett durchlöchert sind. Songs wie "Story of My Life", "Ball and Chain" oder "Reach for the Sky" sind Hymnen für alle, die schon mal verloren haben, aber trotzdem wieder aufstehen. Rau, direkt und mit der exakt richtigen Menge an Melancholie.