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Season 2019

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Episodes

  • S2019E01 Projekt Mondbesiedlung

    • January 7, 2019
    • 25 minutes
    Bis in die Gegenwart ist der Traum von der Besiedlung des Mondes geblieben. Weltweit arbeiten alle großen Raumfahrtagenturen an einem gemeinsamen Ziel – der Rückkehr zum Mond. Die "Xenius"-Moderatoren erkunden beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bereits existierende Pläne für ein zukünftiges Mondhabitat ... Am 21. Juli 1969 hält die Welt den Atem an. Die Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin betreten als erste Menschen den Mond. Bei sechs Apollo-Missionen berühren insgesamt zwölf Menschen nur kurz den Boden des Trabanten und hissen eine Flagge. Als zehnter Mensch setzt Charlie Duke 1972 einen Fuß auf den Mond. Damals ist sich der heute über 80-Jährige sicher, dass der Mensch im Jahr 2000 den Mond bereits besiedeln könnte. Doch dann werden die Apollo-Missionen gestoppt. Und heute? Bis in die Gegenwart ist der Traum von der Besiedlung des Mondes geblieben. Weltweit arbeiten alle großen Raumfahrtagenturen an einem gemeinsamen Ziel – der Rückkehr zum Mond. Die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade erkunden beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) bereits existierende Pläne für ein zukünftiges Mondhabitat – Grundlage für die dauerhafte Besiedlung unseres Mondes und vielleicht sogar des Mars. Dabei versuchen sie aus Regolith, einer Art Mondstaub, das Baumaterial für einen Gebäudekomplex auf dem Mond selber herzustellen. Aber eine Hülle, die vor Strahlen und gegen Extremtemperaturen schützt, wird für die Eroberung des Mondes allein nicht ausreichen. Langfristig müssen die Mondbewohner auch ernährt werden. Um die eigene Produktion an Lebensmitteln zu ermöglichen, müssen Pflanzen gezüchtet und angebaut werden. Auch bei ihrer Suche nach einer Nährlösung für die zukünftigen Mondpflanzen werden die beiden „Xenius“-Moderatoren beim DLR fündig.
  • S2019E02 Reise ins Ungewisse - Können Menschen fremde Planeten besiedeln?

    • January 9, 2019
    • 25 minutes
    Es ist das erklärte Ziel der großen Weltraumagenturen NASA und ESA: die Besiedelung fremder Planeten. Doch bis Menschen wirklich dauer-haft auf Mond oder Mars leben können, muss noch viel geforscht wer-den. Besonders das Zusammenleben auf engem Raum ist eine große Herausforderung für künftige Weltraummissionen. In der Lunares Space Base im polnischen Piła simulieren Wissenschaftler genau solche Bedingungen. Während ihrer zweiwöchigen Missionen sind die Forscher-Astronauten vollständig von der Außenwelt isoliert. Die „Xenius“-Reporter Emilie Langlade und Adrian Pflug werden für einen Tag lang Teil der Crew und erleben am eigenen Leib, wie herausfordernd das Leben auf einer künftigen Raumbasis sein kann – inklusive Außeneinsatz. Schon jetzt leben Menschen im All – um die Besatzung der internationalen Raumstation ISS am Leben zu erhalten, ist ein großer Aufwand nötig: Von den Heizungen der Raumanzüge bis hin zur Wasseraufbereitungsanlage sorgen unzählige Systeme dafür, dass das Leben im All sicher und komfortabel ist. Das nächste Ziel für Astronauten ist der Mond – doch die letzte bemannte Mondmission ist schon 50 Jahre her. Wieso eigentlich? Dafür gibt es vielfältige Gründe: von der fehlenden Rakete über mangelnde Gelder bis hin zur viel aufwendigeren IT-Technik. Doch Technik hilft den Menschen auch bei der Erforschung des Weltalls. Mehr als 50 Raumsonden sind seit 1958 ins All geschickt worden. Noch erhalten sie ihre Befehle meist von der Erde. In Zukunft werden sie wohl auch völlig autonom fremde Planeten erkunden.
  • S2019E03 Rätsel Neandertaler - Warum starben sie aus?

    • January 10, 2019
    • 25 minutes
    Es ist ein Rätsel: 200.000 Jahre beherrscht der Neandertaler Europa, dann – vor 40.000 Jahren – verschwindet er plötzlich von der Bildfläche. Wenig vorher sind die ersten modernen Menschen, Homo sapiens, in Europa aufgetaucht. Ein Zufall? Oder waren unsere Vorfahren der Grund für das Aussterben der Neandertaler? „Xenius“ will wissen, was damals geschah und reist dafür zurück in die Steinzeit. Die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug besuchen zusammen mit dem französischen Anthropologen Prof. Dr. Jean-Jacques Hublin das weitläufige Höhlensystem der Grottes d’Arcy in der Nähe von Auxerre in Zentralfrankreich. Hier wurden Überreste von Neandertalern und modernen Menschen gefunden. Möglicherweise sind sich die beiden Menschenarten hier sogar begegnet. Wie ist das abgelaufen? Emilie und Adrian erfahren, wie die Neandertaler damals gelebt und die Höhlen genutzt haben und erkunden die Tropfsteinhöhle Grande Grotte mit ihren steinzeitlichen Felsenmalereien. Das Bild des Neandertalers hat sich in den letzten Jahren deutlich geändert. Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass er uns in vielen Dingen ebenbürtig war, körperlich sogar überlegen. Dennoch haben nur wir überlebt, die modernen Menschen. Was gab dem Neandertaler den Todesstoß? Der Konkurrenzkampf mit Homo sapiens, eine rätselhafte Krankheit oder etwa ein Vulkanausbruch? „Xenius“ begibt sich auf Spurensuche.
  • S2019E04 Löcher in der Erde - Warum Häuser plötzlich versinken?

    • January 11, 2019
    • 25 minutes
    Der Boden, auf dem wir stehen, ist nicht so stabil wie es scheint. An vielen Orten wimmelt es nur so vor Hohlräumen unter uns. Ob natürlich oder menschengemacht: Wie kann es sein, dass sich solche Löcher plötzlich auftun und ganze Häuser verschlingen? Und wie kann man sich davor schützen? Xenius ist Roadmovie, Schatzsuche und Wissenssendung zugleich. Manchmal ist der Boden, auf dem wir stehen, nicht so stabil wie vermutet. Vielerorts wimmelt es geradezu von Hohlräumen – ob natürlich oder menschengemacht: Wie kann es sein, dass sich solche Löcher plötzlich auftun und ganze Häuser verschlingen? Und wie kann man sich davor schützen? Um diesen Fragen buchstäblich auf den Grund zu gehen, tauchen die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug in den Pariser Untergrund ab. Er ist durchlöchert wie ein Schweizer Käse. Schon vor mehr als 2.000 Jahren bauten die Römer hier unter Tage Kalkstein ab – doch bald konnte der Boden der enormen Last der wachsenden Stadt nicht mehr standhalten und die Einstürze häuften sich. Unter Ludwig XVI. wurde deshalb im Jahr 1777 die weltweit erste Behörde zur Vorbeugung von Bergwerkschäden geschaffen. Ein Mitarbeiter dieser noch heute existierenden Behörde führt die „Xenius“-Moderatoren durch die labyrinthartigen Pariser Katakomben, zeigt einsturzgefährdete Bereiche, und demonstriert, wie Überwachungsmikrofone vor unmittelbar bevorstehenden Einstürzen warnen können. Darüber hinaus zeigt „Xenius“ die spektakulärsten Lochunfälle der Welt – Löcher, die mitten in Großstädten auftauchen oder irgendwo auf dem Land, ob in den USA, am Schwarzen Meer oder auch in Nordrhein-Westfalen: Tagesbrüche und Senklöcher tauchen überall überraschend auf. Aber wie entstehen sie überhaupt? Was kann man gegen sie tun? Und wie kann man sie vielleicht sogar vorhersagen?
  • S2019E05 Nanopartikel: Superteilchen oder unsichtbare Gefahr?

    • January 14, 2019
    • 25 minutes
    Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner besuchen Forscher, die erstmals umfassend und aufwendig die Wirkung von Nanopartikeln auf Wasserlebewesen wie Fische und Krebstiere untersucht haben. Die Teilchen werden zwar in immer mehr Produkten verwendet (in Sonnenschutzmitteln, Verbandsmaterial oder Lacken) doch ihre Folgen für die Umwelt waren bislang unklar. Nanopartikel werden in immer mehr Produkten verwendet, doch ihre Folgen für die Umwelt sind unklar: ob als Zugabe in Sonnenschutzmitteln, in Verbandsmaterial, Kleidung oder besonderen Lacken und Beschichtungen. Nano-Teilchen beispielsweise aus Silber, Zink oder Titandioxid sind so winzig wie Viren und haben neue, vielversprechende Eigenschaften. Und zugleich stehen sie in Verdacht, die Umwelt zu vergiften. Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner besuchen Forscher, die erstmals umfassend und aufwendig die Wirkung der Teilchen auf Wasserlebewesen wie Fische und Krebstiere untersucht haben – mit überraschenden Erkenntnissen. Dabei mussten die Forscher auch ganz neue Wege gehen.
  • S2019E06 Berge in Bewegung - Wie Forscher Menschenleben retten wollen

    • January 15, 2019
    • 25 minutes
    Am Hochvogel, einem der höchsten Berge in den Allgäuer Alpen, steht ein riesiger Felssturz kurz bevor. Caroline du Bled und Gunnar Mergner sind mit Forschern in den Bergen unterwegs, die ein Frühwarnsystem entwickeln, um Bergsteiger und Bewohner rechtzeitig warnen zu können. Und das nicht nur am Hochvogel. Denn die Berge der Alpen sind an vielen Orten in Bewegung. Noch ragt er imposant in den Himmel: der Hochvogel, einer der höchsten Berge der Allgäuer Alpen. Forscher rechnen allerdings damit, dass schon bald ein Großteil des Gipfels abbricht. Vielleicht sogar noch in diesem Winter. Es wäre vermutlich der größte Felssturz der letzten 3.000 Jahre in den Nordalpen. Aber nicht nur am Hochvogel sind die Berge in Bewegung. In diesem Herbst musste beispielsweise die Brennerautobahn, die von Innsbruck über den Brennerpass ins italienische Modena führt, gesperrt werden, nachdem dort Muren – talwärts fließende Ströme aus Schlamm und Geröll – bis auf die Straße gerutscht waren. Solche Ereignisse werden künftig immer mehr zunehmen, denn der Klimawandel verstärkt die natürliche Erosion. Umso wichtiger werden in Zukunft Frühwarnsysteme, mit denen zum Beispiel Bergsteiger rechtzeitig gewarnt werden können. Der Geologe Michael Krautblatter entwickelt und testet solche Techniken, unter anderem auf der Zugspitze. Die Messgeräte dort müssen immer wieder gewartet werden – ein Job für die beiden „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner.
  • S2019E07 Telemedizin: Wenn der Arzt per Datenleitung kommt

    • January 16, 2019
    • 25 minutes
    Die Sendung „Xenius“ ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. Diesmal: Telemedizin. Heute können Doktor und Patient durch schnelle Datenleitungen, Videotelefonie und neue medizinische Messgeräte auch virtuell zusammenfinden. Wo eröffnet die sogenannte Telemedizin neue Möglichkeiten? Welche Erfahrungen sammeln Ärzte und Patienten damit? Das eigene Bett als Wartezimmer, und der nächste Facharzt ist nur einen Klick entfernt – das verspricht die Telemedizin, die seit 2018 sowohl in Deutschland als auch in Frankreich erlaubt ist. Durch schnelle Datenleitungen, Videotelefonie und neue medizinische Messgeräte finden Doktor und Patient virtuell zusammen – Ärzte können Hausbesuche erledigen, ohne sich auch nur einen Meter zu bewegen. Doch die Möglichkeiten, die sich auch in der Medizin durch die digitale Revolution eröffnen, gehen noch weiter. So können durch sogenannte Wearables die Vitalfunktionen von Patienten überprüft und an den zuständigen Arzt gefunkt werden; schnelles Internet und neue medizinische Messgeräte machen es möglich. Auch untereinander könnten Ärzte vom schnellen Kontakt zu Fachkollegen profitieren und die Qualität der Diagnosen erhöhen. Oder erhöht der virtuelle Kontakt am Ende die Gefahr von Fehldiagnosen und Datenlecks mit medizinischen Ergebnissen? In der Schweiz gehört die Telemedizin schon seit vielen Jahren zur Normalität. Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner wollen wissen, welche Erfahrungen man dort bislang gemacht hat – und testen die medizinische Fernüberwachung am Unispital in Basel am eigenen Leib.
  • S2019E08 Streuobstwiesen: Kleine Kostbarkeiten für Mensch und Natur

    • January 17, 2019
    • 25 minutes
    Menschen essen seit Jahrtausenden Obst und dafür haben sie es schon früh auf Wiesen angebaut. Diese Streuobstwiesen sind Heimat zahlreicher, vom Aussterben bedrohter Tier- und Pflanzenarten, doch der Obstanbau ist inzwischen auf Masse ausgerichtet und diese Art von Anbau zu wenig ertragreich. Was macht diese Wiesen so besonders und wie kann man sie nutzen um sie zu erhalten? Seit Jahrtausenden essen Menschen Äpfel und Birnen, Kirschen und Zwetschgen. Dafür haben sie die Bäume schon früh angebaut – auf Wiesen verteilt, mit genügend Platz dazwischen. Diese Streuobstwiesen prägen heute unsere Kulturlandschaft. Hier findet man Obstsorten wie den „Roten Herbstkalvill“ oder die „Goldparmäne“. Diese kennt heute kaum noch jemand, denn es gibt sie in keinem Supermarkt zu kaufen. In den Landstrichen mit Streuobstwiesen sind aber auch mehr als 5.000 Tier- und Pflanzenarten zuhause, manche von ihnen vom Aussterben bedroht. Sie gehören zu den artenreichsten Lebensräumen Mitteleuropas. Doch für viele Landwirte sind Streuobstwiesen nicht wirtschaftlich genug. Oft mussten sie großflächigen Obstplantagen weichen. Damit gehen Obstraritäten verloren und Tiere und Pflanzen verlieren ihren Lebensraum. Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner besuchen die traditionelle Obstbrennerei von Rainer Broch in Starzach bei Tübingen. Dort packen sie kräftig mit an und finden gemeinsam mit ihm heraus, wie sich Streuobst sinnvoll und gewinnbringend verarbeiten lässt. Und sie erkennen, dass die kulinarischen Köstlichkeiten nicht nur schmecken, sondern auch zum Erhalt dieser landschaftlichen Kostbarkeiten beitragen.
  • S2019E09 Knochen: Was Gebeine uns erzählen

    • January 18, 2019
    • 25 minutes
    Die Sendung „Xenius“ ist das werktägliche Wissensmagazin auf ARTE. Das Thema heute: Knochen. Sie geben uns unsere Form und den nötigen Halt. Mehr noch: Sie ermöglichen es, dass wir uns bewegen können - sie tragen uns förmlich durchs Leben. Und nach unserem Tod erzählen sie davon. Wie genau? Und was geben Knochen über Menschen preis, die vor Hunderten von Jahren lebten? Sie geben uns unsere Form und den nötigen Halt. Mehr noch: Sie ermöglichen es, dass wir uns bewegen können – sie tragen uns förmlich durchs Leben. Und nach unserem Tod erzählen sie davon. Wie genau tun sie das? Und was geben Knochen über Menschen preis, die vor Hunderten von Jahren lebten? Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner werden heute in Halle an der Saale zu Grabungshelfern. Vor ihnen steht ein Block aus Erde und Geröll, aus dem Teile eines Skeletts herausragen. Es sind die sterblichen Überreste eines Menschen, gefunden in einem Tagebaugebiet in Sachsen-Anhalt. Wer war dieser Mensch? Woran ist er gestorben? An welchen Krankheiten litt er? Was verrät seine Körperhaltung über seinen Tod? Zusammen mit der Anthropologin Nicole Nicklisch machen sie sich auf die Suche nach Antworten. Außerdem: „Ora et labora“ oder doch ein Leben in Saus und Braus? Wie haben die Mönche im weltberühmten Kloster Lorsch wirklich gelebt? „Xenius“ findet es heraus – denn die Knochen der Mönche sprechen Bände.
  • S2019E10 Innere Uhr: Warum wir lernen sollten, besser auf sie zu hören!

    • January 21, 2019
    • 25 minutes
    Viele Menschen leben in unserer 24-Stunden-Gesellschaft zunehmend gegen ihre innere Uhr. Sie sind oft zu lange auf, tagsüber zu wenig Tageslicht ausgesetzt und verbringen dafür zu viel Zeit vor dem Bildschirm. Mögliche Folgen: Konzentrations-schwierigkeiten, Unwohlsein oder sogar chronische Erschöpfung. Wie können wir wieder mehr im Einklang mit unserer inneren Uhr leben?
  • S2019E11 Gefährliche Fluten - Wie wir uns vor Hochwasser schützen können

    • January 22, 2019
    • 25 minutes
    Tagelanger Dauerregen und plötzlich wird aus einem ruhigen Fluss ein reißender Strom, der eine ganze Stadt überflutet. Hochwasser zählt zu den gefährlichsten und teuersten Naturkatastrophen in Deutschland und Frankreich. Oft erfolgen Gegenmaßnahmen erst, wenn die Keller bereits unter Wasser stehen. Und bei fast jeder Überschwemmung werden Menschen von den Wassermassen überrascht. Dann droht schnell Lebensgefahr.
  • S2019E12 Arthrose: Wie sich die Volkskrankheit aufhalten lässt

    • January 23, 2019
    • 25 minutes
    Tag für Tag vollbringt unser Körper Höchstleistungen. Mit der Zeit jedoch werden unsere Gelenke zunehmend unbeweglich. Der Grund dafür: Arthrose. Fast jeder zweite Deutsche und Franzose leidet unter der degenerativen Erkrankung des Gelenkknorpels. Was beschleunigt die Entstehung von Arthrose und wie kann man sie aufhalten?
  • S2019E13 Kohl: Eine besondere Gemüsefamilie

    • January 24, 2019
    • 25 minutes
    Die Familie der Kohlgemüse hatte lange ein Imageproblem. Dabei ist die Palette an Kohlsorten so bunt wie gesund. Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard lernen heute den Grünkohl ganz neu kennen. Der ist seit ein paar Jahren im Trend und gilt als extrem gesund, quasi als Alleskönner unter den Gemüsen. Was ist dran am Grünkohl und seinen Verwandten?
  • S2019E14 Reserve in der Not: So funktioniert Vorratshaltung

    • January 25, 2019
    • 25 minutes
    Ohne Elektrizität funktioniert nicht mehr viel. Keine Geldautomaten und in Supermärkten bleiben Türen und Kassen verschlossen. Zu Hause versiegt der Wasserhahn. Was, wenn dann der Kühlschrank halb leer ist? Wie sinnvoll ist es, eine Notreserve für solche Fälle zu Hause anzulegen? Und: Wie funktioniert eine gute Vorratshaltung? Das Thema heute bei "Xenius".
  • S2019E15 Druck - Ein physikalisches Phänomen

    • January 28, 2019
    • 25 minutes
    Während Menschen den Luftdruck, der täglich mit einem Gewicht von drei ausgewachsenen Elefanten auf jeder einzelnen Person lastet, praktisch nicht wahrnehmen, kann der Wasserdruck beim Tauchen für Untrainierte zur Bedrohung werden. Wie gelingt Druckausgleich? Die "Xenius"-Moderatoren wagen den Selbstversuch und erfahren am eigenen Leib, wie unterschiedlich Druck wirkt. Er wirkt jederzeit überall auf der Erde: physikalischer Druck. Er beeinflusst alle Lebewesen bis in die kleinste Zelle. Während Menschen den Luftdruck, der täglich mit einem Gewicht von drei ausgewachsenen Elefanten auf jeder einzelnen Person lastet, praktisch nicht wahrnehmen, kann der Wasserdruck beim Tauchen für Untrainierte zur Bedrohung werden. In großen Höhen wird Luftdruck aber auch manchmal gefährlich. In beiden Fällen ist der Druckausgleich entscheidend. Wie gelingt dieser Ausgleich? Die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade wagen den Selbstversuch und erfahren am eigenen Leib, wie unterschiedlich Druck wirkt.
  • S2019E16 Methan - Ein Gas auf dem Prüfstand

    • January 29, 2019
    • 25 minutes
    Methan ist begehrt: Als Hauptbestandteil von Erdgas wird es als Energieträger genutzt. Andererseits wirkt es stark als Treibhausgas - etwa 28-mal stärker als Kohlenstoffdioxid. Das Gas entsteht, wenn Bakterien unter Sauerstoffabschluss organisches Material zersetzen. Die "Xenius"-Moderatoren lernen an der Universität Hohenheim alles über die Methanbildung am lebenden Objekt. Einerseits ist Methan begehrt: Als Hauptbestandteil von Erdgas wird es als wichtiger Energieträger genutzt. Andererseits wirkt es stark als Treibhausgas in der Atmosphäre – etwa 28-mal stärker als Kohlenstoffdioxid. Das Gas entsteht, wenn Bakterien unter Sauerstoffabschluss organisches Material zersetzen, zum Beispiel in Sümpfen und im Meer. Etwa ein Drittel aller Methan-Emissionen stammt aus diesen natürlichen Quellen. Der Rest stammt aus anthropogenen Quellen, also verursacht durch den Menschen. Methan entsteht bei der Gewinnung von Erdöl und Erdgas. Oder auch auf Mülldeponien, beim Reisanbau oder der Viehhaltung. Vor allem Rinder gelten als Methan-Massenproduzenten. Lässt sich der Methanausstoß durch neue Futtermittel oder -mischungen verringern? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, besuchen die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade die Universität Hohenheim. Dort lernen sie alles über die Methanbildung am lebenden Objekt, an sogenannten Fistelkühen. Der direkte Zugang zum Pansen der Tiere ermöglicht spannende Untersuchungen. Die Analyse im Labor zeigt ihnen danach genau, welche chemischen Prozesse bei der Methanbildung ablaufen und welche Mikroorganismen dabei eine Rolle spielen.
  • S2019E17 Container: Sicherheit der Stahlriesen

    • January 30, 2019
    • 25 minutes
    Wie sicher sind Container eigentlich? Welche Gefahren stecken in ihnen? Um zu verhindern, dass Schädlinge die Ware befallen, werden viele Frachtcontainer mit hochtoxischen Stoffen behandelt und dies meist ohne Hinweis. Aber der Zoll rüstet ständig nach. Die Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug begleiten in Bremerhaven den Zoll bei seiner gefährlichen Arbeit. Sie lassen sich einfach stapeln, umladen, wegfahren und verschiffen: Container in standardisierten Größen. Vor allem aber lassen sich darin Waren reibungslos transportieren – egal von und zu welchem Ort der Welt. Aber wie sicher sind diese Stahlriesen eigentlich? Welche Gefahren stecken in den Containern? Um zu verhindern, dass Schädlinge die Ware befallen, werden viele Frachtcontainer mit hochtoxischen Stoffen behandelt und dies meist ohne Hinweis. Öffnen Zoll oder Lagerarbeiter die Stahlriesen, droht Gefahr. Immer wieder kommt es zu Unfällen mit schweren Folgeerkrankungen für die Betroffenen. In Containern werden außerdem Drogen oder andere illegale Waren geschmuggelt. Aber der Zoll rüstet ständig nach. Modernste Röntgengeräte können Container inzwischen vollständig durchleuchten. Emilie Langlade und Adrian Pflug begleiten in Bremerhaven den Zoll bei seiner Arbeit. Denn hier kommen jedes Jahr mehrere Millionen Container in Europa an. Dabei erleben die beiden die komplexen Sicherheitschecks eines Containerhafens.
  • S2019E18 Zeppelin: Luftschiff mit Zukunft?

    • January 31, 2019
    • 25 minutes
    Heute gelten Zeppeline als Relikte einer nostalgischen Vergangenheit. Aber vergessen sind sie nicht: Immer wieder gibt es Projekte, die die Rückkehr der Riesen in den Himmel planen. Können sie heute noch als zeitgemäße Verkehrs- oder Transportmittel genutzt werden? Die "Xenius"-Moderatoren begeben sich zunächst auf eine Zeitreise zurück ins frühe 20. Jahrhundert ... Sie gingen als Giganten der Lüfte in die Geschichte ein: Zeppeline wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts als revolutionäre Erfindung der Luftfahrt gefeiert. In den 1920er und 1930er Jahren ermöglichten sie Passagieren auf Langstreckenflügen nach Tokio, Rio de Janeiro oder New York exklusiven Reisekomfort und ein Flugerlebnis der Extraklasse. Die riesigen, lautlos schwebenden Luftschiffe sollten eine neue Ära des Fliegens einleiten, die jedoch mit dem Absturz der „Hindenburg“ am 6. Mai 1937 abrupt endete. Heute gelten Zeppeline als Relikte einer nostalgischen Vergangenheit. Aber vergessen sind sie nicht: Immer wieder gibt es Projekte, die sich den Luftschiffen verschrieben haben und die Rückkehr der Riesen in den Himmel planen. Können sie heute noch als zeitgemäße Verkehrs- oder Transportmittel genutzt werden? Die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade begeben sich auf eine Zeitreise zurück ins frühe 20. Jahrhundert und erleben den Luxus eines Zeppelinfluges hautnah. Im Zeppelin Museum Friedrichshafen erfahren die beiden Moderatoren wie Luftschiffe heute für die Forschung genutzt werden und welche Chancen sie für Verkehr, Forschung oder Transport bieten.
  • S2019E19 Geweihe - Wunderwerke der Natur

    • February 1, 2019
    • 25 minutes
    Es wächst unglaubliche zwei Zentimeter am Tag und wird nach Monaten einfach abgeworfen; dann sprießt ein neues Geweih, meist prächtiger als zuvor. Hirsch, Reh oder Elch kämpfen mit ihrem Geweih gegen Rivalen. Als Waffe und Werkzeug hilft es außerdem, im Wald zu überleben. Wie die Medizin vom Geweihwachstum lernen kann, erklärt der Wissenschaftler Hans Joachim Rolf. Es wächst unglaubliche zwei Zentimeter am Tag und wird nach Monaten einfach abgeworfen; innerhalb weniger Monate sprießt ein neues Geweih, meist größer und prächtiger als zuvor. Ob Schaufeln, Spieße oder Becherkronen – ihre Vielfalt ist enorm. Hirsch, Reh oder Elch kämpfen mit ihrem Geweih gegen Rivalen und erobern so die Weibchen. Als Waffe und Werkzeug hilft es außerdem, im Wald zu überleben. Es wächst nicht nur rasant, sondern ist auch das einzige Organ eines Säugetiers, das sich vollständig erneuern kann. Im Gegensatz zum Horn ist das Geweih dabei aus Knochen aufgebaut. Für Wissenschaftler ist es deshalb ein begehrtes Forschungsobjekt. Sie setzen große Hoffnung darein, dank der Erkenntnisse um das tierische Geweih eines Tages auch menschliche Knochen nachwachsen lassen zu können. Adrian Pflug und Emilie Langlade untersuchen mit dem Wildtierzüchter Daniel Patzke ganz unterschiedliche Geweihformen und ziehen Rückschlüsse auf die Lebensumstände der Wildtiere. Wie die Humanmedizin vom Geweihwachstum lernen kann, erklärt der Wissenschaftler Hans Joachim Rolf.
  • S2019E20 Klimaschützer Moor - Warum es wichtig ist, Feuchtgebiete zu erhalten

    • February 4, 2019
    • 25 minutes
    Der Mensch hat über Jahrtausende hinweg Moore zerstört: Weil er sie als Lebensraum und Rohstoffquelle nutzte. So hat er viele wertvolle Feuchtgebiete abgetorft. Doch mittlerweile ist bekannt, dass Trockenlegung und Abbau von Torf Umwelt und Klima schaden. Wie lassen sich zerstörte Moore erfolgreich renaturieren? "Xenius" besucht ein renaturiertes Moor in Brandenburg. Der Mensch hat über Jahrtausende hinweg Moore zerstört: Weil er sie zwar als unheimlich empfand, aber dennoch als Lebensraum und Rohstoffquelle nutzte. So hat er viele wertvolle Feuchtgebiete trockengelegt und abgetorft. Doch mittlerweile ist bekannt, dass Trockenlegung und Abbau von Torf massiv der Umwelt und dem Klima schaden. Wie lassen sich zerstörte Moore erfolgreich renaturieren? Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard besuchen ein renaturiertes Moor in Brandenburg. Im sumpfigen Grün erfahren sie nicht nur, wie ein intakter Moorboden aufgebaut ist und warum er „wackelt“, sondern auch, wie Feuchtgebiete landwirtschaftlich genutzt werden können, ohne sie dafür trockenzulegen. Wasserbüffel zum Beispiel kommen dank ihrer speziellen Klauenform auf dem feuchten Grund bestens zurecht. In Deutschland werden mittlerweile keine neuen Lizenzen zum Torfabbau mehr vergeben. Ein Grund: Durch das Abtorfen wird der in den Moorböden gespeicherte Kohlenstoffdioxid in großen Mengen freigesetzt und somit zu einer Bedrohung für das Klima. Im Baltikum dagegen werden immer noch gewaltige Flächen abgetorft, denn vor allem die Gemüsezucht kann hier noch nicht vollständig auf Torf verzichten. Wissenschaftler suchen deshalb intensiv nach Alternativen wie beispielsweise dem Torfmoos, das in den Mooren gezüchtet wird. Es eignet sich als Nährboden für die Anzucht von Nutzpflanzen – und wäre damit ein wertvoller Beitrag zur Bekämpfung des Klimawandels.
  • S2019E21 Parfüm - Die Macht der Düfte

    • February 5, 2019
    • 25 minutes
    Fruchtig, würzig, blumig – Düfte sind überall präsent. Mehr als eine Billion verschiedene kann der Mensch unterscheiden. Gerüche warnen ihn vor Gefahren. Und sie spielen auch bei der Partnersuche eine entscheidende Rolle: Man muss sich gut riechen können! Die "Xenius"-Moderatoren lernen von einem der gefragtesten Parfümeure Frankreichs, wie man Duft extrahiert und konserviert. Fruchtig, würzig, blumig – Düfte sind ständig und überall präsent. Mehr als eine Billion verschiedene kann der Mensch unterscheiden. Gerüche warnen ihn vor Gefahren: zum Beispiel vor Feuer oder verdorbenen Speisen. Und sie spielen auch bei der Partnersuche eine entscheidende Rolle: Man muss sich gut riechen können! Und dabei helfen viele gerne noch etwas nach – mit Parfüm. Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard lernen von einem der gefragtesten Parfümeure Frankreichs, wie man den Duft von Jasmin extrahiert und konserviert. In der südfranzösischen Stadt Grasse helfen sie bei der Ernte der Blüten und entwickeln ihr eigenes Parfüm. Pierre ist von der Welt der Düfte so angetan, dass er sogar über einen Berufswechsel nachdenkt. Wer wirklich Parfümeur werden möchte, braucht nicht nur den richtigen Riecher, sondern auch viel Ausdauer und Geduld. Es gibt nur wenige Schulen weltweit und die Plätze sind begehrt. Wir besuchen eine der bekanntesten Parfümeursschulen der Welt in Versailles. Außerdem stellen wir einen Künstler vor, der „Riechkunst“ erschafft: Mit dem „Smeller“, einer speziellen „Geruchsorgel“, bringt er die Welt der Düfte an unsere Nasen und hat auch schon einen Kinofilm beduftet. Ein Computerprogramm steuert, bei welcher Filmsequenz Gerüche ins Kino gepustet werden. Je nach Film heißt es dann vielleicht in Zukunft: Nase zu und durch!
  • S2019E22 U-Bahn - Unterirdisch durch die Stadt

    • February 6, 2019
    • 25 minutes
    Ob U-Bahn, Métro, Subway oder Tube – Untergrundbahnen transportieren täglich Millionen von Menschen in den Großstädten der Welt. "Xenius" geht in den Untergrund und zeigt, wie sich das U-Bahn-Fahren im Lauf der Jahre verändert hat. Die "Xenius"-Moderatoren lernen, wie man eine U-Bahn steuert. Sie merken schnell: U-Bahnfahren ist mehr als nur Knöpfchendrücken ... Ob U-Bahn, Métro, Subway oder Tube – Untergrundbahnen transportieren täglich Millionen von Menschen in den Großstädten der Welt. „Xenius“ geht in den Untergrund und zeigt, wie sich das U-Bahn-Fahren im Lauf der Jahre verändert hat, denn seit der ersten U-Bahn, die Mitte des 19. Jahrhunderts in London fuhr, hat sich einiges getan. Bis heute ist der Bau neuer Tunnel und Strecken eine technische Herausforderung. Wie in Berlin, wo gerade ein neuer unterirdischer Bahnhof entsteht – unter denkmalgeschützten Museumsbauten und unter der Spree. Wie wird so ein Bahnhof eigentlich gebaut? Zurückbleiben, bitte: Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard lernen, wie man eine U-Bahn steuert. Beim Üben im Simulator merken sie schnell: U-Bahnfahren ist mehr als nur Knöpfchendrücken und ab und zu bremsen, es erfordert viel Konzentration, Signale erkennen und reagieren und die Geschwindigkeit kontrollieren. Nur ein Stundenkilometer zu viel und es kommt zu einer für die Fahrgäste äußerst unangenehmen Notbremsung. Nach der Probefahrt im Simulator wird es ernst: Auf dem Testgelände der Berliner Verkehrsbetriebe dürfen Dörthe und Pierre wirklich ans Steuer. Haben sie das Zeug zum U-Bahn-Fahrer? Technik und Design der Untergrundbahnen haben sich in den letzten 150 Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Trotzdem meiden viele Menschen die vollen, engen Züge. Evolutionsbiologin Elisabeth Oberzaucher berät Verkehrsbetriebe, wie sie das U-Bahn-Fahren angenehmer gestalten können – von der Anordnung der Sitze bis hin zu den richtigen Lichtverhältnissen.
  • S2019E23 Tanzen - So gesund ist es

    • February 7, 2019
    • 25 minutes
    Ob ausgefeilte Schritte, Ekstase oder Freudentanz – von außen betrachtet, ist Tanzen ein eher merkwürdiges Verhalten, das es aber seit jeher in allen Kulturen gibt. Und das aus gutem Grund. Wissenschaftler sind mittlerweile überzeugt: Das Zappeln zur Musik ist vielmehr als nur fröhlicher Zeitvertreib. Tanzen macht gesund, glücklich und sogar intelligent, weiß Dong-Seon Chang, Neurowissenschaftler und selbst leidenschaftlicher Tänzer. Dörthe und Pierre versuchen sich in einer Berliner Tanzschule am Cha-Cha-Cha – und trainieren so nebenbei ihre Gehirnzellen. Die komplizierten Drehungen und Schritte schulen nämlich nicht nur die Koordination und den Gleichgewichtssinn. Sie stimulieren auch das Wachstum bestimmter Hirnregionen. Außerdem erfahren die „Xenius“-Moderatoren vom Evolutionsbiologen Bernhard Fink, warum man den Partner fürs Leben am besten auf der Tanzfläche trifft. Warum tanzt der Mensch? Wissenschaftler vermuten, dass Tanzen ein Nebenprodukt des aufrechten Gangs sei und sogar in unseren Genen steckt. Das beweist eine Studie mit Neugeborenen, denen Amsterdamer Wissenschaftler einen Rhythmus vorspielten, bei dem immer wieder ein oder zwei Schläge ausgelassen wurde. Die Hirnströme zeigten deutlich, dass die Babys den nächsten Beat regelrecht erwarteten. Menschen sind also die geborenen Tänzer! Aber das ist noch längst nicht alles: Tanzen hat auch heilende Kräfte. Eine Studie mit Parkinsonpatienten zeigt, dass das Zittern mit Hilfe von Tanztherapie gelindert werden kann. Also, runter von der Couch und rauf auf die Tanzfläche!
  • S2019E24 Hände - So funktioniert das Wunderwerkzeug Hand

    • February 8, 2019
    • 25 minutes
    Unsere Hände sind Präzisionswerkzeuge, auf die wir bei fast allen Tätigkeiten im Alltag angewiesen sind. Häufig werden wir uns ihrer Bedeutung erst bewusst, wenn wir sie nicht mehr wie gewohnt benutzen können. Welche Handkrankheiten gibt es und wie pflegen wir unsere Hände richtig? "Xenius" gibt handfeste Tipps. Sie sind stark und beweglich, aber auch zart und präzise. Wir können mit ihnen sprechen, schreiben und manche Menschen können mit ihnen sogar lesen. Unsere Hände sind vielseitig einsetzbar und wir sind täglich auf sie angewiesen. Doch wie funktionieren unsere Hände genau und warum fallen uns manche Dinge mit der einen Hand leichter als mit der anderen? „Xenius“-Sendungen moderieren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard zwar mit links, aber die meisten praktischen Sachen erledigen sie lieber mit rechts. Denn wie 90 Prozent der Menschen sind auch sie Rechtshänder. In dieser Folge müssen die beiden umdenken: Basketball und Tischtennis mit links stehen auf ihrem Tagesplan. Sportwissenschaftler Daniel Carius misst, welche Gehirnregionen dabei aktiviert werden. Trainieren wir mit der Hand auch unser Gehirn? Fest steht: Unsere Hände sind Präzisionswerkzeuge, auf die wir bei fast allen Tätigkeiten im Alltag angewiesen sind. Häufig werden wir uns ihrer Bedeutung erst bewusst, wenn wir sie nicht mehr wie gewohnt benutzen können. Welche Handkrankheiten gibt es und wie pflegen wir unsere Hände richtig? „Xenius“ gibt handfeste Tipps.
  • S2019E25 Alternative Kraftstoffe - Wasserstoff, Raps und Co. im Test

    • February 11, 2019
    • 25 minutes
    Es gibt Alternativen zum Elektroauto. Eine ist Wasserstoff, der mit Hilfe einer Brennstoffzelle ebenfalls einen Elektromotor antreiben kann. Und dann gibt es da noch Biokraftstoffe wie Biodiesel, Rapsöl, Ethanol oder Biogas. Der Vorteil: Die Ausgangsprodukte wie Raps oder Stroh könnte die heimische Landwirtschaft erzeugen. "Xenius" zu Gast bei Daimler in Stuttgart. Dieselskandal, schwindende Ölreserven, Diskussionen über Feinstaub und Stickoxide: Das Auto von heute, ob Diesel oder Benziner, hat keine Zukunft. Aber welche umweltfreundlichen Alternativen gibt es? Wenn vom Elektroauto die Rede ist, meinen alle das mit der „dicken Batterie“. Es gibt allerdings Alternativen dazu. Eine ist Wasserstoff, der mit Hilfe einer Brennstoffzelle ebenfalls einen Elektromotor antreiben kann. Und dann gibt es da noch Biokraftstoffe wie Biodiesel, Rapsöl, Ethanol oder Biogas. Der Vorteil: Die Ausgangsprodukte wie Raps oder Stroh könnte die heimische Landwirtschaft erzeugen. Abdeckbar wären damit allerdings höchstens zehn Prozent der im Verkehrssektor benötigten Energie. Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner sind beim schwäbischen Autohersteller Daimler zu Gast. Sie besuchen eine Fertigungsstätte in der Nähe von Stuttgart, in der Daimler Motoren für seine Wasserstoffautos fertigt. Sie testen eines der Fahrzeuge und fragen nach, wie umweltfreundlich die alternativen Kraftstoffe sind.
  • S2019E26 Olivenöl in Gefahr - Bakterien und Ölfälscher bedrohen das Grüne Gold

    • February 12, 2019
    • 25 minutes
    Die Versorgung mit Olivenöl ist von zwei Seiten bedroht: Einerseits durch Xylella fastidiosa, ein Bakterium, andererseits durch Fälscher. Olivenöl gilt inzwischen als meistgefälschtes Lebensmittel Europas. Food Profiler sollen die Betrüger entlarven. In der Provence besucht "Xenius" einen Ölbauern, der das Bakterium, das hinter dem Olivenbaumsterben steckt, lange kennt ... Olivenöl ist gesund und aus Europas Esskultur kaum wegzudenken. Doch die Versorgung mit dem köstlichen Gut ist von zwei Seiten bedroht. Einerseits durch Xylella fastidiosa, ein Bakterium, das die Olivenbäume Süditaliens befällt und sie absterben lässt. Bisher ist die Seuche nicht aufzuhalten und könnte die Olivenölproduktion ganz Europas zerstören. Finden Forscher rechtzeitig Mittel, um Xylella zu stoppen? Auf der anderen Seite gefährden Fälscher und die Massenproduktion die Qualität des Öls. Olivenöl gilt inzwischen als meistgefälschtes Lebensmittel Europas. Food Profiler sollen Betrüger jetzt mit chemischen Fingerabdrücken entlarven. In der Provence besucht „Xenius“ einen Ölbauern, der das Bakterium, das hinter dem Olivenbaumsterben steckt, lange kennt. Von ihm erfahren die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner, wie er seine Olivenhaine schützt. In einem Wett-Ernten erleben die zwei selbst, wie anstrengend es ist, die Oliven vom Baum zu bekommen, aber auch, wie großartig frisches Olivenöl schmecken kann. Außerdem lernen sie, was hilft, um die Tricks der Ölmafia zu durchschauen.
  • S2019E27 Spinnen - Faszination statt Angst

    • February 13, 2019
    • 25 minutes
    "Xenius"-Moderator Gunnar Mergner wird für das Magazin unter Anleitung einheimische Spinnen im Zoo fangen und die Pflege einer Vogelspinne übernehmen – und dabei Faszinierendes über sie lernen. Außerdem: Woher kommt die Angst vor Spinnen? Welche Spinnen können uns tatsächlich gefährlich werden – in Deutschland und Frankreich? Wie groß ist die größte Spinne der Welt? Die Angst vor Spinnen. Die meisten Betroffenen arrangieren sich damit, indem sie den Tieren ausweichen oder andere bitten, sie aus der Wohnung zu entfernen. Bei einigen ist der Ekel allerdings so groß, dass sie im Alltag eingeschränkt werden und darunter leiden. An solche Menschen richtet sich das Angstseminar, das der Walter Zoo im schweizerischen Gossau gemeinsam mit dem Psychologischen Institut der Universität Zürich durchführt. Die heutige Teilnehmerin ist die „Xenius“-Moderatorin Caroline du Bled. Sie könnte niemals mit einer Spinne in einem Raum schlafen. Der Psychologe Gianandrea Pallich setzt bei ihr auf eine Konfrontationstherapie, deren Prinzip es ist, die Patienten dem auslösenden Reiz auszusetzen. Das bedeutet, dass Caroline mit ihrem Schrecken konfrontiert wird – mit lebenden Spinnen. Wird sie es schaffen, ihre Angst zu überwinden? Hinter den Kulissen bekommt es auch „Xenius“-Moderator Gunnar Mergner mit Spinnen zu tun. Seine Aufgabe: Er wird heute für das Seminar unter Anleitung einheimische Spinnen im Zoo fangen und die Pflege einer Vogelspinne übernehmen – und dabei Faszinierendes über sie lernen. Außerdem bei „Xenius“: Woher kommt die Angst vor Spinnen? Welche Spinnen können uns tatsächlich gefährlich werden – in Deutschland und Frankreich? Wie groß ist die größte Spinne der Welt? Und: Spinnenseide könnte demnächst unser Leben retten. Denn der Stoff hat ganz besondere Eigenschaften, die sich die moderne Medizin zunutze machen will. Wie? „Xenius“ findet es heraus.
  • S2019E28 Hydrokultur - Zwischen Wellness und Weltrettung

    • February 14, 2019
    • 25 minutes
    In einer Tiefgarage im Pariser Norden wachsen Kräuter und Gemüse unter LED-Leuchten. Diverse Fischarten schwimmen hier in einer Reihe von Aquarien - ohne Sonnenlicht, ohne Erde und ohne fließendes Wasser. Auch Taleb Brahim nutzt Hydrokultur im algerischen Teil der Sahara. In einem Flüchtlingslager in der Wüste soll sie helfen, die Not der Menschen zu lindern. Kann das gelingen? Im dritten Untergeschoss einer Tiefgarage im Pariser Norden wachsen Kräuter und Gemüse unter LED-Leuchten. Diverse Fischarten schwimmen hier in einer Reihe von Aquarien. Auf dem Raum von zwei Duplex-Garagen haben Thomas Demerens und seine Kollegen vom Start-up AURA ihr Büro eingerichtet. Von hier unten wollen sie Büros und Supermärkte verschönern, Natur in Arbeitswelten bringen und Aufmerksamkeit schaffen für eine Anbauweise, die ohne Sonnenlicht, ohne Erde und ohne fließendes Wasser auskommt: die Hydrokultur. Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner bauen zusammen mit Thomas Demerens eines dieser alternativen Gemüsebeete zusammen und lernen seine Funktionsweise kennen, die so ähnlich auch Taleb Brahim im algerischen Teil der Sahara nutzt. Dort, in einem Flüchtlingslager in der Wüste, soll die Hydrokultur, unterstützt vom UN-Welternährungsprogramm, helfen, die Not der Menschen zu lindern.
  • S2019E29 Verbrechensbekämpfung - Der Algorithmus ermittelt

    • February 15, 2019
    • 25 minutes
    Anders als in Europa ermitteln in den USA Computer bereits Wahrscheinlichkeiten, wo, wann und sogar von wem Verbrechen verübt werden könnten. Predictive Policing sagen Kriminologen dazu, vorhersagende Polizeiarbeit. Werden Kriminelle in Zukunft nicht mehr von Polizisten, sondern von Algorithmen gesucht? "Xenius" macht sich auf die Reise in die Welt der Sicherheitstechnik. Moderne Sicherheitsarbeit verlässt sich zunehmend auf Computer, etwa, wenn es um die Identifizierung von Personen geht. Algorithmen können in riesigen Datensätzen Muster erkennen und biometrische Daten in Sekundenschnelle abgleichen. In Deutschland und Frankreich sind den Behörden durch den Datenschutz enge Grenzen gesetzt. Anderswo, etwa in den USA, ermitteln Computer bereits Wahrscheinlichkeiten, wo, wann und sogar von wem Verbrechen verübt werden könnten. Predictive Policing sagen Kriminologen dazu, vorhersagende Polizeiarbeit. Werden Kriminelle in Zukunft nicht mehr von Polizisten, sondern von Algorithmen gesucht? Die beiden „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner machen sich auf die Reise in die Welt der Sicherheitstechnik und besuchen das Biometrielabor der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Hier untersuchen Forscher, wie neue Kamerasysteme an Flughäfen Täuschungsversuche von Kriminellen durch Gesichtsmasken erkennen können. Auch an einem fälschungssicheren Fingerabdruck-Scanner wird hier gearbeitet. Lassen sich Verbrechen durch algorithmusgestützte Sicherheitssoftware künftig im Vorfeld verhindern?
  • S2019E30 10 Jahre Xenius - Wo geht’s lang zur Energiewende?

    • February 18, 2019
    • 25 minutes
    Seit 10 Jahren berichtet "Xenius" über die Energiewende und Projekte zur Umstellung auf erneuerbare Energien. Anlässlich des Jubiläums wollen die Moderatoren wissen: Was wurde aus den Ideen von damals und wo steht die Energiewende heute? "Xenius"-Moderatorin Caroline du Bled lässt ihre Vorgängerin Caro Matzko und Co-Moderator Gunnar Mergner zeigen, was sie gelernt haben ... Seit zehn Jahren ist „Xenius“ unterwegs, um über die Wissenschaft zu berichten. Ein wichtiges Thema, das die Moderatoren immer wieder beschäftigt hat, ist die Energiewende: Wie kann die gesamte Energieerzeugung auf erneuerbare Energien umgestellt werden? Heute lässt „Xenius“-Moderatorin Caroline du Bled ihre Vorgängerin Carolin Matzko und Komoderator Gunnar Mergner gegeneinander antreten: Sie sollen zeigen, ob sie in den vielen Jahren nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktisches über erneuerbare Energien gesammelt haben. Carolin muss aus einem Bausatz ein Windrad zusammensetzen, Gunnar ein Solarmobil. Wer schafft es, dass sein Gerät Energie erzeugt? Gemeinsam zeigen sie, was aus den Projekten und Ideen von damals geworden ist und wie weit die Energiewende heute vorangekommen ist.
  • S2019E31 10 Jahre Xenius - Mobil in der Stadt

    • February 19, 2019
    • 25 minutes
    In den letzten zehn Jahren hat sich in Sachen Mobilität einiges getan. Ein Beispiel von vielen: Die früher staugeplagten Seine-Ufer in Paris sind heute autofrei. In dieser Jubiläums-Folge von "Xenius" reisen die Moderatoren nach Saint-Tropez, wo fliegende Boote das Stauproblem lösen sollen und der Verkehr von der Straße aufs Wasser verlagert wird. Klingt utopisch? Ist es nicht! Der Traum vom Fliegen ist so alt wie die Menschheit. Kein Wunder, dass den Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard in zehn Jahren „Xenius“ nicht nur fliegende Boote, sondern auch fliegende Fahrräder, Autos und Passagierdrohnen begegnet sind. All das scheint inzwischen möglich, Mobilitätsforscher setzen trotzdem eher auf alltagsnahe Konzepte, wie Elektrofahrzeuge und Leihangebote. Dennoch steht fest: In den letzten zehn Jahren hat sich in Sachen Mobilität einiges getan. So sind zum Beispiel die früher staugeplagten Seine-Ufer in Paris heute autofrei. In dieser Folge von „Xenius“ reisen Dörthe Eickelberg und Pierre Girard nach Saint-Tropez, wo fliegende Boote das Stauproblem lösen sollen und der Verkehr von der Straße aufs Wasser verlagert wird. Klingt utopisch? Ist es nicht. Die Moderatoren dürfen sich bei einer Spritztour im „SeaBubble“ davon überzeugen: Schon nach kurzer Fahrt hebt das Boot ab. Aber ist das fliegende Wassertaxi schneller als ein Auto?
  • S2019E32 10 Jahre Xenius - Nachhaltige Landwirtschaft

    • February 20, 2019
    • 25 minutes
    "Xenius" zu Gast bei einem Bio-Bauern, den Gunnar bereits 2010 besucht hat: Sepp Braun. Damals war er noch ein Einzelkämpfer und er musste Ernteverluste in Kauf nehmen, um konsequent nachhaltige Landwirtschaft betreiben zu können. Doch schon damals glaubte Sepp Braun fest daran: "Bio für alle" ist möglich. 2019 ist der Bauer seinem Traum einen großen Schritt nähergekommen. Heute sind die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner zu Gast bei einem Bio-Bauern, den Gunnar bereits 2010 besucht hat: Sepp Braun. Damals war er noch ein Einzelkämpfer. Auch lief bei ihm noch nicht alles nach Wunsch und er musste Ernteverluste in Kauf nehmen, um konsequent nachhaltige Landwirtschaft betreiben zu können. Doch schon damals glaubte Sepp Braun fest daran: „Bio für alle“ ist möglich. Caroline und Gunnar wollen wissen: Wie geht es ihm heute? Wie geht es der Öko-Landwirtschaft in Frankreich und Deutschland insgesamt? Und glaubt Sepp Braun immer noch an „Bio für alle“? Auf seinem Hof sind junge Leute als Teilhaber mit eingestiegen. Und auch an der Universität in Freising ist das Interesse an ökologischer Landwirtschaft unter Studenten und Professoren gewachsen. Auch wenn Bioprodukte in den Supermärkten in Deutschland und Frankreich immer noch eher selten sind und „Bio für alle“ weltweit noch lange nicht in Sicht ist, ist Sepp Braun seinem Traum einen großen Schritt nähergekommen.
  • S2019E33 10 Jahre Xenius - Bewegung im Universum

    • February 21, 2019
    • 25 minutes
    Zu seinem 10. Geburtstag nimmt "Xenius" fünf zukunftsrelevante Themen unter die Lupe. Folge drei: Die Moderatoren in der Pariser Cité des Sciences. Sie haben sich nichts Geringeres vorgenommen, als eine der großen Fragen der Menschheit zu beantworten: Ist das Universum endlich oder unendlich? Dazu erinnern sie sich an viele galaktische "Xenius"-Momente der letzten zehn Jahre ... Für die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard geht es nach Paris – an den Ort, der in Frankreich für Wissenschaft steht: die Cité des Sciences. Denn für diese Folge haben sich die beiden nichts Geringeres vorgenommen, als eine der großen Fragen der Menschheit zu beantworten: Ist das Universum endlich oder unendlich? Und was bedeutet das? Zusammen mit ihren Gästen schicken Dörthe Eickelberg und Pierre Girard die „Xenius“-Rakete durchs All. Wo wird sie wohl landen? Zwischendurch blicken die Moderatoren immer wieder zurück auf denkwürdige Momente in der Geschichte der Weltraumforschung, wie zum Beispiel die Entdeckung der Gravitationswellen oder die Landung der Raumsonde „Rosetta“. Und sie erinnern sich an viele unvergesslich galaktische „Xenius“-Momente zurück. In zehn Jahren „Xenius“ haben Dörthe und Pierre unter anderem die Schwerelosigkeit entdeckt, sind im Raumfahreranzug baden gegangen und haben sogar eine Außerirdische kennengelernt.
  • S2019E34 10 Jahre Xenius - Wie Hightech die Medizin verändert

    • February 22, 2019
    • 25 minutes
    Zum 10. Geburtstag des Wissenschaftsmagazins: Die "Xenius"-Moderatoren machen einen Kurs als Hightech-Mediziner am Krebsforschungszentrum IRCAD in Straßburg – wie Carolin Matzko und Gunnar Mergner vor knapp zehn Jahren. Dabei finden sie heraus, was sich seit dem Besuch ihrer Kollegen verändert hat. Künstliche Intelligenz spielt schon jetzt eine sehr wichtige Rolle ... Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug machen einen Kurs als Hightech-Mediziner am Krebsforschungszentrum IRCAD in Straßburg – wie Carolin Matzko und Gunnar Mergner vor knapp zehn Jahren. Dabei finden sie heraus, was sich seit dem Besuch ihrer Kollegen verändert hat und was hier in den nächsten zehn Jahren zu erwarten ist. Künstliche Intelligenz spielt eine wichtige Rolle. Mit ihr lassen sich Patienten bereits jetzt in 3D-Modellen rekonstruieren. Mediziner rechnen damit, dass in Zukunft künstliche Intelligenz Einzug in den Operationssaal hält und den Chirurgen bei Operationen navigiert.
  • S2019E35 E-Auto - So wird es massentauglich

    • March 7, 2019
    • 25 minutes
    Elektroautos gelten als die Alternative zum Verbrennungsmotor und trotzdem fahren bislang nur sehr wenige auf den Straßen in Deutschland und Frankreich. Dies liegt vor allem daran, dass das E-Auto bei Reichweite oder Ladedauer noch nicht mit dem Verbrennungsmotor mithalten kann. Doch Forscher, Entwickler und Startups arbeiten schon an Lösungen. „Xenius“ stellt die aktuellen Ansätze vor, die die E-Mobilität massentauglich machen sollen. Und dabei geht es nicht nur um neu gebaute Fahrzeuge – auch der geliebte Oldtimer kann zum E-Auto umgebaut werden: Die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Émilie Langlade treffen in einer kleinen Offenbacher Tüftler-Werkstatt einen darauf spezialisierten Automechaniker, und bauen gemeinsam einen alten VW Käfer zum Elektromobil um. Außerdem hat ein Aachener Professor den hohen Preisen der E-Autos den Kampf angesagt. In rund zwei Jahren entwickelt er mit Ingenieuren und Studenten, was die Autoindustrie mit ihren riesigen Entwicklungsbudgets seit vielen Jahren nicht schafft: ein günstiges E-Auto. Mit einer Reichweite von gut 100 Kilometern ist sein Elektrofahrzeug für die Innenstadt und für die Umrüstung großer Flotten von Liefer- oder Pflegediensten konzipiert. Mit der Elektromobilität verbinden viele leise Städte ohne Verkehrslärm. Doch sind die Autos zu leise, werden sie zur Gefahr für Fußgänger, Radfahrer und blinde Verkehrsteilnehmer. Ab Juli 2019 schreibt die EU deshalb vor, dass Elektroautos Fußgänger mit einem Motorengeräusch warnen müssen, um Unfälle zu vermeiden. Bei BMW arbeiten rund 200 Ingenieure, Komponisten und Akustiker an diesen Sounds. „Xenius“ findet heraus, welchen Herausforderungen sich diese gegenübersehen.
  • S2019E36 Gefährliche Medikamente - Wenn die Gesundheit zum Geschäft wird

    • March 8, 2019
    • 25 minutes
    Kranke heilen und damit Geld verdienen – in diesem Spannungsfeld arbeiten Apotheker. In früheren Zeiten mischten sie ihre Heilsubstanzen noch selbst an und mussten persönlich für die Qualität ihrer Arzneien einstehen. Heute wird dagegen der Großteil der Medikamente von der Pharmaindustrie hergestellt. Wie ist es dazu gekommen und wie sicher können Patienten heute noch sein, dass ihr Medikament das Beste für sie ist? Die „Xenius“-Moderatoren Émilie Langlade und Adrian Pflug gehen in die Apothekerlehre. In der Arzneisammlung der Pariser Universität Descartes entdecken sie mit dem Pharmahistoriker Olivier Lafont, wie Apotheker vor 200 Jahren für ihre Kunden heilende Säfte anmischten und Pillen drehten. Keine Fließbandproduktion, sondern echte Handarbeit mit Mörser und Pillen-Rollbrett. Ein Zeitaufwand, der sich auch damals schon rechnen musste. Heutige Pharmafirmen haben den Faktor der Ökonomie gut im Blick, manchmal zu gut. Den Krankenhausapotheken in Deutschland und Frankreich gehen lebensnotwendige Medikamente wie Narkosemittel aus, weil sich in Ländern ohne Preisbindung mehr Geld damit verdienen lässt. Und in Kamerun geben illegale Apotheken gefälschte Medikamente ohne Wirkstoffe an die Kunden weiter. Das Geschäft mit der Gesundheit macht selbst vor Krebspatienten nicht halt. Das zeigt der Extremfall eines Bottroper Apothekers, der über Jahrzehnte hinweg zu wenig Wirkstoff in Krebsinfusionen mischte, um das Geld dafür einzustreichen. Was läuft hier falsch und wie kann Sicherheit im Medikamentenhandel garantiert werden? „Xenius“ klärt auf.
  • S2019E37 Hilfe im Notfall - Lebensretter unter Druck

    • March 11, 2019
    • 25 minutes
    Bei Gefahr für Leib und Leben kann jede Sekunde entscheidend sein. Dabei können auch kleine Fehler gravierende Folgen haben. Vom Notruf bis zur Bergung und Versorgung der Patienten -- für Rettungsdienste gehört dieser Druck zum täglichen Geschäft. Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard erleben den Alltag der Rettungskräfte aus zwei Perspektiven. Dörthe schlüpft in die Rolle des Opfers. Sie wird professionell instruiert und lernt, wie sie sich ihren jeweiligen Verletzungen gemäß verhalten soll. Pierre begleitet ein Rettungsteam beim Einsatz – er eilt gemeinsam mit den Profis Dörthe zu Hilfe. Außerdem in „Xenius“: Das Notfallsystem in Deutschland und Frankreich besteht aus Rettungsdienst, ärztlichem Notdienst und den Notaufnahmen der Krankenhäuser. Doch welche Institution ist im Einzelfall die richtige? Gerade das deutsche System kann für Patienten durchaus verwirrend sein. Und: Frankfurt am Main ist berühmt für seine Skyline. Was aber, wenn sich oben an den Hochhäusern ein Unglück ereignet? Für die Einsatzkräfte eine echte Herausforderung. Deshalb gibt es Höhenretter, die speziell für solche Fälle ausgebildet sind. „Xenius“ begleitet die Spezialisten bei einer nervenaufreibenden Übung am 154 Meter hohen Skyper-Gebäude.
  • S2019E38 Betrug statt Spitzenforschung - Wie manche Forscher schummeln

    • March 12, 2019
    • 25 minutes
    Wissenschaftliche Studien sind allgegenwärtig. Meist müssen sich die Leser blind auf sie verlassen. Doch immer häufiger veröffentlichen Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse in Magazinen, die ohne Qualitätskontrolle auch „Schrottstudien" abdrucken. Experten schlagen Alarm. Wenn immer mehr zweifelhafte Untersuchungen in Umlauf geraten, ist das Vertrauen in die Forschung bedroht. Wie lässt sich gute Wissenschaft von Fake Science unterscheiden? Dermatologisch getestet, klinisch geprüft, gut für die Gesundheit: Viele Produkte werben mit solchen Behauptungen. Auf Pariser Straßen fragen die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard bei Passanten nach: eher der probiotische Joghurt und die dermatologisch getestete Creme als ein Produkt ohne solch eine Kennzeichnung? Das Ergebnis: Die meisten würden sich für das vermeintlich wissenschaftliche Siegel entscheiden. Aber was ist dran an solchen Studien? Darüber sprechen die Moderatoren mit dem Arzt und Wissenschafts-YouTuber Tristan Le Magoarou. Er ist spezialisiert auf die Analyse medizinischer Studien und erklärt, worauf man achten kann. Aber nicht nur in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie sind zweifelhafte Studien ein großes Problem, sondern vor allem auch in der Medizin. Gerade für Patienten mit schweren Erkrankungen kann das schnell gefährlich werden, wenn sie auf unseriöse Heilsversprechen reinfallen. Wie leicht es ist, Studien zu fälschen und zu veröffentlichen, zeigt der Journalist Peter Onneken.
  • S2019E39 Sportlertricks - Hilfe bei Muskelkater und Schmerzen

    • March 19, 2019
    • 25 minutes
    Von Muskelkater bis zu langanhaltenden Bewegungseinschränkungen und Schmerzen - "Xenius" fragt: Kann man die Tricks aus dem Spitzensport als Freizeitsportler einsetzen? Wie verhält man sich beim Sport und danach richtig? Und was kann getan werden, um Schmerzen zu vermeiden? Im Selbstversuch setzt sich "Xenius"-Moderator Gunnar Mergner deswegen minus 160 Grad Celsius Kälte aus. Sport und Bewegung ist für viele Menschen wichtiger Bestandteil ihres Lebens. Doch Sportler, egal ob Profis oder Amateure, stoßen irgendwann an ihre körperlichen Grenzen. Von Muskelkater bis zu langanhaltenden Bewegungseinschränkungen und Schmerzen ist alles dabei. Schuld sind dabei oft unbewusste Fehler bei Bewegungen oder das falsche Verhalten nach dem Sport. Spitzensportler kämpfen mit denselben Problemen, haben aber dank modernster wissenschaftlicher Erkenntnisse und medizinischer Rundumbetreuung ganz andere Möglichkeiten. „Xenius“ will wissen: Kann man die Tricks aus dem Spitzensport als Freizeitsportler einsetzen? Wie verhält man sich beim Sport und danach richtig? Und was kann getan werden, um Schmerzen zu vermeiden? Im Selbstversuch setzt sich „Xenius“-Moderator Gunnar Mergner deswegen minus 160 Grad Celsius Kälte aus.
  • S2019E40 Gehirn - Wie es tickt und was es auf Trab bringt

    • March 20, 2019
    • 25 minutes
    Das Gehirn ist das wichtigste Organ des Menschen und absolut unersetzlich. In ihm werden die Aktivitäten des Körpers gesteuert. Auch die Persönlichkeit eines Menschen liegt in ihm verborgen. Etwa 100 Milliarden Nervenzellen kommunizieren miteinander. Das Gehirn ist die Schaltzentrale für Wahrnehmungen, Gefühle und Denkprozesse. Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner sind am Leibniz-Institut für Neurobiologie Magdeburg zu Gast. Dort wollen sie herausfinden, wie das menschliche Gehirn tickt und was das Gedächtnis auf Trab bringen kann. Dazu lassen sie sich mit ihren „grauen Zellen“ auf ein Experiment ein.
  • S2019E41 Museen - Schatzkammern der besonderen Art

    • March 21, 2019
    • 25 minutes
    Das Ausstellen ist unverkennbar eine der Hauptaufgaben des Museums. Darüber hinaus muss es aber auch permanent Ausschau nach weiteren Schätzen der Vergangenheit halten, es muss also sammeln. Und: Ein gutes Museum ist immer auch ein Forschungsstandort. Damit die Ausstellungsstücke überdauern, müssen sie oft restauriert werden. Schließlich nagt der Zahn der Zeit an ihnen. Wer glaubt, dass Museen nur Aufbewahrungsorte alter Dinge sind, irrt gleich dreifach. Das Ausstellen ist zwar unverkennbar eine der Hauptaufgaben des Museums; hinter den alten Dingen verbergen sich oftmals wahre Schätze mit einer spannenden Geschichte. Darüber hinaus muss ein Museum aber auch permanent Ausschau nach weiteren Schätzen der Vergangenheit halten, es muss also sammeln. Und: Ein gutes Museum ist immer auch ein Forschungsstandort, der sich darum bemüht, die Vergangenheit besser zu verstehen. Damit die Ausstellungsstücke überdauern, müssen sie oft restauriert werden. Schließlich nagt der Zahn der Zeit an ihnen. Restauratoren sorgen dafür, dass die Relikte der Vergangenheit immer im hellsten Glanz erstrahlen. Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner besuchen Restauratoren und versuchen, echte Ausstellungsstücke wiederherzustellen.
  • S2019E42 Landwirtschaft 4.0 - Die Zukunft auf unseren Feldern

    • March 22, 2019
    • 25 minutes
    Bei der digitalisierten Landwirtschaft fallen riesige Datenmengen an. Doch wer profitiert davon? Und ersetzen Roboter, die autonom die Feldarbeit erledigen, in Zukunft den Landwirt? "Xenius" besucht Claire de Montesquiou auf ihrem Weingut, wo sich manche Prozesse seit Jahrhunderten kaum verändert haben. Liegt sie richtig, wenn sie statt auf Daten, auf menschliches Feingefühl setzt? Längst steckt der Alltag voller digitaler Errungenschaften. Und selbst in der Landwirtschaft hält die Digitalisierung Einzug. Das bringt viele Vorteile: Softwaregestützte Traktoren sollen via Satellit korngenau säen und düngen und damit effizienter sein als die herkömmlichen Modelle. Auch der Einsatz von Pestiziden könnte womöglich deutlich reduziert werden. Das wäre in Zeiten des Insektensterbens eine wichtige Entwicklung. Doch bei der digitalisierten Landwirtschaft fallen riesige Datenmengen an. Wer profitiert davon? Und ersetzen Roboter, die autonom die Feldarbeit erledigen, in Zukunft den Landwirt? Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner besuchen Claire de Montesquiou auf ihrem Weingut, wo sich manche Prozesse seit Jahrhunderten kaum verändert haben. Ist das rettungslos altmodisch? Oder liegt sie richtig, wenn sie in dieser digitalen Ära auf menschliches Feingefühl setzt?
  • S2019E43 Intelligenz - So beeinflusst sie unser Leben

    • March 25, 2019
    • 25 minutes
    Ist ein hoher Intelligenzquotient Garant für ein erfolgreiches und glückliches Leben? Emilie Langlade und Adrian Pflug wollen herausfinden, welche Begabungen und Talente in ihnen stecken und was das mit Intelligenz zu tun hat. Diesmal sind die „Xenius“-Moderatoren in einem Talentcheck-Zentrum in Österreich. Das Land ist Vorreiter, wenn es um die frühzeitige und optimale Einschätzung von Begabungen geht. In den großen Städten können Schüler in einem aufwendigen Test herausfinden, wo ihre Begabungen liegen. So bekommen sie eine Empfehlung, welche Berufe für sie später am besten geeignet sein könnten. Adrian und Emilie stellen sich im Talentcenter in Graz dem Intelligenz- und Talent-Check: Wie begabt sind sie in welchen Bereichen, welche Fähigkeiten besitzen sie und welche nicht? Und wie können sie ihr Intelligenzpotenzial optimal ausschöpfen? Unter den strengen Augen des Intelligenzforscher Prof. Martin Arendasy müssen sie ihr Können in den Bereichen Logik und kognitive Fähigkeiten, Motorik und Reaktionsfähigkeit unter Beweis stellen. Doch warum wurden überhaupt Intelligenztests entwickelt? Außerdem taucht „Xenius“ in den Alltag einer Hochbegabten ein, um herauszufinden, ob es sich mit einem hohen IQ leichter lebt. Wie beeinflusst Intelligenz unser Leben? Und: Ist Intelligenz vererbbar?
  • S2019E44 Mikroskopie - Wie Unsichtbares sichtbar wird

    • March 26, 2019
    • 25 minutes
    Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug begeben sich auf eine Reise in den Mikrokosmos. Was werden sie im Gehirn der Fliege, mit Hilfe eines Mikroskops, erkennen? Unterstützt werden sie vom Molekularbiologen Dr. Yilmaz Niyaz. Er zeigt ihnen, wann welche Mikroskope zum Einsatz kommen und wie sie funktionieren. Mikroskope machen Strukturen sichtbar, die dem menschlichen Auge verborgen bleiben. Dank ihrer hohen Auflösung können Wissenschaftler winzige Bakterien, Zellen und sogar die Synapsen eines Fliegengehirns untersuchen. Eine solche Synapse ist nur 50 Mikrometer groß, also 200-mal kleiner als die Fliege selbst. Die "Xenius"-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug begeben sich auf eine Reise in den Mikrokosmos. Was werden sie im Gehirn der Fliege erkennen? Unterstützt werden sie vom Molekularbiologen Dr. Yilmaz Niyaz. Er zeigt ihnen, wann welche Mikroskope zum Einsatz kommen und wie sie funktionieren.
  • S2019E45 Satelliten - Revolution im Weltraum (1)

    • April 5, 2019
    • 25 minutes
    Zu Besuch an der TU München: Dort basteln Studenten an ihrem eigenen kleinen Satelliten – und schießen diesen sogar ins All. Die "Xenius"-Moderatoren bekommen von den Studenten und Seminarleiter Martin Langer einen Crashkurs in Satellitentechnik: Worauf kommt es beim Bau des kleinen "CubeSat"-Satelliten an? Was kann man mit der Sonde alles machen, wenn sie im All ist? Bisher waren Satelliten vor allem eines: groß und teuer. Start-ups tüfteln an kleineren und billigeren Modellen, die bald in Serie hergestellt werden könnten. Der Clou: Die kleinen Satelliten beruhen in weiten Teilen auf Elektrotechnik, die auch in Consumer-Produkten auf der Erde nützen – Handys, Computer, Autos. Und das macht sie preiswert. Die NewSpace-Firmen wollen mit der neuen Satellitentechnologie bald ein breites Spektrum kommerzieller Anwendungen ermöglichen, zum Beispiel flächendeckendes Internet und auch eine lückenlose Erdbeobachtung. Aber was bedeutet das für unser Leben – müssen wir uns Sorgen machen oder überwiegt der Nutzen? Zu Besuch an der Technischen Universität München: Dort basteln Studenten an ihrem eigenen kleinen Satelliten – und schießen diesen sogar ins All. Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard bekommen von den Studenten und Seminarleiter Martin Langer einen Crashkurs in Satellitentechnik: Worauf kommt es beim Bau des kleinen „CubeSat“-Satelliten an? Was kann man mit der Sonde alles machen, wenn sie im All ist? Und wie nimmt man eigentlich Kontakt zu ihr auf, wenn sie in über 500 Kilometer Höhe um den Erdball kreist? Außerdem ist "Xenius" zu Besuch bei dem deutschen Start-up Berlin Space Technologies, das bald kleine Satelliten in Serie herstellen möchte. "Xenius" erklärt, warum sich die Firmen des NewSpace eine Flut kleiner Sonden wünschen. Und die Sendung beantwortet die Frage, ob diese Vielzahl neuer Fluggeräte nicht zu einem Müllproblem über unseren Köpfen werden könnte.
  • S2019E46 Graffiti - Kunst am Rande der Legalität

    • April 12, 2019
    • 25 minutes
    Sind Graffitis im mehr oder weniger öffentlichen Raum Kunst? Oder doch Vandalismus? Mathias Köhler alias Loomit war beim Geltendorf Train (1985), dem ersten komplett besprühten S-Bahn-Zug Deutschlands, mit dabei. Heute bewegt er sich auf legalen Pfaden. Er ist inzwischen einer von Deutschlands bekanntesten Street-Art-Künstlern und weiht "Xenius" in die Geheimnisse der Kunst ein. The Geltendorf Train: So hieß der erste komplett besprühte Zug in Deutschland. Er markiert 1985 die Geburtsstunde von Street-Art in Deutschland. Vorbild für diese Aktion waren die besprühten U-Bahnen in New York, die damals wie mobile Leinwände durch die Stadt fuhren. "Sprühkünstler beschmierte S-Bahn" titelte eine der größten deutschen Zeitungen am Tag nach dem Geltendorf-Zug. Diese Überschrift verdeutlicht, in welcher Grauzone sich Graffiti seit jeher befindet. Sind die Bilder im mehr oder weniger öffentlichen Raum Kunst? Oder doch Vandalismus? Mathias Köhler alias Loomit war beim Geltendorf Train mit dabei. Heute bewegt er sich auf legalen Pfaden. Er ist inzwischen einer von Deutschlands bekanntesten Street-Art-Künstlern und weiht die „Xenius“-Moderatoren in die Geheimnisse und Feinheiten des Graffiti ein, begleitet die beiden von der Skizze auf dem Block bis zur Sprühdose an der Wand.
  • S2019E47 Augen - Wie sie sich im Laufe des Lebens verändern

    • April 15, 2019
    • 25 minutes
    Welche Faktoren beeinflussen, wie gut der Mensch sieht, und welche Lösungen hat die Wissenschaft? Wie es um die Sehkraft der "Xenius"-Moderatoren bestellt ist, testen sie mit Hilfe eines neuen Hightech-Geräts. Es tastet die Pupille ab und erstellt eine Art Fingerabdruck des Auges. Wie kann man seine Augen schonen, um so lange wie möglich einen guten Durchblick zu haben? Rund zwei Drittel aller Menschen in Deutschland und Frankreich brauchen eine Brille. Doch nur die wenigsten wurden mit einer Sehschwäche geboren. Im Laufe des Lebens verändert sich die Sehkraft und nimmt besonders mit dem Alter ab. Farben verschwimmen und Texte werden unscharf. Welche Faktoren beeinflussen, wie gut der Mensch sieht, und welche Lösungen hat die Wissenschaft? Wie es um die Sehkraft der „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard bestellt ist, testen sie mit Hilfe eines neuen Hightech-Geräts. Es tastet die Pupille ab und erstellt eine Art Fingerabdruck des Auges. Der Vorteil gegenüber einem gewöhnlichen Sehtest: Die benötigten Gläser sind exakt auf die individuellen Eigenschaften der Augen zugeschnitten und gleichen die Sehschwäche perfekt aus. Handys, Computerbildschirme und LEDs: In unserem Alltag kommen immer mehr Dinge vor, die den Augen schädigen. Wie kann man seine Augen schonen, um so lange wie möglich einen guten Durchblick zu haben?
  • S2019E48 Dem Täter auf der Spur - Mit Kriminaltechnikern unterwegs

    • April 16, 2019
    • 25 minutes
    Fingerabdrücke an der Wand, Haare auf dem Teppich oder Textilfasern auf der Kleidung des Opfers … Alles, was die Kriminaltechniker von der Spurensicherung finden, könnte ein wichtiges Indiz zur Überführung eines Täters sein. Doch wie genau arbeitet die „Spusi“ am Tatort? Das erfahren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard, indem sie selbst für einen Tag in die weißen Overalls schlüpfen. In der Polizei-Hochschule machen sich die beiden an einem Übungstatort auf die Suche nach Hautschuppen, Speichel, Textilien und Fingerabdrücken. Sind sie in der Lage, alle Spuren erfolgreich zu sichern, die helfen, den Täter zu identifizieren? Rechtsmediziner schätzen, dass circa 1.200 Fälle von Mord oder Totschlag jedes Jahr unentdeckt bleiben. Denn nicht immer ist auf den ersten Blick erkennbar, ob es sich bei einem Todesfall um ein Verbrechen handelt. Einige Hausärzte führen die Leichenschau gar nicht oder nur unzureichend durch, sodass schnell ein natürlicher Tod als Todesursache festgelegt wird. Warum ist das so? „Xenius“ folgt der Spur und bringt Licht ins Dunkel.
  • S2019E49 Aluminium - Gefahr für die Gesundheit?

    • April 17, 2019
    • 25 minutes
    Die "Xenius"-Moderatoren begeben sich auf die Suche nach dem versteckten Aluminium in unserem Alltag – und nach Antworten: Was passiert mit dem Stoff in unserem Körper und wie können wir ihn vermeiden? Die Moderatoren machen sich in einem ganz normalen Wohnhaus auf die Suche. Doch wo überall ist Aluminium enthalten? In Gebäuden und Fahrzeugen, in Gebrauchsgegenständen, aber auch in Lebensmitteln, Medikamenten und Kosmetika – überall begegnen wir Aluminium. Doch das Metall ist in Verruf geraten – es steht im Verdacht, Krebs und Alzheimer auszulösen. Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard begeben sich auf die Suche nach dem versteckten Aluminium in unserem Alltag – und nach Antworten: Was passiert mit Aluminium in unserem Körper und wie können wir es vermeiden? Aluminium ist das dritthäufigste Element in der Erdkruste und ein sehr vielseitig einsetzbares Metall, das inzwischen in allen möglichen Lebensbereichen nützliche Funktionen übernimmt. Im menschlichen Körper hat es aber keine natürliche Funktion; ganz im Gegenteil – dort kann es eine Vielzahl von biologischen Prozessen stören. Schon seit Jahrzehnten besteht außerdem der Verdacht, dass Aluminium Alzheimer und Krebs auslösen könnte – bis heute fehlen jedoch große Studien, die das eindeutig bestätigen oder widerlegen. "Xenius" will wissen: Was bedeutet das nun für unseren alltäglichen Kontakt mit Aluminium? Die "Xenius"-Moderatoren machen sich dafür in einem ganz normalen Wohnhaus auf die Suche nach dem versteckten Aluminium, das in unseren Körper gelangen könnte. Denn die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) empfiehlt als Vorsichtsmaßnahme, wöchentlich nicht mehr als ein Milligramm Aluminium pro Kilogramm Körpergewicht aufzunehmen – dafür muss man aber wissen, wo überall Aluminium drinsteckt. Zusammen mit Daniela Krehl von der Verbraucherzentrale Bayern werden sie fündig – im Bad bei Kosmetik, Pflegeprodukten und Medika
  • S2019E50 Schwarze Löcher - Was wir jetzt darüber wissen

    • April 18, 2019
    • 25 minutes
    Wie können Wissenschaftler etwas "fotografieren", aus dem nicht einmal das Licht entweichen kann - Schwarze Löcher, die die Masse von Millionen oder gar Milliarden Sonnen in sich vereinen können? Das wollen die "Xenius"-Moderatoren auf dem 2.500 Meter hoch gelegenen Plateau de Bure in den französischen Alpen herausfinden. Sie zählen zu den geheimnisvollsten Objekten des Universums: schwarze Löcher. Schwerkraftmonster, die die Masse von Millionen oder gar Milliarden Sonnen in sich vereinen können. So unglaublich schwer, dass nicht einmal Licht aus ihnen entkommen kann. Deswegen ist es auch unmöglich, schwarze Löcher mit optischen Teleskopen zu beobachten oder einfach zu fotografieren. Bis heute. Denn seit langem arbeiten Wissenschaftler an einer astronomischen Sensation: Das erste reale Bild eines schwarzen Lochs. Aber wie können Wissenschaftler etwas „fotografieren“, aus dem nicht einmal das Licht entweichen kann? Das wollen die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard auf dem 2.500 Meter hoch gelegenen Plateau de Bure in den französischen Alpen herausfinden. Hier steht eines der leistungsstärksten Radioteleskop-Observatorien der Welt – so empfindlich, dass es sogar Radiowellen eines viele Lichtjahre entfernten schwarzen Lochs empfangen kann. Aber wie wird aus den Beobachtungsdaten von Radioteleskopen ein Foto errechnet? Wie sieht ein Radioteleskop von innen aus? Und wie wird es überhaupt in 2.500 Meter Höhe gebaut? "Xenius" wirft einen Blick in die am höchsten gelegene Fertigungshalle Europas. Was genau ist ein schwarzes Loch? Seit dem 18. Jahrhundert zerbrechen sich Wissenschaftler darüber den Kopf: Wie entsteht es? Wie sieht es aus? Was passiert, wenn man von ihm verschluckt wird? Und wie haben sich die Erkenntnisse über die Zeit verändert? "Xenius" erzählt die Geschichte der schwarzen Giganten von damals bis zum „Black Hole Picture“ heute.
  • S2019E51 Feldhasen - Fruchtbar, flink und doch in Gefahr

    • April 22, 2019
    • 25 minutes
    Auf der friesischen Insel Pellworm lebten Anfang des Jahrtausends noch etwa 2000 Feldhasen, heute gibt es nur noch etwa ein Drittel davon. Vor rund zehn Jahren begann das mysteriöse Hasensterben, die Hälfte der Tiere wurde damals tot aufgefunden. Doch warum? Forscher suchen nach Antworten: Die intensive Landwirtschaft ist vermutlich einer der Gründe. Er gilt als das Symbol für Fruchtbarkeit: Kein Wunder, denn der Feldhase vermehrt sich prächtig. Innerhalb kürzester Zeit kann die Häsin von mehreren Hasen gleichzeitig trächtig werden, sogar dann noch, wenn schon längst Embryonen in ihr heranwachsen. Superfötation heißt diese im Tierreich außergewöhnliche Fähigkeit. Außerdem ist der Feldhase ein exzellenter Sprinter: Bei Gefahr schlägt er Haken und hoppelt einfach davon, mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 80 km/h. Trotzdem ist der Feldhase bedroht. Auf der friesischen Insel Pellworm zum Beispiel lebten Anfang des Jahrtausends noch etwa 2000 Feldhasen, heute gibt es nur noch etwa ein Drittel davon. Vor rund zehn Jahren begann das mysteriöse Hasensterben, die Hälfte der Tiere wurde damals tot aufgefunden. Doch warum? Forscher suchen nach Antworten: Die intensive Landwirtschaft ist vermutlich einer der Gründe. Auch scheinen das Mikrobiom in ihrem Darm und damit ihr Immunsystem gestört zu sein. Im brandenburgischen Niederfinow nordöstlich von Berlin versuchen Adrian Pflug und Emilie Langlade in der Feldforschungsstation des Leibniz-Instituts für Zoo- und Wildtierforschung mehr über die Lebensbedingungen von Feldhasen herauszufinden. Dabei erfahren sie, wie man die Tiere langfristig besser schützen kann.
  • S2019E52 Spanplatten - Besser als ihr Ruf

    • April 23, 2019
    • 25 minutes
    Welche Vorzüge in der Verarbeitung hat Massivholz, welche Spanplatten? Welche Unterschiede gibt es und worauf muss man achten? Zusammen mit Tischlerin und Holzingenieurin Stella Hanetzok wollen das die "Xenius"-Moderatoren herausfinden. Dabei wird großzügig gesägt, geschliffen und gebohrt. Der Qualitätscheck entscheidet: Was ist besser – Massivholz oder Spanplatte? Massivholz gilt als edel und nachhaltig, die Spanplatte als gesundheitsschädliches Wegwerfprodukt. Aber dennoch sind die Wohnungen und Büros voll mit Spanplatten. Ist das allein eine Kostenfrage? Die Platten aus Holzspänen haben nämlich durchaus Qualitäten: Während man für Massivholz lediglich etwa 40 Prozent eines Baums verwerten kann, nutzt man für Spanplatten fast den gesamten Baum. Lediglich die Rinde ist für die Herstellung dieses Holzwerkstoffes ungeeignet. Zudem lassen sich Spanplatten perfekt recyceln. Theoretisch können sie den Prozess der Spanplattenherstellung immer wieder durchlaufen. Bleibt die Frage nach dem schädlichen Formaldehyd, das früher bei Span- und Sperrholzplatten als Bindemittel eingesetzt wurde, ausdünstet und mittlerweile als krebserregend gilt. Heute ist der Anteil an Formaldehyd in Spanplatten sehr gering, aber dennoch versucht die Forschung hierfür Kleber aus nachwachsenden Rohstoffen zu entwickeln. Wie sieht es aber in der Verarbeitung aus: Welche Vorzüge hat Massivholz, welche Spanplatten? Welche Unterschiede gibt es und worauf muss man achten? Zusammen mit Tischlerin und Holzingenieurin Stella Hanetzok wollen das Emilie Langlade und Adrian Pflug herausfinden. Dabei wird großzügig gesägt, geschliffen und gebohrt. Der Qualitätscheck entscheidet: Was ist besser – Massivholz oder Spanplatte?
  • S2019E53 Tierversuche - Die Suche nach Alternativen

    • April 24, 2019
    • 25 minutes
    Tierschützer, Wissenschaftler und Pharmakonzerne suchen neue Methoden, um Tierversuchen zu vermeiden. In Deutschland ist die sogenannte 3R-Initiative der Berliner Charité in diesem Forschungsgebiet führend. Ihr Motto lautet "Replace, Reduce, Refine". Die Wissenschaftler wollen Tierversuche ersetzen, wo es möglich ist, oder die Zahl der Versuche reduzieren. Ein Überblick. Tierversuche gelten in einigen medizinischen Fachbereichen noch immer als unumgänglich. Doch die Erfolgsquoten sind oft nicht überzeugend. Außerdem sind viele Versuche aufwendig und kostenintensiv. Tierschützer, Wissenschaftler und Pharmakonzerne suchen neue Methoden. In Deutschland ist die sogenannte 3R-Initiative der Berliner Charité in diesem Forschungsgebiet führend. Ihr Motto lautet „Replace, Reduce, Refine“. Die Wissenschaftler wollen Tierversuche ersetzen, wo es möglich ist, oder die Zahl der Versuche reduzieren. Manche Tierversuche sind aber auch gesetzlich vorgeschrieben. Für diese Fälle suchen die 3R-Forscher nach Möglichkeiten, die Haltung der Labortiere zu verbessern. Die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug wollen in Berlin an der Charité und am Bundesinstitut für Risikobewertungen herausfinden, wie weit die Forscher auf der Suche nach Alternativen sind.
  • S2019E54 Farben - Was sie über uns verraten

    • April 29, 2019
    • 25 minutes
    Was für den einen blau ist, empfindet der andere als grün oder türkis. Was verraten Farben über die Person? "Xenius" hat Forscher getroffen, die das Phänomen der Farbwahrnehmung erforschen: Wahrnehmungspsychologen, Biologen und Physiker. Am Farbsehen beteiligt sind der Bau des Auges, die Lichtstimmung und nicht zuletzt die Erfahrung. Farben dienen auch der Orientierung ... Ohne Farben ist das Leben kaum vorstellbar: Menschen können 200 Farbtöne voneinander unterscheiden. Doch jeder sieht die Welt auf seine Weise. Was für den einen blau ist, empfindet der andere als grün oder türkis. Was verraten Farben über die Person? „Xenius“ hat Forscher getroffen, die das Phänomen der Farbwahrnehmung erforschen: Wahrnehmungspsychologen, Biologen und Physiker. Am Farbsehen beteiligt sind der Bau des Auges, die Lichtstimmung und nicht zuletzt die Erfahrung. Farben haben Macht: Sie dienen der Orientierung, der Kommunikation und sie wecken Emotionen. Das trifft auf Mensch wie Tier gleichermaßen zu. Schon die Dinosaurier haben sich mit Farbmustern verständigt und getarnt. Das konnten Paläontologen der Universität Bristol nachweisen. Die Urwelt war bunt. Heutzutage sind ja bekanntlich Chamäleons Meister der Tarnung. Jetzt haben Münchener Wissenschaftler entdeckt, dass sie noch eine weitere faszinierende Eigenschaft haben: Sie fluoreszieren! Die Leuchtkraft zeichnet auch die Gemälde der alten Meister aus. Doch zu Zeiten von Leonardo, Rubens oder Michelangelo gab es noch keine synthetischen Farben. Sie verwendeten für die Komposition ihrer Gemälde Naturmaterialien wie Asche, Knochen oder Steine. Caroline du Bled und Gunnar Mergner besuchen die Farbmühle von Familie Kremer im schwäbischen Aichstetten und versuchen, selbst Naturfarben herzustellen und damit zu malen.
  • S2019E55 Essen und Gewohnheiten - Ein Speiseplan für 10 Milliarden

    • April 30, 2019
    • 25 minutes
    Die "Xenius"-Moderatoren sind im Umweltinstitut München zu Gast und versuchen, einen Speiseplan zu entwickeln, mit dem zehn Milliarden Menschen satt werden könnten. Denn: Mehr als 800 Millionen Menschen hungern, rund zwei Milliarden Menschen haben Übergewicht. Was also muss auf den Teller, damit die gesamte Weltbevölkerung ausgewogen ernährt werden kann? Mehr als 800 Millionen Menschen hungern, rund zwei Milliarden Menschen haben Übergewicht. Was also muss auf den Teller, damit die gesamte Weltbevölkerung ausgewogen ernährt werden kann? Und wie kann dabei der Schaden, den die Lebensmittelproduktion an der Umwelt verursacht, minimiert werden? Denn rund ein Drittel der menschengemachen Treibhausgasemissionen gehen auf Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion zurück. Verschiedene Wissenschaftler haben sich in den vergangenen Jahren mit diesem Thema befasst und einen Ernährungsplan aufgestellt. Das Fazit: Eine wachsende Bevölkerung mit einer gesunden und nachhaltigen Ernährung zu versorgen, funktioniert nur, wenn Essgewohnheiten verändert werden, die Nahrungsmittelproduktion verbessert, und die Verschwendung von Lebensmitteln reduziert wird. Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner sind im Umweltinstitut München zu Gast und versuchen selbst einen Speiseplan zu entwickeln, mit dem zehn Milliarden Menschen satt werden könnten. Dabei wollen Sie herausfinden, ob das überhaupt funktioniert, und wenn ja, wie wir dann am besten unsere Essgewohnheiten umstellen sollten.
  • S2019E56 Tiergeheimnisse - Auf Entdeckertour im Reich der Tiere

    • May 1, 2019
    • 25 minutes
    Biologen schätzen, dass es gerade unter den Winzlingen der Tierwelt noch Millionen unentdeckter, neuer Arten und damit "Geheimnisträger" gibt. Doch wie findet man eine neue Spezies? Michael Ohl, Insektenforscher und Leiter des Zentrums für Integrative Biodiversitätsentdeckung am Naturkundemuseum Berlin, weiht die "Xenius"-Moderatoren in die Kunst der Artenbestimmung ein. Das weltweite Artensterben nimmt immer Fahrt auf. Das Tragische daran: Viele Tierarten sterben aus, bevor sie überhaupt entdeckt wurden. Ein enormer Verlust für die Menschheit! Denn manche Tierarten bergen Geheimnisse, die eine große Hilfe sein könnten, zum Beispiel für die Humanmedizin. Holzschlupfwespen etwa können mit ihrem Stachel eckige Löcher bohren. Das inspirierte Forscher dazu einen neuartigen, winzigen Bohrer für Zahnimplantate zu entwickeln. Oder der Schleim mancher Schneckenarten: Er ist so klebrig, dass er zum Vorbild für einen biologischen und damit gut verträglichen Kleber für Blutgefäße wurde. Biologen schätzen, dass es gerade unter den Winzlingen der Natur noch Millionen unentdeckter, neuer Arten und damit „Geheimnisträger“ gibt. Doch wie findet man eine neue Spezies? Michael Ohl, Insektenforscher und Leiter des Zentrums für Integrative Biodiversitätsentdeckung am Naturkundemuseum Berlin, weiht Caroline du Bled und Gunnar Mergner in die Kunst der Artenbestimmung ein. Mit Hilfe neuer Techniken wie der Erbgutanalyse, dem sogenannten DNA-Barcoding, sollen die beiden selber eine neue Art aufspüren. Und wer weiß, vielleicht werden sie dabei auch fündig?
  • S2019E57 Überleben - Grenzen der Belastbarkeit

    • May 2, 2019
    • 25 minutes
    Leben oder gar überleben in der Wildnis? Kaum einer von uns ist dazu heute noch in der Lage. Die beiden "Xenius"-Moderatoren Caroline und Gunnar erleben hautnah, was es dafür braucht. Und: Erfrieren, verdursten, verhungern - wo liegen für uns Menschen die Grenzen der Belastbarkeit? Was können wir aushalten und was nicht? Ohne Streichhölzer ein Feuer machen, einen Unterschlupf aus Laub und Ästen für die Nacht bauen oder Nahrung und Trinkwasser in der Natur finden. Kaum einer von uns ist dazu heute noch in der Lage. Leben oder gar überleben in der Wildnis? Fehlanzeige! So auch bei den „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner. Doch heute soll sich das ändern – mit Hilfe von Wildnis-Trainerin Klara-Marie Schulke, die selbst ein Jahr lang in der Wildnis der amerikanischen Wälder gelebt und mit Pferden die Anden überquert hat. Zusammen mit ihr werden die beiden einen Tag im Naturpark Märkische Schweiz in Brandenburg verbringen – egal bei welchem Wetter, fernab der Zivilisation. Ausgestattet sind die sonst äußerst zivilisiert lebenden Städter nur mit dem Allernötigsten, wie wetterfester Kleidung, einem Stück Schnur und einem Taschenmesser. Die „Xenius“-Moderatoren erleben hautnah, was es bedeutet, draußen zu leben, und sie lernen, was es braucht, um schlussendlich dort auch zu überleben. Und: Erfrieren, verdursten, verhungern – wo liegen für uns Menschen die Grenzen der Belastbarkeit? Was können wir aushalten und was nicht? „Xenius“ findet es heraus.
  • S2019E58 Elektrosmog - Eine unterschätzte Gefahr?

    • May 6, 2019
    • 25 minutes
    Wo auch immer Strom fließt oder Antennen funken, entsteht Elektrosmog. Und so kontrovers die Studien zu Elektrosmog sind, eines steht fest: Es wird immer schwieriger, strahlungsarm zu leben. Denn dank der neuen digitalen Welt wird die Belastung mit elektromagnetischer Strahlung in unserem Leben immer höher. Doch weshalb könnte Elektrosmog für uns gefährlich sein? WLAN, Handys, Mobilfunkmasten – wo auch immer Strom fließt oder Antennen funken, entsteht Elektrosmog. Und dank der neuen digitalen Welt wird die Belastung mit elektromagnetischer Strahlung in unserem Leben immer höher. Doch was ist Elektrosmog eigentlich und weshalb könnte er für uns gefährlich sein? Zusammen mit dem Baubiologen Michael Bauske wollen die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard herausfinden, wie viel Elektrosmog in den eigenen vier Wänden steckt. Ausgestattet mit speziellen Geräten, messen sie in einer ganz normalen Wohnung die Strahlung und finden heraus, von welchen Quellen eine besonders hohe Strahlung ausgeht und wie man sie reduzieren kann. In Europa bezeichnen sich drei bis fünf Prozent der Bevölkerung als elektrosensibel: Ihnen geht es deutlich besser, wenn sie weniger Strahlung ausgesetzt sind. Dafür haben sie drastische Maßnahmen ergriffen: Sie arbeiten nur noch im Keller, tragen Schutzkleidung oder ziehen aufs Land in strahlungsfreie Zonen. So können sie Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Konzentrationsproblemen und anderen negativen Folgen entkommen. Für sie ist der flächendeckende Netzausbau zu 5G eine Horrorvorstellung, denn er verkleinert den Rückzugsraum drastisch. So kontrovers die Studien zu Elektrosmog sind, eines steht fest: Es wird immer schwieriger, strahlungsarm zu leben.
  • S2019E59 Singen - Warum es uns gut tut

    • May 7, 2019
    • 25 minutes
    Singen macht nicht nur Spaß, sondern soll sogar gesund sein: Stress abbauen, die Konzentration fördern und Sprachblockaden lösen. Außerdem wird im Chor das Gruppengefühl gestärkt. Ob jeder gut singen kann, ist eine andere Frage. Wie funktioniert Singen überhaupt und wie kann man es lernen? Moderatorin Dörthe bereitet Singen große Freude, Moderator Pierre dagegen hat Hemmungen ... Schon bei Kindern zeigt sich: Singen beruhigt und tut gut. Aber auch immer mehr Erwachsene erfreuen sich daran. In Deutschland und Frankreich entstehen immer mehr neue Chöre. Aber es macht nicht nur Spaß, sondern soll sogar gesund sein: Stress abbauen, die Konzentration fördern und Sprachblockaden lösen. Außerdem wird im Chor das Gruppengefühl gestärkt. Ob jeder gut singen kann, ist eine andere Frage. Wie funktioniert Singen überhaupt und wie kann man es lernen? Dörthe Eickelberg bereitet Singen große Freude, Pierre Girard dagegen hat Hemmungen. Er denkt, dass er nicht besonders begabt ist und glaubt, dass er schief singt. Beide "Xenius"-Moderatoren möchten daran arbeiten und haben sich dafür mit der Stimmbildnerin und Sängerin Ines Muschka verabredet, die auch den Chor der Humboldt-Universität Berlin unterstützt. Innerhalb eines Tages wollen sie ihre Gesangsstimme verbessern. Die Gesangstrainerin zeigt ihnen, auf welche Techniken es ankommt. Sie ist überzeugt: Schon mit einfachen Tricks ist fast jeder in der Lage, die richtigen Töne zu treffen.
  • S2019E60 Negative Emotionen - Wie wir sie für uns nutzen

    • May 8, 2019
    • 25 minutes
    Damit Körper und Geist gesund bleiben, ist eine ausgewogene, vielfältige Emotionalität von großer Bedeutung. Es lohnt sich also auch unschöne – oft als negativ bezeichnete – Emotionen zuzulassen. Doch wie kann das gelingen? Außerdem: Wie gehen wir im Alltag mit Ärger und Wut richtig um? Und: Wie entsteht Hass? Als Kind haben viele von uns gelernt Wut, Trauer oder Zorn zu unterdrücken. Damit Körper und Geist gesund bleiben, ist eine ausgewogene, vielfältige Emotionalität von großer Bedeutung. Es lohnt sich also auch unschöne – oft als negativ bezeichnete – Emotionen zuzulassen. Heute stellen sich die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard ihren negativen Gefühlen auf eine ganz besondere Weise: Unter Anleitung von Meditations-Expertin Dwariko Pfeifer lernen sie an der Gezeiten Haus Akademie bei Köln eine besondere Meditationsform kennen, bei der negative Emotionen eine zentrale Rolle spielen. Außerdem: Wie gehen wir im Alltag mit Ärger und Wut richtig um? Und: Hass wiederum entsteht langsam, staut sich auf und bricht dann heraus. Das tut er besonders dort, wo sich Menschen nahestehen. Aber es gibt auch anonymen Hass, der im Internet in Form von Shitstorms Gestalt annimmt. Hasst es sich im Kollektiv leichter?
  • S2019E61 Höhlen - Expedition in eine unbekannte Welt

    • May 9, 2019
    • 25 minutes
    Wie entstehen Höhlen? Und was verraten sie über die frühere Menschheitsgeschichte? Das wollen die "Xenius"-Moderatoren in den französischen Hautes-Alpes herausfinden. Zusammen mit dem Forscher Martinho Rodrigues klettern sie in eine Höhle und entdecken ihre vier Kilometer langen Gänge. Dabei lernen sie, was Stalaktiten und Stalagmiten über unsere Vergangenheit erzählen. Höhlen entführen uns in eine unbekannte Welt aus engen Gängen, großen natürlichen Hohlräumen mit jahrhundertealten Tropfsteinen und eigenständigem Ökosystem. Viele sind noch kaum erforscht und in manche hat sich noch nie ein Mensch gewagt. Höhlenexpeditionen können gefährlich sein. Im Sommer 2018 erschütterte die Nachricht über eine thailändische Fußballmannschaft die Welt. Die zwölf Jugendlichen und ihr Trainer waren über zwei Wochen in einer Höhle eingeschlossen und konnten nur mit großem Aufwand gerettet werden. Doch wie entstehen Höhlen überhaupt? Und was verraten sie über die frühere Menschheitsgeschichte? Das wollen die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard in den französischen Hautes-Alpes herausfinden. Zusammen mit dem Forscher Martinho Rodrigues klettern sie in eine Höhle und entdecken ihre vier Kilometer langen Gänge. Sie fahren mit einem Schlauchboot über unterirdische Kanäle und seilen sich in tiefe Löcher ab. Dabei lernen sie, was Stalaktiten und Stalagmiten über unsere Vergangenheit erzählen, und erleben hautnah, wie die Arbeit eines Höhlenforschers aussieht.
  • S2019E62 Erfolgskonzept Ei - Einblicke in die Evolution

    • May 13, 2019
    • 25 minutes
    Bis heute kann man sich fragen, warum sich bei der evolutionären Entwicklung der Lebewesen sowohl Lebendgebären als auch Eierlegen durchgesetzt hat. Dieser Frage wollen die "Xenius"-Moderatoren bei den für uns heute wichtigsten Eierlegern nachgehen: den Hühnern. Wie ist ein Ei aufgebaut? Und wie kann man das schützende Amnion – die Haut unter der Schale – freilegen? Was war zuerst – die Henne oder das Ei? Eigentlich ist die Antwort ganz einfach: weder noch. Es waren Vielzeller, Ediacara, die lange vor den eierlegenden Dinosauriern die Erde bewohnten. Wobei erst die Flugsaurier über ein ausgeprägtes Brutverhalten verfügten, wie es heute von ihren Nachfahren – den Vögeln – bekannt ist. Das wissen die Paläontologen Tanja Wintrich und Professor Martin Sander von ihren fossilen Funden in der Wüste Nevadas. Sie können sogar versteinerten Dino-Eiern mit Hilfe von Computertomographie noch Geheimnisse entlocken. Die Eier haben eine lange Geschichte hinter sich – bis heute kann man sich fragen, warum sich bei der evolutionären Entwicklung der Lebewesen sowohl Lebendgebären als auch Eierlegen durchgesetzt hat. Dieser Frage wollen die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade bei den für uns heute wichtigsten Eierlegern nachgehen: den Hühnern. Wie ist ein Ei aufgebaut? Wie kann man das schützende Amnion – die Haut unter der Schale – freilegen? Warum gibt es unterschiedlich farbige Eier? Und wie viele Eier in unterschiedlichen Stadien findet man in den Eierstöcken einer Legehenne? Mit außergewöhnlichen Experimenten blicken die beiden Moderatoren unter die Schale des Eies.
  • S2019E63 Satelliten - Revolution im Weltraum (2)

    • May 14, 2019
    • 25 minutes
    "Xenius" geht den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Satelliten auf den Grund: Wie können wir sie uns noch besser zu nutzen machen? Und können sie vielleicht sogar Leben retten? Die "Xenius"-Moderatoren treffen Monika Gähler, die Leiterin des Zentrums für satellitengestützte Kriseninformation vom deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Satelliten sind aus dem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken. Ohne sie gäbe es keine GPS-Navigation und keine Wettervorhersagen. Sie machen es möglich, illegalen Fischfang aufzudecken oder Flüchtlingsströme zu erkennen. Doch wenn die gesammelten Daten in falsche Hände geraten, stecken nicht immer gute Absichten dahinter. „Xenius“ geht den vielseitigen Einsatzmöglichkeiten von Satelliten auf den Grund: Wie können wir sie uns noch besser zu nutzen machen? Und können sie vielleicht sogar Leben retten? 2013 richtete in Deggendorf das Jahrhunderthochwasser einen großen Schaden an. „Xenius“ besucht Notfallsanitäter Markus Mühlbauer vom Roten Kreuz. Er war während des Jahrhunderthochwassers vor Ort und erzählt den „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug von seinen Erfahrungen. Gemeinsam mit Mühlbauer erkunden sie das ehemalige Flutgebiet und lernen so, warum die Luftaufnahmen für die Rettungsarbeiten so wichtig waren. Außerdem treffen die „Xenius“-Moderatoren Monika Gähler, die Leiterin des Zentrums für satellitengestützte Kriseninformation vom deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt. Von dort kommen die Satellitenbilder, die dann den Hilfskräften zur Verfügung stehen. Welche Arten von Satelliten werden in welchen Situationen eingesetzt? Und wie werden die Daten verarbeitet, dass sie am Ende hilfreich sind? „Xenius“ schaut außerdem hinter die Kulissen des 2018 gestarteten ICARUS-Projekts. Dessen Ziel ist es, mithilfe von Satelliten Naturkatastrophen vorhersagen zu können. Mit modernster Technik werden Daten von allen möglichen Tierarten gesammelt. Denn: Ti
  • S2019E64 Wertvolle Handschrift - Warum sie im Alltag bedroht ist

    • May 15, 2019
    • 25 minutes
    In Zeiten von Laptop und Smartphone schreiben Kinder, aber auch Erwachsene immer weniger mit der Hand. Tippen liegt im Trend. Verkümmert die Handschrift oder ist sie noch zu retten? Der Neurobiologe Christian Kell befasst sich am Universitätsklinikum in Frankfurt mit der Frage, inwieweit das Schreiben mit der Hand Spuren im Gehirn hinterlässt und seine Entwicklung fördert. Krakelig oder klar, verschnörkelt oder schlicht – jede Handschrift ist einzigartig. Früher gab es Noten für schönes Schreiben, die Kinder schrieben mit viel Drill. Heute sind die Schriftbilder vieler Grundschüler kaum mehr zu entziffern. Häufig lernen die Kinder zuerst eine einfache Druckschrift. Zwar sollen sie daraus eine gut lesbare Schreibschrift entwickeln, doch die Realität sieht offenbar anders aus. Bildungsforscher beklagen, dass Kinder heute zunehmend Probleme mit der Handschrift hätten. Das schnelle und flüssige Schreiben falle ihnen immer häufiger schwer. In Zeiten von Laptop und Smartphone schreiben auch Erwachsene immer weniger mit der Hand. Tippen oder Diktieren liegt im Trend. Verkümmert die Handschrift oder ist sie noch zu retten? Der Neurobiologe Christian Kell befasst sich am Universitätsklinikum in Frankfurt mit der Frage, inwieweit das Schreiben mit der Hand Spuren im Gehirn hinterlässt und seine Entwicklung fördert. Die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug dagegen tauchen ein in die Welt des schönen Schreibens. In einem Kalligraphie-Kurs lernen sie, worauf es bei der Schreibschrift ankommt. Schaffen sie es, ihr eigenes Schriftbild zu verbessern?
  • S2019E65 Bahn - So wird sie wetterfest

    • May 16, 2019
    • 25 minutes
    Was wird alles dafür getan, damit die Bahn bei jedem Wetter fahren kann? Das erleben die "Xenius"-Moderatoren an einem Extrembeispiel in der Schweiz: Es gilt, die Bahnstrecke auf den Oberalppass von Schnee frei zu halten. Das bedeutet, frühmorgens mit einer Schneeschleuder bis auf über 2.000 Meter Höhe zu fahren und die Schneeschleuder eventuell per Hand wieder freizuschaufeln ... Pünktlich und problemlos von A nach B – egal bei welchem Wetter. Das erwarten Tag für Tag Millionen Bahnreisende. Aber das Wetter stellt die Bahn vor gehörige Herausforderungen. Stürme sind das ganze Jahr ein Problem. Im Winter kommen Schneefall und in den Bergregionen Lawinen hinzu. Was wird alles dafür getan, damit die Bahn trotzdem fahren kann? Das erleben die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug an einem Extrembeispiel in der Schweiz: Es gilt, die Bahnstrecke auf den Oberalppass von Schnee und Lawinen frei zu halten. Das bedeutet, um 4.00 Uhr morgens mit einer Schneeschleuder bis auf über 2.000 Meter Höhe zu fahren und, sollte die Schneeschleuder stecken bleiben, sie per Hand wieder freizuschaufeln. Außerdem begleiten sie einen Erkundungsflug im Helikopter und verfolgen eine Testsprengung mit. Da die Bahnstrecke auf den Oberalppass durch ein Lawinengebiet führt, entscheidet sich jeden Tag neu, je nach Schneeprofil und Lawinensituation, ob sie für Züge freigegeben werden kann.
  • S2019E66 Fehlhaltungen - Wie wir sie erkennen und korrigieren

    • May 27, 2019
    • 25 minutes
    "Xenius" fragt nach, was uns zu Fehlhaltungen verführt und wie wir sie loswerden. Die Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade unterziehen sich einem Haltungs-Check. Bei Ganganalyse und Stabilitätstests zeigen sich die feinen Ungleichgewichte, die sich in ihrem Körper verstecken. Was müssen sie tun, um eine bessere Haltung zurückzugewinnen und Schmerzen zu vermeiden? Wir leben im Zeitalter des Smartphone-Starrens und Im-Bürostuhl-Sitzens. Kein Wunder, dass Rückenschmerzen und Verspannungen inzwischen Volkskrankheiten sind. Ob angeboren oder angewöhnt: Hängende Köpfe, krumme Rücken und verdrehte Becken sind Fehlhaltungen, die unsere Wirbelsäule und Muskeln unnötig belasten. "Xenius" fragt nach, was uns zu Fehlhaltungen verführt und wie wir sie loswerden. Die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade unterziehen sich einem Haltungs-Check. Bei Ganganalyse und Stabilitätstests zeigen sich die feinen Ungleichgewichte, die sich in ihrem Körper verstecken. Was müssen sie tun, um eine bessere Haltung zurückzugewinnen und Schmerzen zu vermeiden? Eine Kita in Rheinland-Pfalz hat sich zum Ziel genommen, etwas gegen die Fehlhaltungen ihrer Erzieher zu unternehmen. In einer Kinderwelt zu arbeiten, ist für die Erwachsenen auch eine körperliche Herausforderung. Viel zu niedrige Stühle und Tische, das Spielen auf dem Boden – das belastet Rücken und Knie extrem. Mit Hilfe eines Sensorenanzugs wurden die Fehlhaltungen der Erzieher im Auftrag der Unfallkasse Rheinland-Pfalz untersucht und Lösungen erarbeitet – und die sind überraschend einfach. Im Gegensatz zu Fehlhaltungen sind angeborene Fehlstellungen viel schwieriger zu korrigieren – zum Beispiel die Skoliose, eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule. In schweren Fällen musste der Rücken bislang versteift werden. Vincent Cunin will das ändern. Der orthopädische Chirurg des Kinderkrankenhauses der Uniklinik Lyon praktiziert eine neue Therapie aus den USA, welche die Wirbelsäul
  • S2019E67 Schätze vor unserer Haustür - Wo sie sich verbergen

    • June 3, 2019
    • 25 minutes
    Schätze finden auf ganz unterschiedliche Weise ihren Weg ans Tageslicht: Aufgespürt durch Metalldetektoren oder aufwendige Suchaktionen. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner versuchen ihr Glück und treffen sich mit Tom. Er ist Schatzsucher und geht mit ihnen im Voralpenfluss Leitzach Gold waschen. Wer schon einmal das Portemonnaie, die Kontaktlinse oder ein Schmuckstück verloren und wiedergefunden hat, kennt das Glücksgefühl einer erfolgreichen Schatzsuche. Ein Gefühl, das jedes Jahr Tausende Menschen in Wälder, auf Äcker und ins Wasser treibt. Dabei finden Schätze auf ganz unterschiedliche Weise ihren Weg ans Tageslicht. Aufgespürt durch Metalldetektoren und aufwendige Suchaktionen. Über andere Kostbarkeiten stolpert man dagegen ganz unverhofft im Nachlass der Großeltern. Und wieder andere Schätze, werden zunächst gar nicht als wertvoll erkannt, sondern erst, wenn das Gold bröckelt. Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner versuchen ihr Glück und treffen sich mit Tom. Er ist Schatzsucher und geht mit ihnen im Voralpenfluss Leitzach Gold waschen.
  • S2019E68 Lkw - Unverzichtbar und umstritten

    • June 4, 2019
    • 25 minutes
    Die "Xenius"-Moderatoren dürfen beim ADAC in Augsburg ans Steuer eines Lastwagens. Mit Fahrsicherheitstrainer Tom Keil an ihrer Seite probieren sie aus, wie sich ein Lkw fährt und was die Unterschiede zum Autofahren sind. Außerdem berichtet das Magazin vom Preiskampf in der LKW-Branche und vom Betrug mit dem Zusatzstoff AdBlue, der bei Dieselmotoren die Abgase reinigt. Stoßstange an Stoßstange schieben sich Schlangen von Lastwagen über unsere Fernstraßen. Der Transport von Waren mit Brummis ist günstig. Aber der Preiskampf in der Branche geht oft auf Kosten der Fahrer: Zeitdruck, Lohndumping und miese Arbeitsbedingungen sind keine Seltenheit. Und auch Betrug gibt es, zum Beispiel mit dem Zusatzstoff AdBlue, der bei Dieselmotoren die Abgase reinigt. „Xenius“ zeigt außerdem, wie weit die Einführung von umweltfreundlicheren Elektro-Lkws ist und beleuchtet das Thema Sicherheit durch Abbiegeassistenten. Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner fahren normalerweise höchstens ein größeres Auto. Beim ADAC in Augsburg dürfen sie ans Steuer eines Lastwagens. Mit Fahrsicherheitstrainer Tom Keil an ihrer Seite probieren sie aus, wie sich ein Lkw fährt und was die Unterschiede zum Autofahren sind.
  • S2019E69 Natur im Umbruch - Wie der Klimawandel wichtige Ökosysteme verändert

    • June 5, 2019
    • 25 minutes
    Das "Xenius"-Moderatorenteam packt bei der Renaturierung mit an und geht der Frage nach: Sind unsere wertvollen Moore zu retten? Denn diese Ökosysteme sind wie geschaffen, um das klimaschädliche Gas aus der Atmosphäre zu filtern. Obwohl sie nur rund drei Prozent der Landoberfläche bedecken, binden sie in Form von Torf 30 Prozent des weltweit im Boden enthaltenen Kohlenstoffs. Spitzbergen ist für Klimaforscher das größte Freiluftlabor der Welt. Hier lassen sich Veränderungen der Natur beispielhaft für die gesamte Nordpolarregion untersuchen. Im Fokus der Wissenschaftler stehen hier unter anderem Mikroalgen. Sie produzieren den größten Teil des Sauerstoffs, den wir atmen. Dabei verbrauchen sie gewaltige Mengen Kohlenstoffdioxid, den die Mikroorganismen bei ihrem Stoffwechsel der Atmosphäre entziehen. Aber auch in unseren Breiten gibt es Ökosysteme wie etwa Moore, die wie geschaffen sind, um das klimaschädliche Gas aus der Atmosphäre zu filtern. Obwohl sie nur rund drei Prozent der Landoberfläche bedecken, binden sie in Form von Torf 30 Prozent des weltweit im Boden enthaltenen Kohlenstoffs. Doch nicht nur Dürren wie im vergangenen Sommer machen den Mooren zu schaffen. Lange wurden sie als nutzlose Brachflächen angesehen und mit Hilfe von Entwässerungsgräben trockengelegt. Das "Xenius"-Moderatorenteam Caroline du Bled und Gunnar Mergner packt bei der Renaturierung mit an und geht der Frage nach: Sind unsere wertvollen Moore zu retten?
  • S2019E70 Gute Gefühle - Wie sie entstehen und warum wir sie brauchen

    • June 6, 2019
    • 25 minutes
    Emotionen sind zentrale Bausteine der menschlichen Existenz. Freude, Traurigkeit, Angst, Überraschung – die Palette der menschlichen Gefühle ist breit. Dabei streben wir vor allem nach den guten, angenehmen Gefühlen. Wie diese ausgelöst werden und was dabei im Körper geschieht, erforschen Emotionspsychologen an der Universität Ulm. Auch Berührung kann positive Emotionen auslösen .. Die "Xenius"-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner bekommen heute eine Aufgabe, die sie kreativ fordert: Sie sollen gute Gefühle erzeugen. Dazu sind sie an einem Ort zu Gast, an dem die „Sprache der Emotionen“ auf dem täglichen Lehrplan steht. An der Popakademie Baden-Württemberg in Mannheim schreiben sie einen eigenen Song – und präsentieren ihn noch am selben Tag live vor Publikum. Unterstützt werden sie dabei von zwei Profis für Songwriting und Text, Michelle Leonard und Masen Abou-Dakn. Schaffen sie es gemeinsam, Lampenfieber in positive Emotionen zu verwandeln? Emotionen sind zentrale Bausteine der menschlichen Existenz. Freude, Traurigkeit, Angst, Überraschung – die Palette der menschlichen Gefühle ist breit. Dabei streben wir vor allem nach den guten, angenehmen Gefühlen. Wie die ausgelöst werden und was dabei im Körper geschieht, erforschen Emotionspsychologen an der Universität Ulm. Auch Berührung kann positive Emotionen auslösen. Denn der Tastsinn ist der elementarste unter den Sinnen. Berührung kann beruhigen oder Schmerzen lindern. Ein schlichter Händedruck kann aber auch viel über uns und unser Gegenüber verraten. Für den Bestand unserer sozialen Beziehungen sind Berührungen ein wichtiger Kitt. Wer seinen Partner oder seine Partnerin häufig berührt, steigert damit die Chance auf lange gemeinsame Zufriedenheit.
  • S2019E71 Die Superkräfte der Tiere - Tierische Fähigkeiten für die Medizin

    • June 10, 2019
    • 25 minutes
    Auf einer Schneckenfarm in Österreich kitzeln die "Xenius"-Moderatoren Schnecken, um an das klebrige Sekret zukommen ... Schnecken, aber auch viele andere Tiere sind wahre Superhelden: Sie verfügen über erstaunliche Kräfte. Welche tierischen Fähigkeiten lassen sich für die Medizin am Menschen nutzen? Und welche unentdeckten Kräfte schlummern in der Natur? Viele Tiere sind wahre Superhelden: Sie verfügen über erstaunliche Kräfte. Einigen wachsen neue Gliedmaßen nach, wie dem Axolotl. Spitzmäuse schrumpfen im Winter durch eine Art Knochenschwund, doch im Frühling wachsen die Knochen wieder nach. Eine Fähigkeit, die für die Osteoporoseforschung von großer Bedeutung sein könnte. Welche tierischen Fähigkeiten lassen sich für die Medizin am Menschen nutzen? Und welche unentdeckten Kräfte schlummern in der Natur? Auf einer Schneckenfarm in Österreich kitzeln die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard Schnecken, um an das klebrige Sekret zukommen. Denn für die Medizin könnte der Schneckenschleim künftig ein Mittel zur Wundheilung sein – antibakteriell und klebend. Auch andere Tiere wie Salamander, Hundertfüßler und Muscheln nehmen Dörthe und Pierre an der Universität Wien mit Dr. Janek von Byern unter die Lupe. Der Wissenschaftler forscht zu klebstoffproduzierenden Tieren und ist überzeugt: In den tierischen Superkräften schlummern medizinische Wirkstoffe der Zukunft.
  • S2019E72 Räuchern - Konservieren ohne Kühlschrank

    • June 11, 2019
    • 25 minutes
    "Xenius" will wissen, wie Räuchern funktioniert, wie man schädliche Stoffe reduzieren kann und wie es sich von einer der ältesten Konservierungsmethoden zu einer nach wie vor beliebten Veredelungstechnik weiterentwickelt hat. Die Moderatoren Dörthe und Pierre lernen traditionelles Räuchern – über echtem Holzfeuer. Welches Holz sollte man besser nicht zum Räuchern verwenden? Das Räuchern ist seit der Steinzeit eine wichtige Zubereitungs- und Konservierungsart. Rauch ist ein komplexes Gemisch und macht Lebensmittel auf natürliche Weise haltbarer. Doch beim Verbrennungsprozess entstehen auch unerwünschte Stoffe. „Xenius“ will wissen, wie Räuchern funktioniert, wie man schädliche Stoffe reduzieren kann und wie es sich von einer der ältesten Konservierungsmethoden zu einer nach wie vor beliebten Veredelungstechnik weiterentwickelt hat. Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard lernen traditionelles Räuchern – über echtem Holzfeuer. Während der Fisch im Rauch hängt, finden sie heraus, welches Holz man besser nicht zum Räuchern verwenden sollte und wie man das Aroma beeinflussen kann. BBQ-Soße, Chips und Würstchen – hier findet man häufig Raucharoma auf der Zutatenliste. Hat das überhaupt etwas mit echtem Rauch zu tun oder ist es schlichte Verbrauchertäuschung? Die Antwort findet „Xenius“ bei einem Holzkohlehersteller: Genau genommen ist das Raucharoma ein Nebenprodukt ihrer Holzkohleproduktion. Es fällt als Flüssigkeit mit Rauchgeschmack an, als „Flüssigrauch“. Aber bis der in Würsten und Co. landet, ist es ein langer Prozess. Was passiert mit den gesundheitsschädlichen Stoffen, die bei der Verkohlung entstehen? Ist flüssiger Rauch am Ende gesünder als echtes Räuchern? Gesundheitlich bedenklich sind vor allem bestimmte Kohlenwasserstoffe, von denen man beim Räuchern bis zu 250 verschiedene Substanzen finden kann. An der Uni Hannover arbeiten deshalb Forscher an einer schadstofffreien Alternative zu
  • S2019E73 Spionage - Beschatten, Beschaffen und Belauschen

    • June 12, 2019
    • 25 minutes
    Berlin gilt als die weltweite Hauptstadt der Spionage. Hier erleben die "Xenius"-Moderatoren hautnah, was es bedeutet, Spion und Ausspionierter zu sein. Während Dörthe Eickelberg das Spionagemuseum erkundet, nimmt Pierre Girard an einer ganz besonderen Erkundungstour teil: an Orte, an denen zu Zeiten des Kalten Krieges Agenten zwischen Ost und West ausgetauscht wurden. Schon im alten Persien unterhielten Könige wie Kyros ein Heer von Spitzeln – die „Augen und Ohren des Königs“. Ihre Aufgabe war es, Informationen über die unterworfenen Völker, aber auch über die eigenen Beamten zu beschaffen. Mehr als 2.500 Jahre später: Ein australischer Journalist, Programmierer und Hacker namens Julian Paul Assange veröffentlicht auf seiner Internetplattform WikiLeaks strenggeheime Dokumente von US-Armee und -Behörden zu den Kriegen in Afghanistan und im Irak. Ihnen allen ist eines gemein: Sie betrieben Spionage. Berlin gilt als die weltweite Hauptstadt der Spionage. Hier erleben die „Xenius“-Moderatoren heute hautnah, was es bedeutet, Spion und Ausspionierter zu sein. Während Dörthe Eickelberg das Spionagemuseum erkundet und versucht einen Laserparcours à la „Mission: Impossible“ zu meistern, nimmt Pierre Girard an einer ganz besonderen Erkundungstour teil. Diese führt ihn beispielsweise an Orte, an denen zu Zeiten des Kalten Krieges Agenten zwischen Ost und West ausgetauscht wurden. Was er nicht weiß: Er wird an diesem Tag von dem ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter Leo Martin observiert und ausspioniert. Außerdem heute bei „Xenius“: Welche Rolle spielte die „Enigma“ im Zweiten Weltkrieg tatsächlich und warum war die weltberühmte Spionin Mata Hari leider so furchtbar ineffizient?
  • S2019E74 E-Sport - Wie viel Sport steckt im E-Sport?

    • June 13, 2019
    • 25 minutes
    Das Phänomen E-Sport wird immer populärer. Über 200 Millionen Zuschauer verfolgten 2018 das WM-Videospielfinale von "League of Legends" – das sind mehr als beim amerikanischen Superbowl. An der Deutschen Sporthochschule Köln wollen die "Xenius"-Moderatoren herausfinden, welche besonderen Fähigkeiten E-Sportler durch intensives Videospielen entwickeln. Wettkämpfe im Videospielen? Weltmeisterschaften im Computerdaddeln? Ob taktische Strategie- oder Ballerspiele, das Phänomen E-Sport wird immer populärer. Über 200 Millionen Zuschauer verfolgten 2018 das WM-Finale von „League of Legends“ – das sind mehr als beim amerikanischen Superbowl. Die Stars der Szene trainieren zwölf Stunden am Tag und ihre Gehälter können mit solchen von Top-Fußballern mithalten. Dennoch wird immer noch diskutiert: Wie viel Sport steckt im E-Sport? Was für besondere Fähigkeiten werden trainiert? „Xenius“ taucht ein in eine Welt, die gar nicht so spielerisch ist, wie sie auf den ersten Blick scheint. Professionelle E-Sportler haben schnelle Finger: Sie schaffen bis zu 400 Bewegungen pro Minute an Tastatur und Maus. Das ist vier Mal so viel wie der Normalbürger. An der Deutschen Sporthochschule Köln wollen die "Xenius"-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard herausfinden, welche besonderen Fähigkeiten E-Sportler durch intensives Videospielen außerdem entwickeln. Zusammen mit dem Sportwissenschaftler Dr. Ingo Froböse unterziehen sie sich mehreren Feinmotorik-, Reaktions- und Wahrnehmungstests, die die körperliche und geistige Ausdauer von E-Sportlern messen. Wie gut schlagen sich die "Xenius"-Moderatoren im Vergleich zu echten Profis?
  • S2019E75 Menschengemachte Probleme

    • June 14, 2019
    • 25 minutes
    Ob Schrott im Weltall, explosive Munition aus dem Zweiten Weltkrieg oder Plastikmüll in den Ozeanen – es gibt viele dringende und gefährliche Probleme, die wir lösen müssen. Aber wie? Es muss sich etwas ändern, findet die Französin Fanny Vismara: Ihre Bewegung "Plastic Attack" will mit Protestaktionen in Supermärkten das Augenmerk auf die Vermüllung des Planeten lenken. Ob Schrott im Weltall, explosive Munition aus dem Zweiten Weltkrieg oder Tiere, die wir an Orte gebracht haben, an die sie nicht gehören – es gibt viele dringende und gefährliche Probleme, die wir lösen müssen, aber wie? Rund 1,6 Millionen Tonnen Munition liegen nach Schätzungen von Experten auf dem Grund von Nord- und Ostsee. Ihre Entsorgung ist für die Taucher ein lebensgefährlicher Job. Noch ist dafür keine ausreichende Lösung gefunden. Genauso wenig wie für Weltraumschrott, der im All seine Bahnen zieht. Zum Beispiel alte Satelliten, ausgebrannte Raketenantriebe, verlorene Werkzeuge von Astronauten. Verpackungsmüll ist ein weiteres Problem unserer Zeit. Denn einfach alles recyceln – das funktioniert nicht. Es muss sich etwas ändern, findet die Französin Fanny Vismara: Sie koordiniert die Bewegung „Plastic Attack“, die mit Protestaktionen in Supermärkten das Augenmerk der Konsumenten auf die Vermüllung des Planeten lenken will. Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard treffen sie und ihre Mitstreiter in einem Pariser Supermarkt. Dabei erfahren sie, wie sie Plastikmüll vermeiden können und welche Alternativprodukte es gibt.
  • S2019E76 Versunkene Schiffe - Bergung archäologischer Schätze

    • June 17, 2019
    • 25 minutes
    Bei einem etwa 800 Jahre alten Handelsschiff dürfen die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade dem Unterwasserarchäologen Jens Auer helfen, die Schiffsbalken und Planken zu sichern und das Schiff zu rekonstruieren. Für die Rekonstruktion muss jedes Stück Holz einzeln eingescannt und virtuell zusammengesetzt werden, damit es schließlich seine Geheimnisse offenbart. Versunkene Schiffe üben eine große Faszination aus. Sie bergen manches Geheimnis und erzählen vom Leben in vergangener Zeit. Mehr als 16.000 Wracks sollen auf dem Meeresgrund der Ostsee liegen. Immer wieder kam es dort zu Unglücken. Obwohl die Ostsee nicht groß ist, ist sie kein leicht zu befahrenes Gewässer. Untiefen, Stürme und schlechtes Wetter stellten Schiffe und Besatzung stets vor große Herausforderungen. Für den Untergang eines Schiffs kann es aber auch triviale Gründe geben, wie im Falle der „Vasa“, dem Prunkstück der schwedischen Marine im 17. Jahrhundert. Schon auf seiner Jungfernfahrt sank der Großsegler im Hafenbecken von Stockholm. Der schwedische König wünschte sich nämlich zwei eingebaute Kanonendecks. Die daraus resultierenden Konsequenzen waren fatal. Das Schiff war kaum mehr manövrierfähig und sank schon beim Auslaufen. Erst im 20. Jahrhundert wagte man sich an die aufwendige Bergung. Heute steht es in einem eigens dafür gebauten Museum in Stockholm. Nicht bei einem Marineschiff, dafür aber bei einem etwa 800 Jahre alten Handelsschiff, dürfen die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade dem Unterwasserarchäologen Jens Auer helfen, die Schiffsbalken und Planken zu sichern und das Schiff zu rekonstruieren. Im Gegensatz zur „Vasa“ wurde es nicht als Ganzes vom Meeresgrund geborgen, sondern in Einzelteilen. Für die Rekonstruktion muss jedes Stück Holz einzeln eingescannt und virtuell zusammengesetzt werden, damit es schließlich seine Geheimnisse offenbart.
  • S2019E77 Mandeln - Lohnt sich der Anbau in Europa?

    • June 18, 2019
    • 25 minutes
    Der US-Bundesstaat Kalifornien produziert etwa 80 Prozent des weltweiten Mandelangebots. Anders als in Europa sind die Mengen, mit denen die Bauern ihre Felder bewässern dürfen, kaum reguliert. Das verstärkt das Dürreproblem in Kalifornien, noch dazu werden die Preise auf dem Weltmarkt gedrückt. Ist es unter diesen Umständen in Europa überhaupt noch rentabel, Mandeln anzubauen? Im Zuge des Trends hin zu einer gesünderen Ernährung und zum Verzicht auf Kohlenhydrate sind für viele Verbraucher Mandeln besonders attraktiv. Sie haben einen hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren und enthalten weder Cholesterin noch Natrium. Die meisten Mandeln, die wir in Europa essen, kommen aus Übersee: Der Bundesstaat Kalifornien produziert etwa 80 Prozent des weltweiten Mandelangebots, insgesamt um die 300.000 Tonnen. Anders als in Europa sind die Mengen, mit denen die Bauern ihre Felder bewässern dürfen, kaum reguliert. Das verstärkt das Dürreproblem in Kalifornien, noch dazu werden die Preise auf dem Weltmarkt gedrückt. Ist es unter diesen Umständen in Europa überhaupt noch rentabel, Mandeln anzubauen? Die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade besuchen die Gartenakademie in der Neustadt an der Weinstraße, um das herauszufinden.
  • S2019E78 Der Luchs - Wieder heimisch und doch gefährdet

    • June 19, 2019
    • 25 minutes
    Ein EU-LIFE-Projekt will dem scheuen Jäger im Biosphärenreservat Pfälzerwald ein neues Zuhause schaffen: Aus den slowakischen Karpaten und den Schweizer Bergen werden dafür seit 2015 einzelne Luchse im größten deutschen zusammenhängenden Waldgebiet freigelassen. Das Tier mit seinen charakteristischen "Pinselohren" wurde jahrzehntelang gnadenlos verfolgt ... Sein schlimmster Feind war und ist der Mensch: Der Luchs mit seinen charakteristischen „Pinselohren“ wurde gnadenlos verfolgt. Er galt als Trophäe und Konkurrenz um Wildtiere und war fast ausgerottet. Naturschützer versuchen nun, den Luchs wieder in unseren Wäldern heimisch zu machen. Nach wie vor ist er aber gefährdet. Die größte Raubkatze Europas hat ein fantastisches Hörvermögen und kann das Rascheln einer Maus auf eine Entfernung von 50 Metern hören. Dank seiner extrem lichtempfindlichen Augen sieht der Luchs auch bei nächtlicher Jagd noch gut. Ein EU-LIFE-Projekt will dem scheuen Jäger im Biosphärenreservat Pfälzerwald ein neues Zuhause schaffen. Aus den slowakischen Karpaten und den Schweizer Bergen werden dafür seit 2015 einzelne Tiere im größten deutschen zusammenhängenden Waldgebiet freigelassen. Die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade folgen den Spuren dieser Luchse. Mit GPS-Sendern, aber auch einzigartigen Luchshunden orten sie die scheuen Tiere und erfahren mehr über die Lebensweise und Gefahren der Raubkatzen. Anders als im Bayerischen Wald und im Harz arbeitet man im Pfälzerwald mit Jägern zusammen, in der Hoffnung, dass die Tiere bald wieder zahlreich durch die Wälder streifen.
  • S2019E79 Gefängnis - Wie Resozialisierung gut funktionieren kann

    • June 20, 2019
    • 25 minutes
    "Xenius" blickt in ein deutsches Gefängnis in Bielefeld, um herauszufinden, warum Resozialisierung so wichtig ist und wie die Wiedereingliederung in die Gesellschaft gelingen kann. In Bielefeld gilt das Prinzip des offenen Vollzugs: Die Insassen gehen außerhalb der Anstalt arbeiten und kehren danach zurück. "Xenius" begleitet eine junge Mutter, die vor der Entlassung steht ... Wenn es um Gefängnisse geht, haben viele Menschen gleich ein Bild im Kopf: Gitterstäbe, dunkle Räume und Gefangene in gestreiften Anzügen. Kurz: Die Menschen sollen bestraft werden. In Frankreich wird immer wieder von menschenunwürdigen und völlig überfüllten Gefängnissen berichtet – etwa 71.000 Menschen sind dort in Haft. Deutsche Gefängnisse sind weniger voll und auch die Rückfallquote ist deutlich niedriger. „Xenius“ schaut sich ein deutsches Gefängnis an, um herauszufinden, warum die Resozialisierung so wichtig ist und wie die Wiedereingliederung in die Gesellschaft gelingen kann. Die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade besuchen ein Gefängnis in Bielefeld. Hier gilt das Prinzip des offenen Vollzugs. Das heißt: Die Insassen gehen außerhalb der Anstalt arbeiten und kehren danach zurück. Die „Xenius“-Moderatoren begleiten eine junge Mutter, die kurz vor der Entlassung steht, bei ihrem Ausgang – und finden heraus, was ihr persönlich bei der Resozialisierung hilft. Bevor der Resozialisierungsgedanke 1976 seinen Weg ins deutsche Gesetz fand, stand vor allem die Strafe im Vordergrund – an ein „Danach“ dachte man wenig. „Xenius“ zeigt einen der ersten Modellversuche aus den 70ern in der Strafanstalt Berlin-Tegel. Ob Gemeinschaftsräume, Schlüsselgewalt über die eigene Zelle oder eine freiere Gestaltung des Besuchs – die Gefangenen erhielten mehr Privilegien, aber auch Pflichten, die sie auf die Zeit nach der Haft vorbereiten sollten.
  • S2019E80 Spermien in Gefahr - Warum die Zeugungsfähigkeit abnimmt

    • June 24, 2019
    • 25 minutes
    Die "Xenius"-Moderatoren Dörthe und Pierre begeben sich auf Spurensuche und lernen, welche Faktoren für eine erfolgreiche Befruchtung bei Menschen entscheidend sind und wie eine Samenspende abseits der Samenbank funktioniert. Denn Männer westlicher Industrienationen produzieren 60 Prozent weniger Spermien als noch vor 50 Jahren. Doch was ist die Ursache für den Rückgang? Männer westlicher Industrienationen produzieren 60 Prozent weniger Spermien als noch vor 50 Jahren. Nimmt die Menge weiter ab, sehen einige Wissenschaftler sogar die Fruchtbarkeit des Mannes in Gefahr. Doch was ist die Ursache für den Rückgang? Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard begeben sich auf Spurensuche. Stress und eine ungesunde Lebensweise sind schon länger als schädigende Faktoren für die Samenproduktion bekannt. Ein dänisches Forscherteam verfolgt jedoch eine ganz andere Spur. Im Verdacht stehen hormonaktive Chemikalien, die sich überall in unserer Umwelt finden, wie zum Beispiel als Weichmacher in Plastikverpackungen. Einige davon ähneln dem weiblichen Sexualhormon Östrogen. Über Nahrungsmittel und Hautkontakt gelangen sie in unseren Körper und könnten die Entwicklung der männlichen Geschlechtsorgane im Mutterleib stören. Doch nicht nur die Spermienmenge hat abgenommen, sondern auch die Qualität der Spermien selbst. Worauf es dabei ankommt, lernen Dörthe und Pierre in einer Samenbank. Tiefgefroren gelagerte Spermaproben von Samenspendern werden hier an Menschen mit bislang unerfülltem Kinderwunsch vermittelt. Die Nachfrage steigt seit Jahren und mittlerweile kann man Sperma sogar im Internet kaufen. „Xenius“ hat einen privaten Samenspender getroffen und erfahren, wie eine Spende abseits der klassischen Samenbank funktioniert.
  • S2019E81 Giftschleuder Blumenstrauß - Wie es nachhaltiger geht

    • June 25, 2019
    • 25 minutes
    Hoffnung "Slow Flowers": GärtnerInnen wie Chantal Remmert bauen nachhaltige Schnittblumen an. Aus der Region, saisonal und ohne Gift. Dörthe Eickelberg und Pierre Girard besuchen sie in ihrem Blumenanbau "Erna Primula" in Leipzig. Zusammen mit der Landschaftsarchitektin begleiten die Moderatoren den Weg der Schnittblume von der Ansaat bis hin zum fertigen Strauß. Blumensträuße sind ein beliebtes Geschenk. Aber wo kommen unsere Schnittblumen eigentlich her? Und wie hält man sie am besten frisch? Kaum einer ahnt, dass vor allem in Rosen ein ganzer Giftcocktail lauert. „Xenius“ testet die Pestizidbelastung verschiedener Sträuße im Labor. Mit erschreckendem Ergebnis. Hoffnung geben „Slow Flowers“-Gärtner wie etwa Chantal Remmert. Sie baut nachhaltige Schnittblumen an: aus der Region, saisonal und ohne Gift. Je nach Jahreszeit wachsen bei ihr Tulpen, Narzissen, Veilchen, Flieder, Kornblumen und andere bunte Schönheiten. Dörthe Eickelberg und Pierre Girard besuchen sie in ihrem Blumenanbau „Erna Primula“ in Leipzig. Zusammen mit der Landschaftsarchitektin begleiten die Moderatoren den Weg der Schnittblume von der Ansaat im Gewächshaus über die Auspflanzung auf dem Feld bis hin zum fertigen Strauß. Wie schlagen sich Dörthe und Pierre als angehende Floristen und was müssen sie beim Anbau von „Slow Flowers“ beachten?
  • S2019E82 Bewegungsanalyse Tier - Wie Roboter von Tieren lernen

    • June 26, 2019
    • 25 minutes
    Immer mehr Tierärzte nehmen sich den Bewegungsschwierigkeiten von Tieren an und stellen beispielsweise spezielle Prothesen her. Damit sie ihren tierischen Patienten helfen können, müssen sie deren Bewegungsmuster genau kennen. Wissenschaftler der Universität Jena versuchen, die Bewegungsabläufe von Tieren genau zu erfassen. Dabei hilft ein Laufband und ein Röntgenkinematograph. Ob durch einen Unfall, eine Fehlbildung oder eine Krankheit: Es gibt viele Tiere, die nicht mehr richtig laufen können. Früher wurden sie eingeschläfert oder oft erfolglos operiert. Doch jetzt gibt es Hilfe. Immer mehr Tierärzte und Orthopäden nehmen sich den Bewegungsschwierigkeiten von Tieren an und stellen beispielsweise spezielle Prothesen her. Damit sie ihren tierischen Patienten helfen können, müssen sie deren Bewegungsmuster genau kennen. Wissenschaftler der Universität Jena versuchen, die Bewegungsabläufe von Tieren genau zu erfassen. Dafür werden neben Faultieren, Hunden und Vögeln auch Ratten auf ein Laufband mit Hindernissen und dann in einen Röntgenkinematographen geschoben. Mit Hilfe dieser Analysen gelingt es ihnen, Laufroboter erfolgreich weiterzuentwickeln. Zusammen mit dem Rehatechniker Johannes Kraus erfahren Dörthe und Pierre, wie ein Tier zum passenden orthopädischen Hilfsmittel kommt – von der Diagnose über den Gipsabdruck bis zur Anpassung. Gelingt es ihnen, den Hund Rike wieder mobil und glücklich zu machen?
  • S2019E83 Klimaschädlicher Zement - Alternativen auf dem Prüfstand

    • July 1, 2019
    • 25 minutes
    Allein von 2007 bis 2016 hat sich die weltweite, für die Betonherstellung unabdingbare Zementproduktion fast verdoppelt. Dabei ist das Bindemittel aus Kalkstein für das Klima eine massive und meist unterschätzte Bedrohung. Allein seine Herstellung verursacht bis zu acht Prozent der weltweiten CO2-Emissionen. Doch es gibt auch den "grünen" Zement - doch hält er, was er verspricht? Am Baustoff der Moderne scheiden sich die Geister: Einige Bauherren und Architekten tun alles, um Beton zu verkleiden und zu verstecken. Andere – wie der Architekt Oscar Niemeyer – wollen das pure Material auch zeigen. Aber unabhängig von ästhetischen Argumenten nimmt der Bedarf an Beton weltweit rapide zu. Und damit steigt auch die Nachfrage nach seinem Bindemittel – dem Zement.
  • S2019E84 Kakao - Von der Bohne zur Schokolade

    • July 2, 2019
    • 25 minutes
    Woran erkennt man guten Kakao? Die "Xenius"-Moderatoren wollen das in Brüssel herausfinden. Sie treffen die Kakao-Expertin Nico Regout, die auf der Suche nach den besten Kakaobohnen regelmäßig Plantagen in Südamerika und Afrika besucht. Bei Jérôme Grimonpon, der 2012 als bester Chocolatier Belgiens ausgezeichnet wurde, lernen die Moderatoren den zweiten Schritt kennen: das Rösten. Die Kakaobohne gehört zu den geschmacklich vielfältigsten Lebensmitteln überhaupt. Von nussig über erdig bis blumig und bitter – ständig suchen Experten nach neuen Aromen. Viele Faktoren beeinflussen den Geschmack: Wie viel Sonne die Bohnen bekommen haben, wie lange sie fermentiert werden oder ob es bei der Verarbeitung trocken oder nass, warm oder kalt ist. Und natürlich gibt es diverse Röstverfahren. Woran erkennt man guten Kakao? Die "Xenius"-Moderatoren Émilie Langlade und Adrian Pflug wollen das in Brüssel herausfinden. Sie treffen die Kakao-Expertin Nico Regout, die auf der Suche nach den besten Kakaobohnen regelmäßig Plantagen in Südamerika und Afrika besucht. Mit einer Art „Guillotine“, einem speziellen Schneidegerät, teilen die "Xenius"-Moderatoren die Bohnen in zwei Hälften und prüfen Farbe, Geschmack und Qualität. Bei Jérôme Grimonpon, der 2012 als bester Chocolatier Belgiens ausgezeichnet wurde, lernen die Moderatoren den zweiten Schritt kennen: das Rösten. Erst im Anschluss offenbart sich, ob aus den Bohnen eine hochwertige Schokoladenkreation entstehen kann.
  • S2019E85 Avocado - Superfood oder Umweltkiller?

    • September 2, 2019
    • 25 minutes
    Mangé cru ou utilisé en cosmétique, l'avocat connaît un immense succès grâce à sa teneur élevée en acides gras insaturés, en minéraux et en vitamines. Pour répondre à l'envolée de la demande, ce fruit est désormais cultivé dans de nombreuses régions tropicales et subtropicales du monde entier. Un engouement qui n'est pas sans conséquences...
  • S2019E86 Merino-Wolle - Das Leid der Schafe für die tolle Wolle

    • September 3, 2019
    • 25 minutes
    Sie kratzt nicht, kühlt, wenn es warm ist, und wärmt, wenn es kalt ist. Merinowolle liegt bei Modefirmen und Verbrauchern im Trend. Doch welche Konsequenzen hat die gesteigerte Nachfrage für die Tiere? Die Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard wollen mehr über die Tradition der Merinozucht erfahren und lernen, wie der Alltag eines Merinoschafbauern in Spanien aussieht. Sie kühlt, wenn es warm ist, und wärmt, wenn es kalt ist. Außerdem kratzt sie nicht: Merinowolle. Hersteller von Outdoor-Bekleidung setzen auf die Faser genauso wie Modefirmen. Das Material liegt im Trend. Was macht den weichen Stoff so besonders? Und was bedeutet die gesteigerte Nachfrage für die Tiere? Können Kunden die weiche Wolle überhaupt noch bedenkenlos kaufen oder sollten sie Alternativen wählen? Bei einem Großteil der Merinoschafe wenden Farmer das sogenannte Mulesing an. Dabei werden die Hautfalten um den After abgetrennt, damit sich dort keine Parasiten einnisten können. Teilweise ohne Betäubung. Wir forschen nach: Wie viel Kleidung ist tatsächlich mulesingfrei? Wer auf Merinotextilien verzichten möchte, der greift zu Alternativen aus Hanf, Leinen, Baumwolle oder Lyocell. „Xenius“ stellt die verschiedenen Materialien vor und testet, ob sie mit der beliebten Wolle mithalten können. Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard wollen mehr über die Tradition der Merinozucht erfahren und lernen, wie der Alltag eines Merinoschafbauern in Spanien aussieht. In der Nähe der andalusischen Stadt Granada haben Miguel Samora Moreno und seine Frau Loli eine kleine Herde mit 200 Merinoschafen. Dort züchten sie eine ursprüngliche Merinoart, die es in Andalusien schon seit dem Mittelalter gibt. Wie viel Wolle gibt ein Merinoschaf im Jahr? Können Bauern vom Verkauf der Wolle überhaupt leben? Die „Xenius“-Moderatoren dürfen beim Scheren helfen und merken, dass dies gar nicht so einfach ist.
  • S2019E87 Tattoos - Das geht unter die Haut

    • September 4, 2019
    • 25 minutes
    „Xenius“ nimmt vertraute wie überraschende Themen aus dem Alltag und der Welt der Wissenschaft und Forschung unter die Lupe. Die deutsch-französischen Moderatorenpaare erleben Wissenschaft hautnah, entdecken, was die Welt bewegt, und treffen führende Köpfe aus der Forschung. „Xenius“ ist Wissenschaft auf Augenhöhe, fundiert, bereichernd und gleichzeitig amüsant. Tattoos: Einst trugen sie nur Sträflinge, Seeleute, Rocker und Rebellen – so weit das Vorurteil. Heute sind Tätowierungen im Trend und schon lange kein Aufreger mehr. Die Körperkunst hat eine lange Tradition. Vor über 5.000 Jahren trug schon Ötzi, der Mann aus dem Eis, Bilder und Zeichen auf der Haut. „Xenius“ geht den folgenden Fragen nach: Stimmen die Klischees über Tattoos? Können Tätowierungen ein Gesundheitsrisiko sein? Und was kann man tun, um sie wieder loszuwerden? In Frankreich gibt es nur eine anerkannte private Schule für Tätowierer. In Deutschland ist die Ausbildung gesetzlich nicht geregelt. Der Tätowierer Ricardo Valle hat in Berlin die erste Tattoo-Schule Deutschlands gegründet. Für einen Tag schlüpfen die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard in die Schülerrolle und lassen sich von ihm das Tätowieren beibringen. Sie finden heraus, welche verschiedenen Stile es gibt, welche Nadeln sich für welchen Tätowier-Stil eignen und was man alles über die Farben wissen sollte. Danach müssen die Moderatoren selber ran: Nachdem sie ein Motiv, Farben und Nadel gewählt haben, dürfen sie an die Tattoo-Maschine und verewigen ihre Motive – vorerst – auf synthetischer Haut. Können sie sich als Tätowierer beweisen?
  • S2019E88 Ungeliebter Tierbesuch - Wenn Tier und Mensch sich in die Quere kommen

    • September 5, 2019
    • 25 minutes
    „Xenius“ nimmt vertraute wie überraschende Themen aus dem Alltag und der Welt der Wissenschaft und Forschung unter die Lupe. Die deutsch-französischen Moderatorenpaare erleben Wissenschaft hautnah, entdecken, was die Welt bewegt, und treffen führende Köpfe aus der Forschung. „Xenius“ ist Wissenschaft auf Augenhöhe, fundiert, bereichernd und gleichzeitig amüsant. Die Bauern auf der Ostseeinsel Usedom sind saumäßig wütend auf Wildschweine. Die vermehren sich hier fast ungebremst und richten jedes Jahr größere Schäden an. Im deutschen Teil der Insel mühen sich Jäger, die Schwarzkittel zu bejagen, doch das ist leichter gesagt als getan, denn die Tiere sind äußerst intelligent. Im polnischen Teil der Insel sind ganze Rotten durch die Badeorte unterwegs. Selbst am Strand rennen sie herum. Hier werden sie nicht gejagt, sondern sogar gefüttert. Allmählich werden sie zu einer echten Plage. Wildschweine gehören zur heimischen Fauna, anders sieht es bei Nandus aus. Die straußenähnlichen Vögel kommen ursprünglich aus Südamerika und konnten sich im ehemaligen deutsch-deutschen Grenzgebiet verbreiten, nachdem ein paar von ihnen aus einer Zucht entkommen waren. Mittlerweile sind es fast 200 Tiere, die den Bauern die Ernte wegfressen und von Forst- und Landwirten als Bedrohung angesehen werden. Auch die Chinesische Wollhandkrabbe ist eine invasive Art, die vermutlich schon vor hundert Jahren mit dem Ballastwasser von Handelsschiffen eingeschleppt wurde. Die Krabben breiten sich massiv in der Havel aus, zerstören Netze und Reusen der Fischer und fressen auch schon mal den Fang. Dafür, dass sich die Krabbe nicht zur Plage entwickelt, sorgen Fischer wie Wolfgang Schröder. Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard begleiten ihn bei seiner Arbeit und entdecken eine delikate Möglichkeit, das Problem anzugehen: einfach aufessen. In Asien werden die Krabbentiere schon lange als Delikatesse geschätzt.
  • S2019E89 Aufräumen - Wie Ordnung unser Leben verbessern kann

    • September 9, 2019
    • 25 minutes
    Ordnungscoach Susanne Gaspar gibt Tipps und Tricks für eine aufgeräumte Wohnung - dabei geht es um drei Brennpunkte: Kleiderschrank, Kinderzimmer und Abstellkammer. Doch bevor das Aufräumen beginnt, muss Moderatorin Caroline Platz schaffen und sich von einigen liebgewonnenen Kleidungsstücken trennen. Aufräumen kann anstrengend sein, nicht nur körperlich, sondern auch psychisch. Kleider und Schuhe, Deko-Artikel und Elektrogeräte, Mitbringsel und persönliche Andenken – im Laufe des Lebens häufen sich zu Hause unzählige Dinge an. Vieles davon nimmt nicht nur Platz weg, sondern kann auch emotional belasten. Ordnung halten wird da für viele zu einer großen Herausforderung. „Xenius“ ist heute zu Gast bei Moderatorin Caroline du Bled. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Gunnar Mergner bekommt sie von Ordnungscoach Susanne Gaspar Tipps und Tricks für eine aufgeräumte Wohnung. Dabei geht es um drei Brennpunkte: Kleiderschrank, Kinderzimmer und Abstellkammer. Doch bevor das Aufräumen beginnt, muss Caroline Platz schaffen und sich von einigen liebgewonnenen Kleidungsstücken trennen. Aufräumen kann anstrengend sein, nicht nur körperlich, sondern vor allem psychisch. Warum fällt es uns so schwer, Dinge auszumustern? Warum ist es für manche deutlich leichter als für andere, Ordnung zu halten? Und was hat das Chaos in den eigenen vier Wänden mit Konsum zu tun? Diesen Fragen geht „Xenius“ mit Hilfe der Psychologin Friederike Gerstenberg nach. Eine besonders wirksame Strategie gegen Unordnung: seinen Besitz auf das Nötigste reduzieren. Der minimalistische Lebensstil findet immer mehr Anhänger. „Xenius“ besucht eine Minimalistin in ihrer Wohnung.
  • S2019E90 Die Ostsee - SOS für das europäische Meer

    • September 10, 2019
    • 25 minutes
    Was wir tun können und müssen, damit es der Ostsee und ihren Bewohnern künftig besser geht. Sommer, 2018: Algenteppiche schwimmen auf der Ostsee. Satellitenbilder zeigen: Das Ausmaß ist immens. Mehrere Strände müssen gesperrt werden, denn manche Algen, streng genommen sind es eigentlich Bakterien, können giftig sein. Was ist die Ursache? Welche Rolle spielt dabei der Mensch? Sommer, 2018: Algenteppiche schwimmen auf der Ostsee. Satellitenbilder zeigen: Das Ausmaß ist immens, große Teile des Meeres sind betroffen. Mehrere Strände müssen gesperrt werden, denn manche Algen, streng genommen sind es eigentlich Bakterien, können giftig sein. Was ist die Ursache? Der Meeresforscher Jens Müller durchfährt mit seinem Segelboot die Teppiche, um sie zu erforschen. Ein Jahr später sind die „Xenius“-Moderatoren mit an Bord, um ihm bei seiner wissenschaftlichen Arbeit über die Schulter zu schauen und auch, um auf See mit anzupacken. Müller und seine Forscherkollegen zeigen, was die Ursache der Algenblüte ist, welche Folgen das für das europäische Meer hat, welche Rolle der Mensch dabei spielt und was wir tun können und müssen, damit es der Ostsee und ihren Bewohnern künftig besser geht.
  • S2019E91 Honigbienen - Rettung in Sicht?

    • September 11, 2019
    • 25 minutes
    Blühende Dachterrassen, Balkone und Parks in den Städten gelten als neue Rückzugsorte für die Honigbiene. Über den summenden Dächern von Berlin treffen die "Xenius"-Moderatoren junge Stadtimker und helfen ihnen beim Bau eines urbanen Bienenhauses. Könnte eine neue Generation engagierter Imker helfen, die Honigbienen zu retten? Weltweit sterben die Bienen. Auch wenn Wissenschaftler fieberhaft an den Ursachen forschen, gibt es bislang wenige erfolgreiche Strategien, die das Überleben der für uns so wichtigen Insekten sichern. Das Bienensterben ist ein ökologisches Problem, das unsere Gesellschaft lösen muss. Monokulturen und Pestizide in der Landwirtschaft sowie die gefürchtete Varroamilbe belasten die Bienen stark. Könnte der urbane Raum ihnen ein neues Habitat bieten, wo sie ohne die Belastungen aus der Landwirtschaft leben können? Tatsächlich gelten die blühenden Dachterrassen, Balkone und Parks in den Städten als neue Rückzugsorte für die Honigbiene. Über den summenden Dächern von Berlin treffen die „Xenius“-Moderatoren junge Stadtimker und helfen ihnen beim Bau eines urbanen Bienenhauses. Inzwischen bietet ihr Verein deutschlandweit Imkerkurse an und versorgt Neueinsteiger mit kleinen Bienenkästen für den Balkon. Könnte eine neue Generation engagierter Imker helfen, die Honigbienen zu retten?
  • S2019E92 Ackerkräuter - Verkannte Kostbarkeiten

    • September 12, 2019
    • 25 minutes
    Studien zeigen immer deutlicher: Die Vernichtung der Wildpflanzen ist mitverantwortlich für das rasante Artensterben. Der Grund: Viele Insekten nutzen die Kräuter als Kinderstube. Ihre Blüten sind oft die einzige Nahrungsquelle für Wildbienen- und Schmetterlingsarten. Biologen, Umweltschützer und mutige Bauern wollen daher heimische Ackerkräuter zurück auf die Felder bringen. Ackerkräuter werden meist als Unkraut bekämpft und totgespritzt. Kein Wunder. Schließlich sehen Landwirte und Gärtner in ihnen nur Unkraut. Doch Studien zeigen immer deutlicher, dass die Vernichtung dieser Wildpflanzen mitverantwortlich für das rasante Artensterben ist. Der Grund: Viele Insekten nutzen die Stängel der Kräuter als Kinderstube. Ihre Blüten sind oft die einzige Nahrungsquelle für seltene Wildbienen- und Schmetterlingsarten. Biologen und Umweltschützer arbeiten deshalb mit mutigen Bauern zusammen, um einst häufige heimische Ackerkräuter wie Frauenspiegel oder Steinsamen zurück auf die Felder zu bringen. Andere Landwirte säen gleich ganze Blühwiesen aus, um den Insekten unter die Arme zu helfen. Aber auch wir Menschen können die vielfältigen Kräfte von Ackerkräutern und Wildblumen nutzen. Kräuterpädagogin Claudia Bernhardt nimmt die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner mit auf einen Spaziergang durch das blühende Voralpenland und zeigt ihnen, welche Ackerkräuter das Zeug zum Superfood haben und welche Köstlichkeiten sich daraus zaubern lassen
  • S2019E93 Diabetes - Die neue Bedrohung für kleine Kinder

    • September 13, 2019
    • 25 minutes
    Der Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, die immer häufiger auftritt. Kinder unter fünf Jahren haben ein sechsprozentiges Risiko, diese Krankheit zu bekommen. Tendenz steigend. Warum, ist noch nicht geklärt. Forscher arbeiten intensiv daran, die Ursachen herauszufinden. So viel ist klar: Es hat nichts mit zu viel Zucker oder zu wenig Bewegung zu tun. Die Krankheit ist uralt und war schon den alten Griechen bekannt: Diabetes mellitus, griechisch für „süßer Harn“. Was harmlos klingt, kann schwere Folgen haben. Diabetes führt akut zu Krampfanfällen und Bewusstlosigkeit, langfristig zu Organschäden. Der Typ-1-Diabetes ist eine Autoimmunerkrankung, die immer häufiger auftritt. Kinder unter fünf Jahren haben ein sechsprozentiges Risiko, diese Krankheit zu bekommen. Tendenz steigend. Warum es zu diesem Anstieg kommt, ist noch nicht geklärt. Forscher arbeiten intensiv daran, die Ursachen herauszufinden. So viel ist klar: Anders als beim Diabetes-Typ-2 hat es nichts mit zu viel Zucker in der Ernährung oder zu wenig Bewegung zu tun. Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner besuchen Ärzte, die Kindern und Jugendlichen zeigen, wie sie den schwierigen Alltag mit ihrer Krankheit bewältigen. Und sie erfahren dort, wie und warum bürokratische Hürden den Patienten Techniken verwehrt, die ihnen den Alltag erleichtern und Folgeschäden vermeiden würde.
  • S2019E94 Weltrettung Warum sie uns so schwerfällt

    • September 14, 2019
    • 25 minutes
    Warum haben wir die Welt nicht längst gerettet? Antworten liefert eine besondere wissenschaftliche Disziplin, die Umweltpsychologie. "Xenius" ist an der Fachhochschule Dortmund zu Gast bei Prof. Marcel Hunecke. Es geht um die Frage, ob wir in Sachen Weltrettung möglicherweise falsche Prioritäten setzen – und mit welchen Verhaltensänderungen wir richtig viel CO2 einsparen können. Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für die gesamte Menschheit und den Planeten Erde – und er ist in vollem Gange. Um gegenzusteuern, müssen wir unseren CO2-Ausstoß radikal senken. Aber irgendwie will das nicht so recht klappen. „Xenius“ fragt heute: Warum haben wir die Welt nicht längst gerettet? Antworten liefert eine besondere wissenschaftliche Disziplin, die Umweltpsychologie. Caroline du Bled und Gunnar Mergner sind an der Fachhochschule Dortmund zu Gast bei Prof. Marcel Hunecke. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, ob wir in Sachen Weltrettung möglicherweise falsche Prioritäten setzen – und mit welchen Verhaltensänderungen wir richtig viel CO2 einsparen können. An der Universität Magdeburg erforscht Prof. Ellen Matthies umweltrelevantes Verhalten von Menschen. Warum entscheiden wir uns etwa immer wieder fürs Auto, obwohl wir genauso gut das Fahrrad nutzen könnten? Warum fallen wir trotz guter Vorsätze immer wieder in alte Verhaltensmuster zurück? Und wie können wir das verhindern? Ein Grund für klimaschädliches Verhalten: Es ist bequem und billig. Das trifft besonders auf Inlandflüge zu. Sie kosten oft nur einen Bruchteil von Auto oder Bahn, sorgen aber für deutlich mehr Treibhausgase pro Person und Kilometer. Es gibt unterschiedliche Ideen, wie sich dieses Problem lösen lässt. Während die Luftfahrtbranche etwa auf alternative Kraftstoffe setzt, fordert Mobilitätsforscher Andreas Knie, Inlandflüge zu verbieten.
  • S2019E95 Klimawandel - Wie stoppen wir die Erderwärmung?

    • September 14, 2019
    • 25 minutes
    Die "Xenius"-Moderatoren begleiten den ersten grenzüberschreitenden Klimastreik in Aachen. Rund 40.000 Demonstranten sind angereist, um für eine bessere Zukunft zu kämpfen. Vor Ort sprechen Emilie und Adrian mit den Demonstranten und Veranstaltern. Welche Unterschiede und welche Gemeinsamkeiten gibt es im Kampf um das Klima in den beiden Ländern? Der Klimawandel ist da und die Erde wird sich erwärmen – nur wie stark? Das hängt davon ab, wie viel CO2 wir in Zukunft ausstoßen werden. Laut aktuellen Prognosen werden die selbst gesteckten Klimaziele in vielen Ländern verfehlt. Um doch noch die Wende zu schaffen, gehen seit Januar 2019 weltweit Schüler und Studierende jeden Freitag unter dem Motto #FridaysForFuture auf die Straße. Die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade begleiten den ersten grenzüberschreitenden Klimastreik in Aachen. Rund 40.000 Demonstranten sind aus 16 verschieden Ländern angereist, um für eine bessere Zukunft zu kämpfen. Vor Ort sprechen Emilie und Adrian mit den Demonstranten, den deutschen Veranstaltern von #FridaysForFuture und dem französischen Pendant Youth For Climate. Von ihnen erfahren unsere Moderatoren, welche Unterschiede und welche Gemeinsamkeiten es im Kampf um das Klima in den beiden Ländern gibt, aber auch was die Schüler weltweit verbindet. Durch die Demonstrationen ist endlich Bewegung in die Klimadebatte gekommen, das spürt auch Klimaphysiker Dr. Carl-Friedrich Schleussner. Er unterstützt seit vielen Jahren kleine Inselstaaten auf der Klimakonferenz und auch die Schülerbewegung. Für ihn ist aber nicht nur die Politik in der Verantwortung, sondern auch jeder Einzelne von uns. Was in der Theorie einfach zu sein scheint, ist in der Praxis oft noch eine Herausforderung. Wie das dennoch gelingen kann, zeigen uns eine Familie aus Osnabrück und eine Stadt in NRW. Doch wird das ausreichen, um die Erderwärmung zu stoppen?
  • S2019E96 Auswildern - Für ein Leben in Freiheit

    • September 16, 2019
    • 25 minutes
    Auswilderungsprojekte dienen dazu, Tieren ihre natürlichen Lebensräume zurückgeben. Dass Mesopotamische Damhirsche oder die Sumpfschildkröte heute wieder in freier Wildbahn leben, ist dem Pioniergeist von Tierschützern zu verdanken. "Xenius" gibt einen Überblick. In Deutschland galt die Europäische Sumpfschildkröte vielerorts als ausgestorben. 1993 spürten Biologen in Brandenburg die letzte Population von freilebenden Sumpfschildkröten auf. Überall anders in Deutschland waren die Tiere bereits aus ihrem natürlichen Lebensumfeld verschwunden. Seitdem sind Dr. Norbert Schneeweiß und sein Team darum bemüht, die Art zu stärken. Die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug besuchen Tierschützer im Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin nördlich von Berlin. Die beiden erleben hautnah, wie viel Mühe es macht, die Schildkröten wieder anzusiedeln. In einer Auswilderungsstation versorgen sie die empfindlichen Schildkröteneier im Inkubator. Und bevor die Jungtiere in die brandenburgischen Sümpfe entlassen werden können, müssen sie genau dokumentiert werden. Auch nach der Auswilderung brauchen die Tiere Schutz: Für die Eiablage verlassen die Weibchen ihre sicheren Verstecke im Sumpf, um in den renaturierten Trockengrasflächen ihre Gelege zu vergraben. Doch Nesträuber wie Waschbär oder Marder haben es auf die Eier abgesehen. Außerdem in „Xenius“: Auswilderungsprojekte dienen dazu, Tieren ihre natürlichen Lebensräume zurückgeben. Die Mesopotamischen Damhirsche galten in den 60er Jahren als so gut wie ausgestorben. Dass sie heute wieder in freier Wildbahn leben, ist auch dem Pioniergeist eines Deutschen zu verdanken.
  • S2019E97 Drogenrückstände im Abwasser - So viel konsumieren wir wirklich

    • September 17, 2019
    • 25 minutes
    Mit Abwasseranalysen lässt sich der Drogenkonsum der Einwohner europäischer Metropolen präzise kartieren. Europaweiter Spitzenreiter beim Kokainkonsum ist demnach Zürich, in Deutschland liegt Dortmund ganz vorn. Methamphetamin, bekannter als Crystal Meth, dominiert in Osteuropa, vermutlich wegen der Nähe zur tschechischen Grenze. Welche Schlüsse sind zu ziehen? Wo werden in Europa welche Drogen konsumiert? Um das herauszufinden, steigen die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug in Zürich mit dem Umweltingenieur Christoph Ort in einen Abwasserkanal und sammeln Klärschlammproben für die Drogenanalyse. Er hat mit seinen Kolleginnen das Abwasser von rund 70 europäischen Städten untersucht, quasi die gesammelten Urinproben dieser Städte. Und die Wissenschaftler sind fündig geworden. Mit Abwasseranalysen lässt sich der Drogenkonsum präzise kartieren. Europaweiter Spitzenreiter beim Kokainkonsum ist Zürich, in Deutschland liegt Dortmund ganz vorn, mit mehr als doppelt so viel Kokainabbauprodukten im Abwasser wie beispielsweise in Paris. Methamphetamin, bekannter als Crystal Meth, dominiert in Osteuropa, vermutlich wegen der Nähe zur tschechischen Grenze, wo die größten Mengen dieser Droge produziert werden. Die europaweite Analyse des Drogengebrauchs hilft, das Drogenproblem besser einzuschätzen. Jedes Jahr sterben in Deutschland weit über tausend Menschen an den Folgen ihres Drogenkonsums. Die tödlichste Droge ist Heroin. Aber eine Düsseldorfer Arztpraxis zeigt, dass das nicht sein müsste. Sie gibt reines Heroin an Abhängige aus, bei denen jede Therapie gescheitert ist. So müssen sie sich nicht mit Straßenheroin versorgen. Denn dieses ist in der Regel mit giftigen Zusatzstoffen gestreckt und erhöht die Gesundheitsgefahr für die Abhängigen deutlich. Außerdem in „Xenius“: Legal Highs – synthetische Drogen, die in immer neuen Varianten in illegalen Chemielaboren hergestellt werden. Das Problem: Wird eine psychoaktive
  • S2019E98 Bedrohter Feldhamster - Kurz vor zwölf für den Nager

    • September 18, 2019
    • 25 minutes
    Nur in isolierten Gebieten kommen kleinere Bestände des Feldhamsters noch vor – wie etwa im Elsass. Hier leben die letzten etwa 2.000 Exemplare Frankreichs. Doch die Nahrung ist dort einseitig und die Geburtenrate sinkt bedrohlich. In Straßburg forscht Caroline Habold daran, wie sich die Ernährung auf die Fortpflanzung der Feldhamster auswirkt. Ist die Spezie zu retten? Putzig sieht er aus, gerade mal so groß wie ein Meerschweinchen. Der Feldhamster lebt im Kornfeld und hamstert sich dort die Backen voll. Doch zu Gesicht bekommt das Tier kaum noch jemand. Nicht nur weil das Tier scheu und dämmerungsaktiv ist – es ist so gut wie ausgestorben. Noch vor 50 Jahren galt der Feldhamster als Plage, dem „Schädling“ ging es an Pelz und Kragen. Heute wird er zwar gehegt, doch die moderne Landwirtschaft stellt ihn vor ernste Probleme. Nur in isolierten Gebieten, getrennt durch Straßen, kommen kleinere Bestände noch vor – wie etwa im Elsass. Hier leben die letzten etwa 2.000 Feldhamster Frankreichs. Doch die Nahrung ist dort einseitig und die Geburtenrate sinkt bedrohlich. In Straßburg forscht Caroline Habold daran, wie sich die Ernährung auf die Fortpflanzung der Feldhamster auswirkt. Fehlen den Tieren wichtige Nährstoffe, fressen die Mütter sogar ihre eigenen Jungen auf. Die „Xenius“-Moderatorin Emilie Langlade erfährt am Institut, mit welcher Nahrung sich dieser Kannibalismus verhindern lässt. Unterdessen sucht Adrian Pflug gemeinsam mit der Biologin Charlotte Kourkgy auf einem Feld bei Blaesheim nach Feldhamsterbauten. Dort stellen sie Fallen auf, um die scheuen Tiere fangen und untersuchen zu können.
  • S2019E99 Hornissen - Harmlos und doch gefürchtet

    • September 19, 2019
    • 25 minutes
    Wie gefährlich sind Hornissen tatsächlich für Mensch und Tier? Die Tiere aus der Familie der Faltenwespen sind harmloser als ihr Ruf. Sie sind weder aggressiver noch giftiger als Wespen, Hummeln oder Bienen. Umgekehrt sind Hornissen auch wegen intensiver Landwirtschaft von uns Menschen bedroht und sind deshalb besonders geschützt. Der Biologe Denis Thiery klärt auf. Gefürchtet sind sie, bedrohlich wirken sie: Hornissen, die schwarz-gelben Rieseninsekten. Doch die Tiere aus der Familie der Faltenwespen sind harmloser als ihr Ruf. Sie sind weder aggressiver noch giftiger als Wespen, Hummeln oder Bienen. Im Gegenteil: Ihr Gift ist zwar schmerzhaft, wirkt aber zehnmal schwächer als das einer Biene. Sie machen Jagd auf Insekten und helfen dabei, Schädlinge in Feld und Wald fernzuhalten. Auch Menschen gegenüber verhalten sie sich in aller Regel zurückhaltend. Umgekehrt sind Hornissen auch wegen intensiver Landwirtschaft von uns Menschen bedroht und sind deshalb besonders geschützt. Doch von einer invasiven Hornissenart hört man nichts Gutes: Vespa velutina, eine asiatische Hornisse, wurde 2004 im Raum Bordeaux erstmals in Europa nachgewiesen, wahrscheinlich in einem Blumentopf aus China importiert. Rasch breitete sich das Tier mit der schwarzen Grundfärbung im Südwesten des Landes aus. Schrecken verbreitet sie vor allem bei Imkern, denn offenbar jagt die Riesenhornisse mit Vorliebe Honigbienen. Wie unterscheidet sich die Riesenhornisse von der bedrohten heimischen Art? Darf die asiatische Hornisse bekämpft werden, obwohl die europäische geschützt ist? Zusammen mit dem Biologen Denis Thiery untersuchen die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade sowohl die eine als auch die andere Hornissenart. Dabei wollen Sie erfahren, wie gefährlich die Hornissen tatsächlich für Mensch und Tier sind.
  • S2019E100 Der Reiz am Oldtimer - Zwischen Dreckschleuder und Kulturgut

    • September 20, 2019
    • 25 minutes
    In Deutschland sind zurzeit mehr als 500.000 Oldtimer, in Frankreich sogar 800.000 zugelassen – mit entsprechenden Privilegien. Oldtimer sind nicht unumstritten und werden heiß geliebt. Die "Xenius"-Moderatoren treffen den Psychiater Jean Meyer, der in einer umgebauten "Ente" von Paris nach Peking gefahren ist. Welche Lebensphilosophie verkörpert dieser Oldtimer? Kein anderes Land der Welt ist so sehr für seine Oldtimer berühmt wie der Inselstaat Kuba. Hier verkehren noch alte Chevrolet, Chrysler, Mustang und Buick. Aufgrund des Handelsembargos gibt es auf Kuba quasi keinen Autoschrott. Alles wird repariert, recycelt und umgebaut. Oftmals ist es schwer vorherzusehen, welches Auto zum begehrten Oldtimer wird. Der Citroën 2CV erntete bei der Präsentation auf dem Pariser Autosalon im Jahre 1948 reichlich Spott. Doch in Frankreich avancierte dieses robuste und preisgünstige Gefährt – die „Deux Chevaux“ – zur Familienkutsche, in Deutschland wurde sie zum klassischen Studentenauto. Die legendäre „Ente“ verkörperte ein Lebensgefühl. Genau wie der Käfer oder der VW Bulli, der auf Versteigerungen Höchstpreise erzielt. In Deutschland sind zurzeit mehr als 500.000 Oldtimer, in Frankreich sogar 800.000 zugelassen – mit entsprechenden Privilegien. Ergibt sich daraus ein Freifahrschein für Dreckschleudern, die in unsere Innenstädte fahren dürfen? Oldtimer sind nicht unumstritten, doch von ihren Fans werden sie heiß geliebt. Die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug treffen den Psychiater Jean Meyer, der in einer umgebauten „Ente“ von Paris nach Peking und retour gefahren ist. Welche Lebensphilosophie verkörpert dieser Oldtimer? Während Adrian das gemeinsam mit Jean auf einer Spritztour ergründet, probiert Emilie mit Aurie Dumora, ob und wie sich der Motor ausbauen lässt.
  • S2019E101 Wasserknappheit - Wie wir Wasser sparen können

    • September 23, 2019
    • 25 minutes
    Wie können wir besser mit knappem Wasser umgehen? Viel Hoffnung steckt die Wissenschaft in Abwasser: Verschmutztes Wasser soll mit Hilfe von Sonneneinstrahlung gereinigt werden, um damit Felder zu bewässern. Bei der Suche nach Lösungen lohnt aber auch ein Blick in die Vergangenheit: Schon vor Hunderten von Jahren speicherten andalusische Bauern Schmelzwasser. Wasser ist ein kostbares Gut, das jedoch weltweit immer knapper wird. Auch in Europa drohen vor allem heiße Regionen wie Andalusien auszutrocknen, wenn nicht bald Lösungen für einen sparsameren Wasserverbrauch gefunden werden. „Xenius“ zeigt, wie wir besser mit knappem Wasser umgehen können. Viel Hoffnung steckt die Wissenschaft dabei in Abwasser: Verschmutztes Wasser soll mit Hilfe von Sonneneinstrahlung gereinigt werden, um damit Felder zu bewässern. Bei der Suche nach Lösungen für den Wassermangel lohnt aber auch ein Blick in die Vergangenheit: Schon vor Hunderten von Jahren haben andalusische Bauern Kanalisationssysteme entwickelt, mit denen sie das Schmelzwasser einfangen und für die heißen Sommermonate speichern konnten. Diese traditionelle Methode wird auch heute noch genutzt. Aber auch moderne Technik kommt im Kampf gegen Wassermangel zum Einsatz. Wissenschaftler und Landwirte setzen Drohnen ein, um ausgetrocknete Pflanzen zu erkennen und so die Felder zielgenauer bewässern zu können. Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard lassen mit der Landschaftsökologin Carolina Puerta Piñero und dem Biologen Ricardo Diaz-Delgado eine solche Drohne steigen und lernen, wie die Infrarotbilder der Drohne beim Wassersparen helfen.
  • S2019E102 Vollgas - Der Rausch vom Rasen

    • September 24, 2019
    • 25 minutes
    Ist Deutschland ein gefährliches Vollgasparadies? Oder doch eine letzte Bastion der Freiheit? Pro Jahr sterben in Deutschland und in Frankreich jeweils etwa 3.300 Menschen im Straßenverkehr, 400 davon auf der Autobahn. Was unternimmt die Polizei im Kampf gegen Raserei? Und wie gefährlich ist sie wirklich? Das testet "Xenius" mit dem Fahrsicherheitstrainer Uwe Wächtler. Während Deutschland das einzige Land Europas ist, in dem kein generelles Tempolimit auf Autobahnen gilt, hat Frankreich 2018 sein Tempolimit sogar verschärft – und prompt ging die Zahl der Verkehrstoten zurück. Ist Deutschland ein gefährliches Vollgasparadies? Oder doch eine letzte Bastion der Freiheit? Was spricht für ein Tempolimit, was dagegen? Pro Jahr sterben in Deutschland und in Frankreich jeweils etwa 3.300 Menschen im Straßenverkehr, 400 davon auf der Autobahn. Was unternimmt die Polizei im Kampf gegen Raserei? Damit ihnen die Temposünder nicht entkommen, müssen auch Polizisten schnell fahren können, aber anders als die Verkehrs-Rambos haben sie eine Lizenz zum Rasen und werden für gefährliche Blaulichtfahrten speziell trainiert. Doch was reizt uns eigentlich am Rasen? Und wie gefährlich ist es wirklich? Das testen die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard mit dem Fahrsicherheitstrainer Uwe Wächtler auf der Rennstrecke Sachsenring. Erste Herausforderung: mit über 80 km/h in eine enge Kurve rasen. Danach ein Vergleich: Wie unterscheidet sich der Bremsweg, wenn die Moderatoren vorschriftsmäßige 50 km/h fahren im Gegensatz zu 70 km/h? Und was passiert auf rutschiger Straße?
  • S2019E103 Umweltfreundlich Reisen - Urlaub mit gutem Gewissen

    • September 25, 2019
    • 25 minutes
    Von der Wahl des Verkehrsmittels bis hin zur richtigen Sonnencreme gibt es viele Wege, seinen ökologischen Fußabdruck auf Reisen zu verringern. Eine Alternative zum Massentourismus ist das sogenannte WWOOFing, das für "WorldWide Opportunities on Organic Farms" steht. Dabei helfen Urlauber auf Bio-Bauernhöfen aus. Aber ist das für sie wirklich eine Urlaubsalternative? Malle für alle – wie lange geht das noch gut? 2017 gab es weltweit 1,3 Milliarden Touristen – und es werden immer mehr. Nicht nur die vielen Flugzeuge und die Kreuzfahrtschiffe belasten die Atmosphäre, sondern auch die Touristenströme selbst. Viele Urlaubsorte sind solchen Menschenmassen nicht gewachsen. Kanalisation und Klärwerke auf Mallorca sind im Sommer so überlastet, dass die Abwässer direkt ins Meer fließen. Darunter leidet vor allem die Natur, aber auch den Einheimischen stinkt es gewaltig. Doch wie kann man es besser machen? Prof. Dr. Wolfgang Strasdas von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde gibt Tipps, wie nachhaltiges Reisen klappen kann. Von der Wahl des Verkehrsmittels bis hin zur richtigen Sonnencreme gibt es viele Wege, seinen ökologischen Fußabdruck auf Reisen zu verringern. Eine Alternative zum Massentourismus ist das sogenannte WWOOFing, das für „WorldWide Opportunities on Organic Farms“ steht. Dabei helfen Urlauber auf Bio-Bauernhöfen aus und unterstützen die ökologische Landwirtschaft. Dafür muss man gar nicht weit fahren: Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard werden für einen Tag zu WWOOFern in Brandenburg, fahren Traktor, füttern Schweine und lernen das Landleben kennen. Aber ist das für sie wirklich eine Urlaubsalternative?
  • S2019E104 Flughafen - Perfekte Logistik für höchste Sicherheit

    • September 30, 2019
    • 25 minutes
    Bei der Deutschen Flugsicherung in München wirft Fluglotsentrainer Lars Albrecht die "Xenius"-Moderatoren ins kalte Wasser: Erst brüten sie über dem Einstiegstest, dann versuchen sie, den Job eines Fluglotsen zu meistern. Nebenbei erfahren sie, welche Gründe es neben Personalmangel für Flugverspätungen gibt und wie man dagegen vorgeht. Etwa gegen unerlaubte Drohnenflüge. Am Flughafen zählt ausgefeilte Logistik – nur dann läuft alles reibungslos und sicher ab. Wichtiger Baustein sind dabei die Fluglotsen. Nur wenige Bewerber für eine Fluglotsenausbildung kommen durch, denn für diesen verantwortungsvollen anstrengenden Job sind nur die Besten gut genug. Einer der Gründe, weshalb in ganz Europa Fluglotsen fehlen. Die Folge: Verspätungen im Luftverkehr. Europaweit waren es 2018 durchschnittlich acht Minuten Startverzögerung pro Flug. Bei der Deutschen Flugsicherung in München wirft Fluglotsentrainer Lars Albrecht die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner ins kalte Wasser: Erst brüten sie über dem Einstiegstest, dann versuchen sie, den Job eines Fluglotsen zu meistern. Nebenbei erfahren sie, welche Gründe es neben Personalmangel für Flugverspätungen gibt und wie man dagegen vorgeht. Etwa gegen unerlaubte Drohnenflüge im Flughafenbereich.
  • S2019E105 Bedrohte Nutztierrassen - Warum es sich lohnt, sie zu schützen

    • October 1, 2019
    • 25 minutes
    Auch Nutztierrassen kämpfen ums Überleben. Warum lohnt es sich, die alten Rassen zu erhalten und zu schützen? Gerade die alten Rassen können mit ihren besonderen Eigenschaften und genetischen Ressourcen den Landwirten in Zukunft helfen, Herausforderungen wie dem Klimawandel, strengeren Tierwohlauflagen oder einer größeren Nachfrage an ökologischer Landwirtschaft besser zu begegnen. Artensterben ist in aller Munde. Und dieses Phänomen betrifft nicht nur Wildtiere: Auch Nutztierrassen kämpfen ums Überleben. Warum lohnt es sich, die alten Rassen zu erhalten und zu schützen? Die „Xenius“-Moderatoren Gunnar Mergner und Pierre Girard erkunden das Zentrum für seltene Nutztierrassen Arche Warder, das seltenen oder vom Aussterben bedrohten Rassen ein Zuhause bietet: Bezoarziege, Rotes Mangalitza-Wollschwein, Hinterwälder-Rind, Rotkopfschaf und viele mehr. Sie alle waren früher in verschiedenen Regionen Europas weit verbreitet – und sind heute aus dem Viehbestand der Landwirte weitgehend verschwunden. Dabei könnten gerade die alten Rassen mit ihren besonderen Eigenschaften und genetischen Ressourcen den Landwirten in Zukunft helfen, Herausforderungen wie dem Klimawandel, strengeren Tierwohlauflagen oder einer größeren Nachfrage an ökologischer Landwirtschaft besser zu begegnen. Die „Xenius“-Moderatoren gehen in der Arche Warder mit den Tieren auf Tuchfühlung und verstehen, warum es sich lohnt, diese Rassen zu erhalten.
  • S2019E106 Physik auf dem Volksfest - Wie man die Schwerkraft besiegen kann

    • October 2, 2019
    • 25 minutes
    Wer in Physik aufgepasst hat, der weiß: Kraft alleine führt nicht zum Erfolg – sondern die richtige Technik. Auch auf dem Rummel. Auch die Angst vor dem Looping lässt sich besser überwinden, wenn der Fahrgast weiß, was genau physikalisch hinter dem Überschlag steckt – und wieso da eigentlich gar nichts passieren kann ... Kein Volksfest ohne Herausforderungen. Wer will nicht seine Freunde durch einen Schiffschaukel-Überschlag beeindrucken? Oder bei „Hau den Lukas“ punkten? Wer in Physik aufgepasst hat, ist dabei klar im Vorteil. Denn Kraft alleine führt nicht zum Erfolg – sondern die richtige Technik. Und hinter der wiederum steht die Physik: Hebel, Drehimpuls, Beschleunigung. Auch die Angst vor dem Looping lässt sich besser überwinden, wenn der Fahrgast weiß, was genau physikalisch hinter dem Überschlag steckt – und wieso da eigentlich gar nichts passieren kann. Caroline du Bled und Gunnar Mergner haben zusammen mit dem Physiker Thorsten Feichtner von der Universität Würzburg ausprobiert, ob und wie die physikalische Theorie in der Volksfest-Praxis zu Lande, zu Wasser und in der Luft tatsächlich funktioniert.
  • S2019E107 Alternative Proteinquellen - Wertvoll und umweltfreundlich

    • October 3, 2019
    • 25 minutes
    Mensch und Tier brauchen wertvolles Eiweiß – gibt es Alternativen zu Fleisch? Caroline du Bled und Gunnar Mergner besuchen die Hochschule Bremerhaven. Dort wird eine sehr spezielle Proteinquelle erforscht: Mehlwurmlarven. Sie sollen anstelle von Soja und Fischmehl im Tierfutter für wertvolles Eiweiß sorgen. Der Fleischkonsum wächst weltweit und das hat verheerende Auswirkungen auf Klima und Umwelt. Wir sollten also weniger Fleisch essen und kein Soja an Tiere verfüttern, der Umwelt zuliebe. Mensch und Tier brauchen aber wertvolles Eiweiß – gibt es Alternativen? Caroline du Bled und Gunnar Mergner besuchen die Hochschule Bremerhaven. Dort wird eine sehr spezielle Proteinquelle erforscht: Mehlwurmlarven. Die sollen anstelle von Soja und Fischmehl im Tierfutter für wertvolles Eiweiß sorgen. Aber welche Proteinquellen gibt es für uns Menschen, falls wir auf Fleisch verzichten wollen? In Osnabrück treffen die „Xenius“-Moderatoren zwei Jungunternehmer. Die haben vor kurzem einen Insektenburger auf den Markt gebracht. Am Deutschen Institut für Lebensmitteltechnologie in Quakenbrück wird auch mit pflanzlichen Proteinquellen experimentiert – mit Kürbiskernen oder Erbsen.
  • S2019E108 Baguette - Was es so unvergleichlich macht

    • October 7, 2019
    • 25 minutes
    Was macht das französische Baguette so einzigartig? Die Zutaten und Herstellung des traditionellen Baguettes sind überraschend einfach – darin kann das Geheimnis kaum liegen. Dafür gibt es aber eine Menge bei der Verarbeitung zu beachten: Alles muss stimmen, damit das Baguette so einzigartig knusprig schmeckt. Mahmoud M’Seddi hat 2018 den Pariser Baguette-Wettbewerb gewonnen ... Es ist das bekannteste Brot der Welt: das Baguette. Wenn es nach dem französischen Präsidenten geht, wird es auch bald Weltkulturerbe. Aber was macht das französische Baguette so einzigartig? Die Zutaten und Herstellung des traditionellen Baguettes sind überraschend einfach – darin kann das Geheimnis kaum liegen. Dafür gibt es aber eine Menge bei der Verarbeitung zu beachten: von der Knettechnik über das Aufschneiden der Teigstange und der Dampfmenge im Backofen muss alles stimmen, damit das Baguette so einzigartig knusprig schmeckt. Wie das gelingt, weiß kaum einer besser als Mahmoud M’Seddi. Er hat 2018 den Pariser Baguette-Wettbewerb gewonnen und durfte ein Jahr lang den Elysée-Palast mit seinen Baguettes beliefern. Von ihm lernen die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade, wie man so ein leckeres traditionelles Baguette backt: Nur Hefe, Wasser, Salz und Mehl kommen in den Teig. Ein entscheidender Faktor bei der Zubereitung ist der richtige Mehltyp. Die Franzosen nehmen für ihr Baguette immer das T65-Mehl. Was ist das Besondere an diesem Mehl und warum ist das entscheidend für den Geschmack? „Xenius“ besucht eine traditionelle Mühle in Versailles, um dort die ganz besondere Zusammensetzung dieses Mehls zu ergründen. Mindestens genauso wichtig ist die richtige Knettechnik. Hat Emilie hier einen Heimvorteil oder hat Adrian die bessere Technik? Mit ihren fertigen Baguettes gehen die beiden auf einen der wichtigsten Baguette-Wettbewerbe des Landes, den Concours national de la Meilleure Baguette de Tradition Française. Hier entscheidet Jury-Pr
  • S2019E109 Wein ohne Chemie? Anbaumethoden im Test

    • October 8, 2019
    • 25 minutes
    Warum gibt es im Weinanbau keine Methoden, die chemische Hilfsmittel verzichtbar machen? Ein großes Problem stellt für die Züchter der Mehltau dar. Die Pflanzenkrankheit kam im 19. Jahrhundert mit neuen Rebsorten aus Nordamerika. Der Schweizer Winzer Valentin Blattner sucht nach Lösungen. Er kreuzt eine pilzresistente nordamerikanische Rebe mit einer hiesigen, anfälligen Rebe. Im Weinbau läuft nichts ohne Chemie. Bis zu zwölfmal jährlich wird gespritzt. Auch im ökologischen Anbau greift man auf Pflanzenschutzmittel zurück. Zwar werden keine synthetischen Produkte verwendet, dafür aber mineralische wie Kupfer oder Schwefel. Warum gibt es keine Methoden, die chemische Hilfsmittel verzichtbar machen? Ein großes Problem stellt für die Züchter der Mehltau dar. Die Pflanzenkrankheit kam im 19. Jahrhundert mit neuen Rebsorten aus Nordamerika nach Europa und hat sich explosionsartig ausgebreitet. Der Schweizer Rebzüchter und Winzer Valentin Blattner sucht nach Lösungen. So kreuzt er eine pilzresistente nordamerikanische Rebe mit einer hiesigen, anfälligen Rebe. Ergebnis sind sogenannte PIWI-Weine: Weine, die aus pilzresistenten Rebsorten gewonnen werden. Die Brüder Jérémy und Jonathan Ducourt testen die Methode in der Praxis. Auf ihrem Weingut in der Region Entre-Deux-Mers setzen sie auf pilzresistente Weinreben. Die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug pflanzen neue Reben und versuchen herauszufinden, ob PIWI-Weine eine Zukunft im kommerziellen Weinbau haben.
  • S2019E110 Risiko Zucker? Entzug von der süßen Sucht

    • October 9, 2019
    • 25 minutes
    Die Folgen übermäßigen Zuckerkonsums: Karies, Übergewicht und Diabetes. "Xenius" fragt: Wo versteckt sich Zucker überall? Wie gelingt es, erfolgreich über gesunde Ernährung und weniger Zucker aufzuklären? Kann eine Zuckersteuer dabei helfen? Zusammen mit Ernährungsberaterin Silvia Engel starten die "Xenius"-Moderatoren ihren Tag mit einem Frühstück in einem Münchner Straßencafé ... Zucker – zwischen 60 und 100 Gramm essen Deutsche und Franzosen davon täglich. Die WHO empfiehlt jedoch maximal 25 Gramm am Tag, das sind etwa sechs Teelöffel. Oft ist der Zucker in Lebensmitteln gar nicht so leicht zu entdecken, sondern versteckt – zum Beispiel in Fertigprodukten. Die Folgen des übermäßigen Zuckerkonsums: Karies, Übergewicht und schließlich Diabetes. „Xenius“ fragt: Wo versteckt sich Zucker überall? Wie gelingt es, erfolgreich über gesunde Ernährung und weniger Zucker aufzuklären? Kann eine Zuckersteuer dabei helfen? Zusammen mit Ernährungsberaterin Silvia Engel starten die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade ihren Tag mit einem Frühstück in einem Münchner Straßencafé. Während Adrian versucht, seinen Zuckerverbrauch zu begrenzen, darf Emilie essen, was sie möchte. Die Ernährungsberaterin Silvia Engel hilft den beiden, die Zuckermengen zu bestimmen. Wie viel Zucker werden die beiden an dem Tag zu sich nehmen? „Xenius“ begleitet außerdem einen Ernährungskurs für Kinder im Gesundheitskiosk in Hamburg-Billstedt. In dem Stadtteil leiden viele Menschen an Übergewicht und Diabetes. Die Kinder lernen mit Ernährungsberaterin Marisa Bonnen auf spielerische Art und Weise, wie gesunde Ernährung klappen kann: Sie stellen sich ihr eigenes Müsli mit frischem Obst, Nüssen und Cornflakes zusammen. Außerdem lernen sie: Wie viel Süßigkeiten darf man essen und wie viel muss man sich dann bewegen? Welche verschiedenen Zuckerarten und Kohlenhydrate gibt es? Der Zucker, der in Form von Erfrischungsgetränken aufg
  • S2019E111 Liebe - Wie ein Gefühl entsteht

    • October 9, 2019
    • 25 minutes
    Was passiert im Körper, wenn Menschen lieben? Das wollen Forscher weltweit herausfinden. Eine Vielzahl von Hormonen spielt bei der Liebe eine Rolle. Eines davon ist Oxytocin, das sogenannte Kuschelhormon. Das Neurohormon wird im Gehirn gebildet. Über die Blutbahn trägt es seine Nachricht in den ganzen Körper und macht ihn bereit für Zuneigung, Zärtlichkeit und Vertrauen. Schmetterlinge im Bauch. Leidenschaft. Sehnsucht. Sicherheit und Geborgenheit. Körperliche Begierde. Liebe ist ein übermächtiges Gefühl. Doch wie entsteht sie eigentlich? Was passiert im Körper, wenn Menschen lieben? Das wollen Forscher weltweit herausfinden. Eine Vielzahl von Hormonen spielt bei der Liebe eine Rolle. Eines davon ist Oxytocin, das sogenannte Kuschelhormon. Das Neurohormon wird im Gehirn gebildet. Über die Blutbahn trägt es seine biochemische Nachricht in den ganzen Körper und macht ihn bereit für Zuneigung, Zärtlichkeit und Vertrauen. Beate Ditzen erforscht am Institut für Medizinische Psychologie am Universitätsklinikum Heidelberg die Wirkungsweise des Bindungshormons. "Xenius"-Moderatorin Emilie Langlade wird sich das Oxytocin experimentell als Nasenspray verabreichen, um zu testen, ob dies ihr Sicherheitsgefühl verändert. Adrian Pflug versucht zeitgleich – im MRT liegend – seine Vaterliebe zu testen, indem er Fotos seines Sohnes betrachtet. Über eine Art Thermometer bekommt er angezeigt, wie stark das Belohnungszentrum in seinem Gehirn aktiviert und dadurch Oxytocin ausgeschüttet wird.
  • S2019E112 Charisma - Gabe oder Training?

    • October 11, 2019
    • 25 minutes
    Gerade in Zeiten der Digitalisierung und Globalisierung, mit neuen Ungewissheiten und komplexen Herausforderungen, hat Charisma Konjunktur. Viele wollen es lernen. Aber wie viel ist Gabe, wie viel ist Training? Die "Xenius"-Moderatoren wagen ein sehr persönliches Experiment. Sie testen, mit welchen Sinnen sich Charisma wahrnehmen lässt ... Charisma – wer es hat, kann andere begeistern, in seinen Bann ziehen, ein Wir-Gefühl erschaffen; und das bedeutet einen gewaltigen Vorteil. Rund 50 Prozent des beruflichen und privaten Erfolgs hängen von der persönlichen Ausstrahlung ab, schätzen Wissenschaftler. Eine Charisma-Formel, eine einheitliche wissenschaftliche Definition, gibt es allerdings noch nicht. Gerade in Zeiten der Digitalisierung und Globalisierung, mit neuen Ungewissheiten und komplexen Herausforderungen, hat Charisma Konjunktur. Viele wollen es lernen. Aber wie viel ist Gabe, wie viel ist Training? Die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug wagen ein sehr persönliches Experiment auf den Spuren des Charismas. Sie testen, mit welchen Sinnen sich Charisma wahrnehmen lässt: Mit verbundenen Augen treffen sie auf Menschen, denen sie nie zuvor begegnet sind, und probieren, ob sie Ausstrahlung wahrnehmen können, ohne ihr Gegenüber zu sehen. Und sie versuchen, mit Training an ihrer eigenen Ausstrahlung zu arbeiten.
  • S2019E113 Flower Power - Energie aus Blumen

    • October 14, 2019
    • 25 minutes
    Blumen können Öko-Strom liefern, sie locken Insekten mit Elektrizität und geben Menschen Kraft – durch die Wirkung ihres schönen Anblicks, und so manche essbare Blumen auch durch ihre ausgesprochen wertvollen und schmackhaften Inhaltsstoffe. Wie können Menschen das Insektensterben aufhalten? Eine Antwort lautet: durch Bienenstrom. Doch wie entsteht er? Immer weniger bunte Blüten auf unseren Wiesen, immer mehr trostlose Monokulturen – Blumen scheinen in unserer auf Effizienz programmierten Landwirtschaft eher zu stören. Dabei haben sie nicht nur große Bedeutung für die Artenvielfalt, sie verfügen auch über ungeahnte Kräfte - und genau diese werden gerade neu entdeckt. Blumen können Öko-Strom liefern, sie locken Insekten mit Elektrizität und geben Menschen Kraft – durch die Wirkung ihres schönen Anblicks, und so manche essbare Blumen auch durch ihre ausgesprochen wertvollen und schmackhaften Inhaltsstoffe. Wie können Menschen das Insektensterben aufhalten? Eine Antwort lautet: durch Bienenstrom. Dabei ersetzen Landwirte klassische „Energiepflanzen“ wie etwa Mais durch bunte Wildblumen zur Energieerzeugung. Damit fördern sie die Biodiversität und antworten auf das gravierende Problem des Insektensterbens. Aber wie wird aus den Blumen nun Strom? Die „Xenius“-Reporter Dörthe und Pierre begleiten Manfred Albiez von den Stadtwerken Nürtingen bei der Herstellung des Bienenstroms. Ob die Energie der Blumen, die sie gemäht haben, reicht, um ein Elektroauto anzutreiben?
  • S2019E114 Lachse - Von der Delikatesse zum Massenprodukt

    • October 15, 2019
    • 25 minutes
    Von der Delikatesse zum Massenprodukt: Lachs gibt es mittlerweile in jedem Supermarkt-Kühlregal. In der Regel stammt er von riesigen Lachsfarmen in Norwegen. Wie funktioniert die dortige Lachszucht? Und was ist dran an den Vorwürfen, Zuchtlachse seien mit Antibiotika und Pestiziden vollgepumpt? Ein weiteres Problem der Lachsindustrie ist die Lachslaus. Sie vermehrt sich rasant ... Lachs hat sich längst von der Delikatesse zum Massenprodukt entwickelt. Mittlerweile gibt es Zuchtlachs in jedem Supermarkt-Kühlregal – dafür sorgen unter anderem riesige Lachsfarmen in Norwegen. Wie funktioniert die dortige Lachszucht? Und was ist dran an den Vorwürfen, Zuchtlachse seien mit Antibiotika und Pestiziden vollgepumpt? Ein weiteres Problem der Lachsindustrie ist die Lachslaus, die sich auf der Haut der Fische festsetzt und ihr Fleisch und Blut frisst. Sie vermehrt sich rasant und gefährdet mittlerweile auch Wildlachse. Wie lassen sich diese Parasiten bekämpfen? Früher beherbergte der Rhein Wanderfischpopulationen von mehreren Hunderttausend Wildlachsen. Heute sind die Fische hier fast verschwunden – Überfischung und Industrie machen den Tieren das Leben schwer. Durch Wiederansiedlungsprogramme soll sich das bald ändern: Jedes Jahr züchtet der Verein „Der Atlantische Lachs“ Hunderttausende Lachse, um sie dann im Rhein freizusetzen. Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard treffen Jörg Schneider vom Lachszentrum Hasper Talsperre. Sie helfen ihm dabei, 50.000 Babylachse in die Freiheit zu entlassen – in der Hoffnung, dass sie als ausgewachsene Lachse wieder zurückkehren.
  • S2019E115 Wo kann uns Künstliche Intelligenz schaden?

    • October 21, 2019
    • 25 minutes
    Die "Xenius"-Moderatoren fühlen der künstlichen Intelligenz auf den Zahn. Das Start-up CandyVoice entwickelt eine KI, die menschliche Stimmen klonen kann. Wie gut kann man Menschen damit täuschen? Und was passiert, wenn Kriminelle diese Technologie in die Finger bekommen? Außerdem geht "Xenius" der Frage nach, wie zuverlässig computergenerierte Algorithmen sind. Künstliche Intelligenz ist eines der großen Forschungsfelder der Zukunft: Computer, die selbstständig lernen, Entscheidungen treffen und danach handeln können. Das weckt große Hoffnungen – aber auch große Ängste. Was, wenn uns KI auch schaden könnte, uns beeinflussen oder sogar hinters Licht führen könnte? Die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard sind in Straßburg, um der künstlichen Intelligenz auf den Zahn zu fühlen. Dort entwickelt das Start-up-Unternehmen CandyVoice eine KI, die menschliche Stimmen klonen kann. Wie gut kann man Menschen damit täuschen? Das versuchen die „Xenius“-Moderatoren herauszufinden, indem sie anderen mit Hilfe der künstlichen Stimmen Streiche spielen – ein bisschen Spaß muss schließlich sein. Was aber passiert, wenn Kriminelle diese Technologie in die Finger bekommen? Und wie groß ist die Gefahr, wenn KI mittlerweile sogar Handschriften fälschen kann? Außerdem geht „Xenius“ der Frage nach, wie zuverlässig computergenerierte Algorithmen sind, die uns automatisch auf Fotos erkennen oder unsere voraussichtliche Kreditwürdigkeit prognostizieren. Denn mehr und mehr wird klar: Algorithmen ziehen häufig aus ihren Datensätzen falsche Schlüsse und können uns damit erheblichen Schaden zufügen. Aber kann man einer KI so etwas wie Moral beibringen?
  • S2019E116 Mit Künstlicher Intelligenz in eine bessere Zukunft

    • October 22, 2019
    • 25 minutes
    Gibt es in unserem Alltag Künstliche Intelligenz, die uns hilft, wirkliche Probleme zu bewältigen und unser Leben ernsthaft zu verbessern? Die "Xenius"-Moderatoren haben sich auf die Suche gemacht und interessante KI-Modelle gefunden, die sogar schon funktionieren. Dazu zählen zum Beispiel lernende Handprothesen, die Menschen wieder mit Gefühl greifen lassen. Künstliche Intelligenz wird häufig als dunkle Bedrohung wahrgenommen – nicht zuletzt, weil sie oft mit düsteren Szenarien in Science-Fiction-Filmen aus Hollywood assoziiert wird. Aber gibt es in unserem Alltag auch KI, die uns helfen, wirkliche Probleme zu bewältigen und unser Leben ernsthaft zu verbessern? Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner haben sich auf die Suche gemacht und interessante KI-Modelle gefunden, die sogar schon funktionieren. Dazu zählen zum Beispiel lernende Handprothesen, die Menschen wieder mit Gefühl greifen lassen, oder Maschinen, die lernen, die Welt so zu sehen wie wir Menschen. Und auch beim Kampf gegen den Klimawandel kann KI nützlich sein: Die beiden Moderatoren versuchen in der Sendung, mit Hilfe von künstlicher Intelligenz ein Haus klimafreundlich zu renovieren. Auf Basis von Hunderttausenden bereits durchgeführten Renovierungen und dank intelligenter Algorithmen macht eine Smartphone-App den beiden dafür ganz konkrete Vorschläge.
  • S2019E117 Computer statt Künstler - Wie kreativ sind Algorithmen?

    • October 23, 2019
    • 25 minutes
    Wofür Künstler oft Wochen brauchen, das schafft künstliche Intelligenz (KI) schon in wenigen Stunden. Doch können von Computern geschaffene (Kunst-)Werke tatsächlich mit menschlichen Schöpfungen mithalten? Beim "Poetry Slam gegen KI" wird genau das getestet – und zwar mit Poesie. Die Slammer tragen dafür ein eigenes Kurzgedicht sowie ein von KI generiertes vor. Wer kann es besser? Gemälde, Gedichte oder Kompositionen – solche und andere Werke könnten mittlerweile durch künstliche Intelligenz erzeugt werden. Aber wie kreativ sind KI-Programme, und unterscheiden sie sich noch von menschlichen Schöpfern? Die beiden „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade haben wenig musikalische Erfahrung, trotzdem versuchen sie mit Hilfe von künstlicher Intelligenz, ein eigenes Orchesterstück zu komponieren. Dabei hilft ihnen Professor Philippe Esling, der am Pariser Institut de Recherche et Coordination Acoustique/Musique (IRCAM) forscht. Wofür Künstler oft Wochen brauchen, das schafft künstliche Intelligenz schon in wenigen Stunden. Doch können von Computern geschaffene Werke tatsächlich mit menschlichen Schöpfungen mithalten? Beim „Poetry Slam gegen KI“ wird genau das getestet – und zwar mit Poesie. Die Slammer tragen dafür ein eigenes Kurzgedicht sowie ein von KI generiertes vor. Anschließend muss das Publikum erraten: KI oder Mensch? Aber wem gebührt die Anerkennung für solche Kunstwerke? Dem Programm, seinem Programmierer oder seinem Anwender? Mit dieser Frage ist ein für über 400.000 US-Dollar versteigertes Gemälde des Pariser Kreativkollektivs Obvious konfrontiert. Das durch künstliche Intelligenz entstandene Kunstwerk hat eine Debatte darüber ausgelöst, welche Rolle KI in der Kunst von morgen spielen wird.
  • S2019E118 Der Rhein Wie Hochwasser- und Naturschutz gelingen können

    • October 24, 2019
    • 25 minutes
    Vor rund 200 Jahren wurde der Rhein begradigt. Seither ist der Fluss eine der am dichtesten besiedelten Wasserstraßen der Erde. Renaturierung und neue künstliche Auen sollen heute den Rhein kontrollierbar machen und das einstige Naturparadies wiederbeleben. Das am Oberrhein gelegene Naturschutzgebiet Taubergießen verbindet Deutschland mit Frankreich. "Xenius" stellt es vor. Der Rhein war einst ein Naturparadies. Seine Flusslandschaft war eine Lebensader mit kilometerbreiten Flussauen, Inseln und üppiger Artenvielfalt. Doch vor rund 200 Jahren wurde der Fluss begradigt. Heute ist der Rhein eine der am dichtesten besiedelten Wasserstraßen der Erde. Damit verschwanden die natürlichen Rheinauen sowie viele Pflanzen- und Tierarten. Hochwasser ist noch immer eine Gefahr. Die eingezwängten Wassermassen bedrohen weiterhin die Städte. Renaturierung und neue künstliche Auen sollen nun den Rhein kontrollierbar machen und das einstige Naturparadies wiederbeleben. Das am Oberrhein gelegene Naturschutzgebiet Taubergießen verbindet Deutschland mit Frankreich. Hier liegt eine der letzten alten Rheinauen in Baden-Württemberg. Die „Xenius“-Moderatoren Emilie Langlade und Adrian Pflug erkunden das Gelände mit einer Holzgondel und entdecken viele inzwischen am Rhein selten gewordene Tier- und Pflanzenarten. Durch Verschmutzung und Überfischung waren Lachse zeitweise völlig aus dem Rhein verschwunden. Inzwischen hat sich die Qualität des Wassers deutlich verbessert. Bereits seit 30 Jahren existieren Wiederansiedlungsprogramme, und jedes Jahr werden eine Million junge Tiere ausgesetzt, um den Lachs im Rhein wieder heimisch zu machen. Aber nur wenige erwachse Lachse kehren in den Rhein und seine Seitenarme zurück, um hier zu laichen. Forscher versuchen zu ergründen, warum sie den Weg nicht finden.
  • S2019E119 Die Gebärmutter - Das unterschätzte Organ

    • October 25, 2019
    • 25 minutes
    Die "Xenius"-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade besuchen die Frauenklinik in Tübingen, in der die ersten deutschen Gebärmuttertransplantationen gelungen sind. Von Chefärztin Professor Sara Brucker erfahren sie, wie es den Babys, die in transplantierten Gebärmuttern herangewachsen sind, heute geht und ob weitere Transplantationen geplant sind. Anfang 2019 gelingt in der Universitätsklinik Tübingen den Ärzten eine Sensation: Eine Frau bringt ein gesundes Kind zur Welt – und zwar mit einer transplantierten Gebärmutter, gespendet von der Großmutter. Obwohl in der medizinischen Forschung bereits viel bekannt ist über die unterschiedlichen Funktionen der Gebärmutter, gibt sie auch heute den Ärzten noch Rätsel auf. „Xenius“ klärt auf über Mythen und Missverständnisse rund um dieses wichtige Organ und zeigt, warum bestimmte Erkrankungen der Gebärmutter so schwer zu diagnostizieren und zu therapieren sind. Die „Xenius“-Moderatoren Adrian Pflug und Emilie Langlade besuchen die Frauenklinik in Tübingen, in der die ersten deutschen Gebärmuttertransplantationen gelungen sind. Von Chefärztin Professor Sara Brucker erfahren sie, wie es den Babys, die in transplantierten Gebärmuttern herangewachsen sind, heute geht und ob weitere Transplantationen geplant sind. In Deutschland ist die Entfernung der Gebärmutter nach dem Kaiserschnitt der zweithäufigste Eingriff bei Frauen. Experten kritisieren, dass zu viele Gebärmütter entfernt werden, obwohl andere Therapien möglich wären. Zwar ist der Eingriff nicht mehr so belastend wie früher, dennoch gibt es unerwünschte Nebenwirkungen, die berücksichtigt werden müssen. In der Antike hatten die Menschen besonderen Respekt vor der Gebärmutter. Sie galt sogar als Inbegriff des Bösen, das durch den Körper wanderte und Frauen verrückt machte. Gelehrte und Ärzte versuchten sie unter Kontrolle zu bringen. Es hat lange gedauert, bis die Gebärmutter und ihre Funktionen verstanden wurden – und
  • S2019E120 Essen und Klimawandel - Wie sich unsere Lebensmittel verändern

    • October 28, 2019
    • 25 minutes
    Nicht nur die (Brau-)Gerste verändert sich in einem wärmeren Klima mit mehr Hitze- und Dürretagen und mehr Starkregen. Auch der Weizen oder Zuckerrüben wachsen anders. Manches besser, manches schlechter. Die "Xenius"-Moderatoren treffen zwei Bauernbrüder, die gern experimentieren und helfen ihnen auf dem Feld bei einem verrückten Versuch: Sie bauen Quinoa an ... Weltweit untersuchen Forscher, wie die Klimakrise den Lebensmittelanbau verändern wird. Ein Beispiel, das sie unter die Lupe genommen haben, ist das Bier, das in Zukunft deutlich teurer werden wird. Der Grund: Das veränderte Klima ist schlecht für die Braugerste, die für die Herstellung von Malz nötig ist. Dieses Studienergebnis hat in Europa für große Aufregung gesorgt. Insbesondere nachdem der heiße und trockene Sommer 2018 diese Prognose bestätigte. Doch nicht nur die Braugerste verändert sich in einem wärmeren Klima mit mehr Hitze- und Dürretagen und mehr Starkregen. Auch der Weizen oder Zuckerrüben wachsen anders. Manches besser, manches schlechter. Die „Xenius“-Moderatoren Caroline du Bled und Gunnar Mergner treffen zwei Bauernbrüder, die gern experimentieren und helfen ihnen auf dem Feld bei einem verrückten Versuch: Sie bauen Quinoa an, eine Art Getreideersatz aus den Anden. Sie suchen nach Feldfrüchten, die auch im Klima der Zukunft gut wachsen.
  • S2019E121 Lebenswichtiger Phosphor - Knappe Vorräte und die Folgen

    • November 10, 2019
    Ohne Phosphor gibt es kein Leben – weder für Menschen, noch für Tiere oder Pflanzen. Ob als Energieträger in Zellen, als Stoff im Erbgut oder in Knochen und Zähnen – Phosphor ist unverzichtbar. Phosphor im Dünger lässt Pflanzen besser wachsen. Wenn man es dem Tierfutter zusetzt, produzieren Kühe mehr Milch. In der Natur kommt Phosphor an Sauerstoff gebunden als Phosphat vor. Es steckt in der Erdkruste in Mineralien wie zum Beispiel Apatit. Doch der Rohstoff ist in großen Teilen der Welt knapp geworden. Schon bald werden die weltweiten Naturbestände aufgebraucht sein. Und künstlich lässt sich Phosphat nicht herstellen. Doch nicht nur der Mangel, auch ein Zuviel an Phosphat stellt ein massives Problem dar. Ein Großteil des Stoffs, den Mensch und Tier aufnehmen, wird wieder ausgeschieden. Ein Teil wird als Gülle oder Klärschlamm wieder aufs Feld gefahren. Zusätzlich gelangt Phosphat aus Düngemitteln ins Grundwasser und in großen Mengen in Gewässer
  • S2019E122 Notfallmedizin - Von Profis lernen

    • November 11, 2019
    Notärzte nutzen das sogenannte Triage-Systeme. Dabei werden die Patienten je nach Schweregrad ihrer Erkrankung oder Verletzung in Gruppen eingeteilt, farblich markiert und priorisiert. So wissen die nachfolgenden Rettungskräfte, bei wem die Behandlung keinen Aufschub duldet. Die Moderatoren üben die Triage im Simulationszentrum des Klinikums Stuttgart. Rettungsmediziner haben manchmal mehr Patienten als Ressourcen. Wem zuerst nach einem Massenunfall oder einer Naturkatastrophe geholfen wird, muss schnell entschieden werden. Dafür nutzen die Ärzte sogenannte Triage-Systeme. Der Begriff „Triage“ geht auf das französische Verb „trier“ zurück und bedeutet „sortieren“. Dabei werden die Patienten je nach Schweregrad ihrer Erkrankung oder Verletzung in Gruppen eingeteilt, farblich markiert und priorisiert. So wissen die nachfolgenden Rettungskräfte, bei wem die Behandlung keinen Aufschub duldet. Auch in einigen unterbesetzten Notaufnahmen der Krankenhäuser kommt die Methode zum Einsatz
  • S2019E123 Blockchain - Technologie mit Zukunft

    • November 12, 2019
    DIe bekannteste Anwendung der Blockchain-Technologie ist der Bitcoin. Entstanden ist die digitale Währung im Jahr 2008 infolge der Finanzkrise, als das Vertrauen in das Bankensystem sank. Doch das Potenzial dieser Technologie ist damit noch nicht ausgeschöpft. "Xenius" macht sich in Frankfurt auf die Suche nach weiteren Anwendungen ...

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